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Der große Jahresrückblick der Redaktion

von Thomas Repenning

Das war es also, das Jahr 2013. Nun, ich muss zugeben, bei mir hat sich 2013 gerade privat einiges getan, sodass ich dieses vor dem Kinojahr vorziehen muss: Heirat, Ende des Studiums, angehende Familienplanung sowie eine Ausrichtung auf mein berufliches Ziel. Weiterhin aber auch der große Wechsel von Film-Panorama hin zu Moviebreak letztes Jahr im Juli. Und gerade da ist die Arbeit als Chefredakteur manchmal schon ein Fulltime-Job im Bereich des Hobbys. Doch es macht Spaß, ich hab ein großartiges Team und kann so viele Filme gucken wie ich will. Daneben hat Moviebreak aber auch eine tolle Community, die einen viel Unterstützung gibt. Daher auf jeden Fall danke dafür. Doch 2014 ist noch viel mehr drin: Mein Ziel ist es daher, endlich Moviebreak vom Boden (der Bekanntheit) nach oben zu hieven. Doch dafür werde ich auch Hilfe brauchen. Von euch, von meiner Redaktion und von Silab und Gambo. Allerdings glaube ich fest an ein Erreichen dieses Zieles.

Jetzt zum Kinojahr 2013: Ich fand es zum größten Teil sehr enttäuschend. Es gab viele Filme auf die ich mich lange gefreut hatte, dann aber ziemlich kacke waren. Doch gerade das Fantasy-Filmfest hielt dann doch einige Überraschungen parat, die mich überzeugen konnten und es auch in diese Listen geschafft haben. Was sonst kann ich zum Kinojahr 2013 sagen? Nur eines wohl noch: Möge es 2014 besser werden.

Meine Top 10 Filme des Jahres 2013

Platz 1: New World - Zwischen den Fronten

Gesehen auf dem Fantasy-Filmfest und kurzum für den besten Film des Jahres gewählt. Und die Entscheidung fiel mir auch nicht schwer: Es ist eine fantastische Mischung aus Infernal Affairs, The Departed sowie Outrage. Für mich gelungenes Kino, welches einen bis zur letzten Minute fesselt

Platz 2: Himizu

Von sibbe empfohlen und diese Entscheidung werde ich auch niemals bereuen: Dieser Film haut einen einfach von den Socken und hat eine unglaubliche Sogwirkung. Ein Film voller Leid, Trauer, Verlust, Liebe sowie Hass. Gelungen

Platz 3: Blau ist eine warme Farbe

Léa Seydoux und Adèle Exarchopoulos liefern eine unglaublich fantastische Leistung ab, sodass ich hoffe, dass ein Oscar ihnen als Dank überreicht wird. Doch auch so ist der Film über eine realistische Liebe (bis auf die Sexszenen) bewegend und gefühlsreich. Ein Drama, welches einen nicht so schnell loslässt.



Platz 4: The Thieves

Südkorea trifft auf China/HK: Intelligentes, actionreiches sowie facettenreiches Kino, das bis zur letzten Minute mich regelrecht in den Sitz gepresst hat. Einer der besten Heist-Filme, die ich in den letzten Jahren sehen durfte.

Platz 5: Rush - Alles für den Sieg

Hier bin ich selbst ein wenig überrascht, doch der Film über ein Duell ohne gleichen, hat mich ebenfalls in seinen Bann gezogen. Seien es die darstellerischen Leistungen oder die gekonnte Inszenierung von Regisseur Ron Howard. Hier hat einfach alles gepasst.

Platz 6: Oblivion

Manche Filme reifen: So auch Oblivion, den ich wohl letztes Jahr am meisten gesehen habe. Die Geschichte entfaltet eine gelungene Sci-Fi-Atmosphäre, die Musik ist herausragend, die Optik fantastisch (wie Daniel sagen würde eine Apple Apokalypse) und Tom Cruise einfach eine coole Sau. Und da ich Sci-Fi liebe, war diese Wahl... weise :)

Platz 7: Drecksau

James McAvoy hat mich dieses Jahr durch diesen Film mehr als überzeugt. Denn die Story rund um einen durchgeknallten Cop aus Edinburgh ist eine schöne erfrischende Idee, die gekonnt gesellschaftliche Konventionen hinterfragt, ohne jemals überzogen (bis auf die Inszenierung) zu wirken. Und gerade das Ende ist meisterhaft.

Platz 8: Saving General Yang

Historische Martial-Arts-Epen aus China gab es in den letzten Jahren zu genüge. Und die Qualität hat hierbei seit Red Cliff stetig abgenommen. Doch hier hat erneut alles gepasst. Eine Story rund um Familie, Rache, Kampf und Bestimmung. Grandioses Kino.

Platz 9: Conjuring - Die Heimsuchung

Ich finde Horrorfilme fast niemals gruselig (eher meistens unfreiwillig lustig). Hier war das anders, alleine dafür gehört der Film in diese Liste.

Platz 10: Journey to the West: Conquering the Demons

Verfilmt wurde die Geschichte schon unzählige Mal, doch wenn sich Regisseur Stephen Chow dran setzt, kann einfach nur überzogenes, humorvolles, prächtiges wie auch actionreiches Kino herauskommen. Die Mischung hat einfach gepasst.

Meine Enttäuschungen des Jahres 2013



Platz 1: Chinese Zodiac

Hach, ich bin ein riesiger Jackie Chan Fan und ich liebe die beiden ersten Filme der Armour of God Reihe (wie sibbe), doch was hier als dritter Teil verkauft wurde, wirkt eher wie ein schlechter Disney-Film. Bestehend einzig aus Ersatzteilen der ersten beiden Filme, gibt es hier nichts, was mich auch nur ansatzweise überzeugen konnte. Traurig

Platz 2: R.I.P.D. - Rest in Peace Department

Das Potenzial war da, aber das war es dann auch schon. Men in Black für lau.

Platz 3: The World's End

Hier war ich sehr sehr enttäuscht vom Ergebnis. Ich habe lange auf den dritten Teil der genialen Trilogie warten müssen, doch ein paar Aliens sowie eine Truppe die ihre Jugend wieder holen möchte, reichen eben nicht.

Platz 4: Riddick - Überleben ist seine Rache

Ich liebe Richard B. Riddick. Einer der genialsten Anti-Helden die jemals erfunden wurden. Das Spiel Escape From Butcher Bay ist ein Meisterwerk, die ersten beiden Filme schöne Sci-Fi-Werke. Doch das hier, das war einfach mal gar nix.

Platz 5: Lone Ranger

Ein plumper Western-Blockbuster, der dazu geführt hat, dass das Interesse am Genre wieder zurückging. Und nicht ohne Grund. Zumal der Film einen meiner Lieblinge aus dem Genre dreist zitiert hat (Spiel mir das Lied vom Tod) und dann auch noch schlecht. Da hilft auch kein Johnny Depp mehr, den ich langsam eh nicht mehr sehen kann.

Meine Geheimtipps des Jahres 2013



Platz 1: Nordvest

Eine bewegende und beeindruckende Milieu-Studie rund um Kriminalität in Kopenhagen. Eine packende Story gepaart mit sehr guten Nachwuchsdarstellern und einer drückenden Atmosphäre. Und der Film bietet meines Erachtens einen der besten Schlussakte der Kinogeschichte.

Platz 2: Manborg

Wer mich kennt weiß, dass ich sehr auf total schwachsinnigen Trash stehe. Und Manborg war da letztes Jahr einfach das Beste was ich sehen durfte. Mortal Kombat trifft auf Nazi-Höllenkrieger. Alleine hier muss ich schon wieder anfangen zu lachen.

Platz 3: A Field in England

Ein genialer Drogentrip im historischen Kontext. Allerdings muss man solch abgefahrenen Storys schon mögen. Denn hier ist wahrlich nichts normal.

Platz 4: Justice League: The Flashpoint Paradox

Marvel kann zwar bessere Kinofilme (noch?), doch in Sachen Animationsfilme hat DC klar die Nase vorne. Und hier gibt es eine geniale parallele Zeitlinie, Batmans Vater sowie viele sterbende Helden. Klar eine Empfehlung.  

Das Jahr 2014

Ich hab mir dieses Jahr vorgenommen, mich gar nicht so sehr auf kommende Projekte zu freuen, damit ich nicht so sehr enttäuscht werde. Doch einen Film muss ich dann aber doch erwähnen: Godzilla. Ich bin großer Japan-Godzilla Fan und hoffe daher, dass hier großes Monsterkino kommt. Ich würde mich freuen. Zum Rest: Ich achte dieses Jahr etwas mehr darauf, nicht so viel Scheiße zu gucken. Mal gucken ob es klappt. Verfolgen könnt ihr dies natürlich in meiner 2014 Liste. Und ansonsten wünsche ich euch allen ein erfolgreiches und schönes Jahr 2014.

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