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Der kauzige Indianer Tonto erzählt seine ganz eigene Version der sagenhaften Geschichte des maskierten Lone Rangers: Die berühmten Texas-Ranger sorgen für Recht und Ordnung. Meistens jedenfalls. Als die gefürchtete Cavendish-Gang in einem spektakulären Gewaltakt einen Zug überfällt, um ihren Anführer Butch aus den Händen der Ranger zu befreien, nimmt die Sache ein böses Ende und John Reid bleibt dem Tode geweiht in der Wüste zurück, bis Tonto ihn findet und ihm das Leben rettet. Beide sinnen, wenn auch aus unterschiedlichen Beweggründen, auf Rache - leider so ziemlich ihre einzige Gemeinsamkeit. Allen Gegensätzen zum Trotz tun sie sich aber zusammen und der totgeglaubte John gibt sich mit Hilfe einer dunklen Maske nun als Lone Ranger die Ehre. Ab jetzt wird nur noch nach den eigenen Regeln gespielt und im wildesten aller Western mal so richtig aufgeräumt...
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Kritik

John Reid (Armie Hammer ) ist ein Mann des Gesetzes, denn der frisch gebackene Anwalt hält wenig von Selbstjustiz, oder dem Gebrauch von Schusswaffen. Dennoch erklärt er sich bereit seinem Bruder Dan (James Badge Dale) und anderen Marschalls auf der Jagt nach Butch Cavendish (William Fichtner ), einem zum Tode verurteiltem Verbrecher, zu unterstützen. Dieser ist zuvor auf spektakuläre Weise aus einem schwer bewachtem Zug entkommen, in dem sich auch John Reid aufhielt. Doch die Gesetzeshüter geraten in einen Hinterhalt und schon kurze Zeit später gräbt Tonto (Johnny Depp), ein Indianer der ebenfalls hinter Cavendish her ist, die Gräber für die Gefallenen. Doch wie du ein Wunder scheint John dem Tode entkommen zu sein, woraufhin er fortan von Tonto als „Geisterläufer“ bezeichnet wird, einem Mann dem der Tod nichts anhaben kann. Gemeinsam begeben sie sich auf eine abenteuerliche Reise, in der sich John Reid langsam vom braven Gesetzeshüter zum furchtlosen Kämpfer für die Gerechtigkeit, dem „Lone Ranger“, entwickelt. Auf ihrer Reise treffen die Beiden nicht nur skurrile Gestalten, wie etwa die schlagfertige Puffmutter Red Harrington (Helena Bonham Carter ), sondern auch auf so manches düstere Kapitel in der Geschichte des Wilden Westen. Es mag erstaunlich klingen, aber Schauspieler Johnny Depp wird sich im Nachhinein über seine Performance als „Captain Jack Sparrow“, bekannt durch die nunmehr 4 Teile umfassende „Pirates of the Caribbean“ Reihe, mehr als geärgert haben. Nicht das er schlecht gespielt hätte, ganz im Gegenteil, denn er hat als tuntiger Pirat sowohl Fans als auch Kritiker überzeugen können. Doch seitdem scheint ihn die Rolle nicht mehr loszulassen, denn wenn man sich die Einspielergebnisse seiner letzten Filme, etwa „Rum Diary“, „Dark Shadows“, oder „The Tourist“ anschaut, dann waren diese zum größten Teil finanzielle Flops. Er wirkt fasst so, als wollten ihn die Fans fortan nur noch als lustigen Komiker mit Schminke im Gesicht sehen. Da ist es wahrlich kein Wunder, dass er in seinem neusten Film als eine Art „Captain Sparrow des Wilden Westen“ fungiert und eines sei vorneweg gesagt; er zaubert wie eh und je ein breites Grinsen auf die Gesichter der Zuschauer. Anders als im nunmehr oft erwähnten Piratenabenteuer bringt Depp, der Stimmung des Films angemessen, auch einige ruhige Momente auf die Leinwand, in denen er mal wieder beweisen kann das er eben doch mehr drauf hat, als sich vor der Kameralinse zum Affen zu machen. Im zu Seite steht der Newcomer Armie Hammer („The Social Network“, „J.Edgar“), der als sympathischer Wild West Held ebenfalls eine gute Figur abliefert und mit Depp ein wesentlich dynamischeres Duo abgibt als Beispielsweise Orlando Bloom („The Lord of the Rings“, „Pirates of the Caribbean“). Beim Rest des Casts gibt es ebenfalls wenig zu beanstanden, Leute wie William Fichtner („Black Hawk Down“, „Armageddon“), Helena Bonham Carter („Fight Club“, „The King's Speech“), oder Tom Wilkinson („Eternal Sunshine“, „Michael Clayton“) geben eine gewohnt gute Show, doch leider ist keiner der Charaktere im Film wirklich vielschichtig genug, um diesen Größen Hollywoods ihr wahres Talent zu entlocken. Neben den Schauspielern ist es vor allem die rasante Aktion, die den Film zu einer wahren Achterbahnfahrt macht, denn seit Filmen wie „The Legend of Zorro“ hat man wohl selten so spektakuläre Actioneinlagen bewundern dürfen. Der Clou an der Sache ist im Wesentlichen die Rückbesinnung auf traditionellen Werte, denn wer braucht schon animierte CGI Riesenroboter, die in einer Lawine voller Blech und Stahl alles um sich herum zerstören, wenn das Ganze am Ende eh so rasant und unübersichtlich geschnitten ist, dass der Zuschauer durch das Spektakel auf der Leinwand völlig überfordert ist. „The Lone Ranger“ verzichtet daher größtenteils auf CGI und nutzt viel lieber echte Stuntman, echte Pferde und filmt das Ganze vor einem echten Hintergrund, wodurch der Film wesentlich runder wirkt als so manch anderer Sommerblockbuster. Doch ein perfekter Kinohit ist „The lone Ranger“ am Ende leider nicht geworden. Zunächst wäre da das Problem mit der Gewalt, die zwar für einen Film mit der Altersfreigabe PG-13 überraschend hoch ist, die jedoch im Laufe des Filmes eher zum Selbstläufer avanciert. Gerade am Ende des zweiten Drittels gibt es eine so haarsträubend brutale Szene, die jedoch im weiteren Verlauf nie wieder thematisiert wird. Das wesentlich größere Problem ist jedoch der Versuch es jedem Recht machen zu wollen, den Fans der alten Filme, den Fans von Johnny Depp, den Fans klassischer Western, den Fans von modernen Western und natürlich den Kindern, die für Disney natürlich die Zielgruppe Nummer 1 sind. Dadurch ist schlussendlich ein Film entstanden, der wie Frankensteins Monster aus vielen verschiedenen Quellen ein Gesamtkunstwerk ergibt, das vielleicht nicht die Krone der Schöpfung darstellt, aber trotz aller Mängel funktioniert.

Fazit

Wer nach „Django Unchained“ erneut Lust auf einen weiteren modernen Western hat, der dürfte an „The lone Ranger“ seine helle Freude haben, Gleiches gilt auch für jeder Fan von Johnny Depp. In der Riege der Sommerblockbuster hat der Streifen seinen Platz redlich verdient, auch wenn er mit vielen kleinen und großen Problemen zu kämpfen hat. Dennoch bleibt abschließend nur zu sagen: „Hi-Yo Silver!“

Autor: Sebastian Pierchalla

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