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Die weltberühmten Psi-Experten Ed und Lorraine Warren werden zu Hilfe gerufen, als eine Familie in ihrem abgelegenen Farmhaus von einer finsteren Macht heimgesucht wird. Sobald sich die Warrens dem fürchterlichen Dämon stellen, gibt es aus diesem entsetzlichsten Fall ihres Lebens kein Entrinnen mehr.

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Kritik

Viele Horrorfilme erschrecken, weil sie kaum erschreckend sind. „Conjuring“ kann hingegen ordentlich Schrecken verbreiten – im guten Sinne. Und nimmt dabei glücklicherweise Abstand von den bekannten Wegen, um zu beweisen, dass man keine originelle Story für einen gelungenen Horrorfilm benötigt, sondern ein kreatives Händchen beim Schreiben potenzieller Gruselszenen.James Wan hat sich im Genre einen Namen gemacht. Das ging im Jahr 2004 los, als er gemeinsam mit Leigh Whannell eine großartige Idee hatte: „Saw“. Seitdem gehen einige Horrorfilme auf sein Regiekonto, von denen zuletzt „Insidious“ für etliche wohlgestimmte Gesichter und Meinungen sorgen konnte. Mit seinem neuen Film hievt er den Erfolg noch mal auf eine neue Ebene, denn „Conjuring“ ist einer der stärksten Horrorfilme, die in den letzten Jahren das Licht der Kinosäle erblickt haben – mit Abstand.Die Gründe dafür liegen auf der Hand – beziehungsweise im Auge des Betrachters. Wer sich mit Horrorfilmen auskennt, weiß, dass bestimmte Schockversuche ausgelutscht sind wie eine leere Eiswaffel. 

Zum Beispiel, wenn eine Person den Bildausschnitt zügig von einer Seite zur anderen durchläuft, Badezimmerspiegel als Schauerobjekt dienen oder Figuren beim Rückwärtslaufen gegen andere Personen stoßen. Viele Genrevertreter setzen für einen Schockmoment nur noch auf Musikbombast und sind kaum in der Lage, eine Szene so zu konzipieren, dass sie wirklich gruselig ist. Auch „Conjuring“ nutzt Musik zur Untermalung der Atmosphäre oder des Schockeffekts, im Gegensatz zur Konkurrenz allerdings gut, richtig, punktuell und somit markerschütternd. Und man übertreibt es nicht. Der Film macht das Grauen greifbarer und darin liegt das Geheimnis. So zieht man das Publikum näher an die Geschichte heran und macht es angreifbarer.„Conjuring“ tut noch etwas, das andere Filme sträflich missachtet – man setzt auf die Wahrheit; im realistischen, lebensnahen Sinne. Während andere Filmpersonen in der Regel – angetrieben von einer bahnbrechend subtilen Naivität – blind dahin gehen, wo das Böse lauert, lässt „Conjuring“ seine Figuren zögern und eine Entscheidung treffen, die man als Rezipient nachvollziehen kann. 

Und wieder fühlt man sich dem Gesehenen ein Stück weit näher, wird angreifbarer. In der Hinsicht ist der Film unvergleichbar intelligent. Ein großes Plus, das noch durch den Versuch ausgereizt wird, eine Erklärung für die paranormalen Ereignisse zu liefern. Irgendwann fragt man sich einfach, warum Geister immer wieder diese verschiedenen Etappen des Angsteinflössens durchlaufen, statt gleich richtig in die Vollen zu gehen. Warum Zeit verzögern, wenn man den Körper eines Lebenden auch sofort in Beschlag nehmen kann? „Conjuring“ gibt sich zumindest Mühe, dazu Antworten zu liefern – und wird so um Längen sympathischer als viele, viele Genrekumpanen. Und weil sich das eine Plus allein gefürchtet hätte, bietet der Streifen zum Ende hin noch ein weiteres großes. 

In Form eines furiosen Finales, das das auf „Conjuring“ bezogene Subgenre umkrempelt und noch eine andere Seite offenbart. Plötzlich ist der Film kein reiner Geisterfilm mehr, doch lasst Euch einfach überraschen. Zwar hätte man das Finale insgesamt noch mehr in die Länge ziehen können und möglicherweise wäre ein letztes Quäntchen Kompromislosigkeit sogar die bessere Wahl gewesen, aber in der Summe soll diese Kritik eine deutliche Aufforderung sein, sich den Streifen im Kino auszusehen.Dass all das mal wieder auf einer wahren Begebenheit beruhen soll, sei hier mal nur erwähnt. Sicher, das Ehepaar Warren liegt der Story als Realbezug zugrunde, aber dieser Stempel „Beruhend auf wahren Begebenheiten“ ist bei paranormaler Thematik automatisch fragwürdig.

Fazit

Es gibt kaum mehr zu sagen als: viel Spaß mit Annabelle und Co. „Conjuring“ ist endlich ein Film, dem es genauso auf die Nerven geht, wenn im Horrorgenre auf unsinniges Verhalten und ausgediente Schockeffekte Wert gelegt wird. Der Film verleiht dem Genre einen frischen Touch und wird auf diese Weise zu einem der besten Horrorfilme der letzten Jahre. Und das, obwohl die Story an sich ebenso flach ist wie bei vielen anderen vergleichbaren Filmen.

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