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Frauen, Grass, Alkohol und eine legendäre Nacht, welche die 5 Freunde Gary King  (Simon Pegg), Andy ( Nick Frost), Oliver (Martin Freeman), Steven (Paddy Considine) und Peter (Eddie Marsan) so schnell nicht vergessen würden. Der Plan: Auf der „goldenen Meile“, einer Art Schnitzeljagd durch 12 verschiedene Pubs ihrer kleinen Heimatstadt, wollen es die 5 frisch gebackenen Highschool Absolventen so richtig krachen lassen und auch wenn sie am Ende ihr großes Ziel nicht erreicht hatten, so war dies dennoch ein denkwürdiger Abend. 20 Jahre später sieht die Welt jedoch ganz anders aus, denn Andy, Peter und Co. gehen stramm auf die 40 zu und haben mittlerweile Frauen, Kinder und gut bezahlte, wenn auch etwas eintönige, Bürojobs. Einzig Gary King scheint in der Zeit stehen geblieben zu sein und so trommelt er die alte Truppe nochmal zusammen, um zu beenden was sie einst begonnen haben. Widerwillig billigen seine Kumpanen ein, doch schnell wird ihnen bewusst, dass sie sich in 20 Jahren einfach auseinander gelebt haben, denn von den fünf Musketieren scheint nur ein Einziger der Aufgabe gewachsen das sagenhafte „World's End“, die letzte Kneipe auf ihrer Tour, zu erreichen. Doch nicht nur die ehemaligen Freunde haben sich verändert, scheinbar hat sich auch ihre verschlafene Kleinstadt zum besseren gewandelt, gäbe es da nicht ein kleines Problem mit den neuen außerirdischen Invasoren. Und so wird aus einer Hand voll Trunkenbolde plötzliche die  letzte Hoffnung für die Menschheit.
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Quelle: themoviedb.com

Kritik

Mit „The World's End“ bringen Simon Pegg („ Mission Impossible 3“, „Run Fatboy Run“) und Edgar Wright („Scott Pilgrim vs. The World“, „Spaced“) nun endlich den lang erwarteten Abschluss der „Cornetto Trilogie“ ins Kino, nachdem sie bereits 2004 mit „Shaun of the Dead“ und 2007 mit „Hot Fuzz“ zwei echte Publikums Lieblinge vorgelegt haben. Dabei bleiben sie ihrem Stil treu, der wie gewohnt aus einer gelungenen Mischung Comedy, britischem Understatement, guten Charakteren und einer gehörigen Portion Selbstironie besteht. Zwar zündet nicht jeder Gag und viele werden erst dann richtig lustig, wenn man bereits mit den anderen Filmen der Reihe vertraut ist, aber dies ist nun mal ebenfalls ein Stilmittel der Beiden. Statt einen flapsigen Spruch nach dem Anderem zu bringen erlaubt sich der Film auch einige ernstere Momente, um dem dem Zuschauer die Charaktere näher zu bringen, oder um Fans der Reihe durch nette Insider zu beglücken. Apropos Charaktere, diese werden von wahren Größen der britischen Filmwelt gespielt, und so ist es auch kein Wunder, dass Eddie Marsan („Sherlock Holmes“, „Hancock“), Martin Freeman („Der Hobbit“, „The Office“) und Paddy Considine („Das Bourne Ultimatum“, „Cinderella Man“) allesamt eine sehenswerte Performance abliefern. Dies liegt vor allem an der Dynamik innerhalb der Gruppe, da diese mit zunehmendem Alkoholkonsum natürlich drastisch umschlägt und so aus vornehmen Anzugträgern grölende Halbaffen werden lässt. Im Zentrum des Ganzen stehen jedoch wieder einmal Simon Pegg und Nick Frost („Paul“, „Hyperdrive“), die als Duo einfach wunderbar zusammenspielen. Gerade Pegg überzeugt in der Rolle des Garry King, einem Mann der scheinbar nie erwachsen werden wollte, auf ganzer Linie, denn es fällt ihm durch seine charmante und naive Art nicht schwer die Zuschauer auf seine Seite zu ziehen, denn wer würde nicht gerne ohne jegliche Sorgen durchs Leben wandern. Leider schwächelt der Film überraschender Weise bei der eigentlichen Geschichte, obwohl diese in den anderen Teilen für gewöhnlich erstklassig war. Doch nachdem Sie bereits das Horror- und das Action Genre persifliert haben, will der Funke in Sache Sci-Fi einfach nicht überspringen. Zwar gibt es erneut unzählige Anspielungen und kleine Anekdoten, doch die Geschichte wirkt gerade im letzten Drittel ein wenig bemüht, um die absurde Story zu einem Abschluss zu bringen. Darüber hinaus werden zwar viele Motive recycelt, jedoch fällt es in letzter Instanz dann doch an eigenen Ideen, sodass „The World's End“ stellenweise wie eine Art „Best Off“ der vorherigen Teile wirkt. Uneingeschränkt zu empfehlen ist indes die Musikauswahl des Films, denn von „The Doors“, über „Blur“, bis hin zu „Kylie Minogue“ ist alles dabei, was man für eine zünftige Kneipentour benötigt und so endet der Streifen schlussendlich doch auf einer positiven Gesamtnote.

Fazit

Zwar erreicht „The World's End“ nicht ganz die Klasse seiner Vorgänger, dennoch ist auch der neuste Streich von Simon Pegg und Edgar Wright ein sehenswerter Film geworden. Fans der „Cornetto“ Reihe können ohne zu zögern das Kinoticket lösen, allen anderen sei zunächst „Shaun of the Dead“ und „Hot Fuzz“ ans Herz gelegt, damit man den Film auch in Gänze genießen kann.

Autor: Sebastian Pierchalla

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