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Der Archäologe Dr.Henry Jones (Harrison Ford) wird, nachdem er von seinem französischen Kollegen Belloq nach einer Bergung aus einem Aztekengrab hereingelegt wurde, von Regierungsagenten auf die Bundeslade angesetzt, das Behältnis in dem Moses' Gesetzestafeln aufbewahrt wurden.Laut Geheiminformationen suchen die Nazis nach der Lade, da sie den Besitzer unbesiegbar machen soll. Jones, genannt Indiana Jones, reist daraufhin nach Nepal, wo er einen alten Kollegen aufspüren will, jedoch nur dessen Tochter findet, die sich an ihn ranhängt. Ein altes Schmuckstück führt sie nach Ägypten, wo die Nazis mit Belloqs Hilfe bereits Ausgrabungen vornehmen. So kommt es zum Wettlauf um die Auffindung der Quelle der Seelen, wo die Lade stehen soll. Doch auch nachdem die Lade aus der schlangenverseuchten Quelle geborgen ist, ist das Spiel noch lange nicht vorbei....
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Kritik

Nicht umsonst gehört Steven Spielberg zu den erfolgreichsten Regisseuren. Seine Werke waren bahnbrechend, wegweisend und innovativ. Schaffte er 1975 mit Der weiße Hai einen zeitlosen Klassiker, welcher bis heute nichts an seiner Intensität verloren hat und prägte somit sogar unbewusst den Begriff Blockbuster. Was folge war eine beispiellose Karriere mit Filmen, welche sich an ihren Erfolgen noch übertrafen. Doch nicht nur der Erfolg spricht für Spielberg. Seine Effekte in Jurassic Park waren wegweisend. Seine Darstellung des Außerirdischen E.T. ist bis heute unglaublich einfühlsam. Und zudem drehte er mit Der Soldat James Ryan vielleicht den besten Kriegsfilm nach Platoon und Apocalype Now. Sein Genremix in seiner Karriere ist unglaublich vielseitig. Von Horror, über Action bis hin zu Science Fiction und Fantasy. Kein Genre ist vor Spielberg sicher. Und meistens sind seine Werke großartig. Doch nicht nur eine Generationen von Filmemachern wurden von seinen Werken geprägt;  Viele seiner Figuren prägten die Popkultur und haufenweise Zitate sind aus der heutigen Zeit nicht mehr wegzudenken. Seien es Sätze wie „Wir brauchen ein größeres Boot“ oder „E.T. nach Hause telefonieren“ (An der Stelle sparen wir uns die Erklärung, aus welchen Filmen diese Zitate stammen) oder popkulturelle Figuren wie beispielsweise E.T. oder auch der T-Rex (wenn auch nur im entferntesten Sinne). Doch keine von Spielbergs Figuren war derart einprägend wie die, des Indiana Jones. Diese Rolle machte Harrison Ford (selbstverständlich neben seiner Rolle als  Han Solo) unsterblich.

Spielberg widmet sich hier dem Abenteuergenre, beschränkt sich jedoch nicht darauf. Ein raffinierter Genremix zwischen Abenteuer, Drama, Action, Romantik und weitestgehend eine Prise Grusel/Horror und fertig ist der Auftakt der weltberühmten Indiana Jones Reihe. Jäger des verlorenen Schatzes ist ein zeitloser Klassiker, welcher sich heute nicht zu verstecken braucht, sondern als Referenz, gar als Schablone, für andere Werke dienen sollte. Angefangen mit der ikonischen Figur des Archäologen (perfekt mit Harrison Ford besetzt). Man möchte sich soweit aus dem Fenster lehnen und behaupten, jeder heranwachsende Junge, der Indiana Jones gesehen hat, wollte Archäologe werden. Die Spannung, die Abenteuer, die Coolness. Heute ist diesen Burschen zwar bewusst, dass die Arbeit eines Archäologen bestimmt anders abläuft als hier suggeriert, doch  wollte nicht jeder so sein wie „Indie“? Schätze, Artefakte, tödliche Fallen, unbekannte Tempel, die Freiheit alles zu tun was man möchte und selbstverständlich die Coolness, um wirklich jede Frau um den Finger zu wickeln. Indiana Jones ist nicht umsonst ein Vorbild unserer Generation. Jungs wollen so sein wie er, Mädchen wollen ihn.

Doch nicht nur die Figur selbst verleiht dem Film einen ganz besonderen Reiz. Die Action überzeugt auf ganzer Linie. Für damalige Zeit bahnbrechend und selbst heute noch schön anzuschauen. Man merkt die handgemachten Effekte. Alles sieht echt und  realistisch aus, was natürlich hauptsächlich den Stuntleuten zu verdanken ist. Zuden sind die Faustkämpfe äußerst ruppig. Fast hat man Mitleid mit Indiana wenn er mal wieder richtig einstecken muss. Doch wird hier nie ohne ein gewisses Augenzwinkern gekämpft. Hier ein lockerer Spruch, da eine der coolen Indiana Jones Aktion, nehmen etwas die Ernsthaftigkeit aus den Situationen, überschatten diese jedoch nie. Es lockert auf ohne albern oder unpassend zu wirken. Zudem passt genau dieser Wesenszug zu Indiana Jones. Ja, selbst heute noch können sich diverse Action- oder Abenteuerfilme etwas von Jäger des verlorenen Schatzes abgucken.

Auch die Geschichte ich erstaunlich düster für einen Blockbuster diesen Kalibers. Die Nazis sind gewissenlos und zögern nicht alle zu töten, welche ihnen im Weg stehen. Auch die Specialeffekte sind durchaus blutig ausgefallen, ohne allerdings übertrieben zu wirken. Hier spritzt das Blut, nachdem man jemanden angeschossen hat. Nach einem Kopfschuss strömt Literweise Blut aus der Wunde. Gesichter schmelzen und Grabräuber werde aufgespießt. Keine Frage, Jäger des verlorenen Schatzes ist nicht gerade zimperlich und zeigt auf angenehme Weise einen relativ hohen Härtegrad, ohne jemals überzogen oder unpassend zu wirken. Dieser Härtegrad ist eher Mittel zum Zweck.

Die Musik von John Williams rundet den Filmgenuss dann noch ab. Einmal gehört, brennt sich die Titelmelodie umgehend in den Kopf der Zuschauer und will diesen auch nie wieder verlassen. Zwar ist eine Ähnlichkeit zum Score von Star Wars nicht zu leugnen aber wen interessiert’s? Sobald Indiana Jones das Bild betritt summt man die Melodie unbewusst mit. Nicht umsonst war hier eine Nominierung für die beste Filmmusik die Konsequenz.

Nicht nur Harrison Ford gibt hier als Hauptdarsteller übrigens sein bestes. Jäger des verlorenen Schatzes ist bis in Nebenrollen hervorragend besetzt. Besonders herausragend spielt hier Ronald Lacey seine Rolle als Major Arnold Toht. Selbst in den wenigen Minuten Screentime mimt er den SS Offizier so dermaßend hassenswert, sodass er jeden anderen an die Wand spielt. Doch auch Karen Allen, Paul Freeman und John Rhys-Davies sind nahezu perfekt besetzt in ihren Rollen und machen somit Jäger des verlorenen Schatzes zu einer wahren Augenweide.

Doch leider kommt er nicht gänzlich ohne Fehler aus. Das Finale ist leider etwas zu abrupt. Zwar bleibt viel Raum für Spekulationen, jedoch wäre hier ein wenig mehr erwünschenswert gewesen. Auch ist die Szenerie hier und da etwas zu comichaft dargestellt. Doch ist dies kein Grund betrübt zu sein. Im Gesamtkonzept von Jäger des verlorenen Schatzes verlieren sich diese Kritikpunkte nur allzu schnell und ein nahezu hundertprozentiges Filmvergnügen wird geboten. Eigentlich ist es schade, dass heute nicht mehr solche Filme gedreht werden.

Fazit

Die Geburt einer Ikone. Ein nahezu perfekter Auftakt von Indiana Jones und nicht zu Unrecht eine Referenz in der Popkultur. Spielberg haucht dem Genre Abenteuerfilm nicht nur neues Leben ein sondern entwickelt etwas völlig Neuartiges, was es so bisher noch nicht zu sehen gab. Mit der grandiosen Besetzung und den packenden Actionszenen ist Jäger des verlorenen Schatzes etwas ganz besonderes und hat auch heute noch nichts an seiner Faszination verloren.

Autor: Christian Kühnemann

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