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In seinem dritten Abenteuer wird der Archäologe Dr.Henry Jones (Harrison Ford), genannt Indiana Jones von einem Industriellen auf den verschwundenen Heiligen Gral angesetzt, den sein Vater (Sean Connery) bereits seit Jahrzehnten sucht. Als sein Vater verschwindet, benutzt Jones dessen Notizen, um in Venedig das Grab eines der Gralsritter aufzufinden, von dessen Sarkophag er einen Hinweis auf den Fundort des Grals holt. Sein Vater wird indes von den Nazis festgehalten, die an der Reliquie ebenfalls interessiert sind. Nach einer großangelegten Rettungsaktion, die Jones u.a. nach Berlin bis vor Adolf Hitler führt, reisen er und seine Helfer ins Heilige Land, wo der Gral verwahrt wird, verfolgt von den Nazis. Doch der heilige Kelch ist gut bewacht und nur ein Auserwählter wird ihn erlangen...
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Kritik

1989 sollte für Indiana Jones vorerst das letzte Kapitel geschlossen werden. Nach dem phänomenalen Erfolg der beiden Vorgänger, musste die Reihe weitergeführt werden. Auch hier nahm Steven Spielberg wieder den Platz auf dem Regiestuhl ein, während George Lucas das Drehbuch beisteuerte. Diese Kombination hat sich bei den letzten Filmen gut bewährt, warum also was daran ändern. Und somit wurde Indiana Jones auf seine vielleicht größte Reise geschickt, auf der Suche nach dem Kelch Jesu Christi: Der heilige Gral. Doch kann Indiana Jones und der letzte Kreuzzug seinen Vorgängern das Wasser reichen, gar übertreffen, oder geht er baden?

Harrison Ford setzt wieder seinen Schlapphut auf und schwingt die Peitsche. Und Spielberg setzt auf altbewährtes. So darf er wieder nach einem christliches Artefakt suchen und hat als Gegenspieler die Nazis. Es kehren auch Figuren aus den Vorgängerfilmen zurück. Marcus Brody (Denholm Elliot) und Sallah (John Ryhs-Davies) zurück. Doch ist Indiana Jones und der letzte Kreuzzug keine bloße Kopie des Erstlings. Für jeden Fan ist alleine schon die Anfangssequenz ein Highlight. Die ersten Minuten spielen nämlich in Indie´s Vergangenheit. Wir erfahren, warum Indiana Jones so ist wie er ist. Wo kommt sein Outfit her, warum eine Peitsche, was hat es mit der Narbe am Kinn auf sich und warum hat er so panische Angst vor Schlangen? Der Zuschauer wirft einen Blick in die Vergangenheit des titelgebenden Helden werfen. Jener, der die ersten Berührungen mit Indiana Jones macht, wird hier durch die Actionszene gut unterhalten und der Fan der Reihe bekommt einen tieferen Einblick in die Figur selbst. Der junge Indiana Jones ist übrigens hervorragend mit River Phoenix besetzt, welcher leider viel zu früh sterben musste.

Doch nicht nur mit der Besetzung von Phoenix hat Spielberg die richtige Wahl getroffen. Das eigentliche Highlight des Filmes ist Sean Connery, welcher in die Rolle von Indiana´s Vater schlüpft. Und diese Besetzung ist nahezu perfekt. Ford und Connery sind nicht nur schauspielerisch auf einem sehr hohen Niveau, welches sie hier nutzen, sondern harmonieren sehr gut zusammen. Nicht umsonst zählt diese Kombination zu einer der besten Leinwandduos. Und als ob man diese Chemie vorher hätte erahnen können, so taucht Connery nicht nur als Cameo auf, sondern übernimmt auf der Suche nach dem heiligem Gral neben Ford die Hauptrolle.

Durch die Vater-Sohn Konflikte und die unterschiedlichen Charakter (Indie als rabiater Hau-Drauf Vertreter und Dr. Jones sen. als bedachter, nachdenklicher und ruhiger Mann) kommt es zu allerlei lustigen Wortgefechten und Situationen. Doch dies geschieht ohne albern zu werden. Mit liebevollem Humor, einem selbstironischem Unterton sowie symphytischen Charakteren, passt dies wundervoll in die Geschichte. Der grandiose Vorteil gegenüber Indiana Jones und der Tempel des Todes ist es nämlich, dass der Humor nachvollziehbarer und unterschwelliger daher kommt. Somit entsteht nie das Problem, dass er unpassend oder deplatziert wirken könnte.

Doch neben einer guten Geschichte, den passenden Schauspielern und einer gehörigen Prise Humor muss bei einem Indiana Jones auch die Action stimmen. Und rein actiontechnisch werden die Vorgänger hier noch übertrumpft. Eigentlich passiert pausenlos irgendetwas. Ob eine Verfolgungsjagt auf einem Zug, eine Flucht mit Booten oder einem spektakulärem Kampf auf einem Panzer… Spielberg gingen die Ideen nicht aus. Von der Action her, hätte man aus Indiana Jones und der letzte Kreuzzug mehrere Blockbuster schaffen können. Und genau hier liegt das einzige offensichtliche Problem, mit welchem Indiana Jones und der letzte Kreuzzug zu kämpfen hat. Es passiert in der Laufzeit von zwei Stunden einfach viel zu viel. Fast schon gehetzt jagt Indie von Ort zu Ort um seine Suche zu beenden. Ein kurzer Abstecher in Berlin, ein Treffen mit Adolf Hitler und dann schnell wieder weiter zum nächsten Punkt. Aufgrund der Fülle von Ideen und der Masse an Actionsequenzen erinnert Indiana Jones und der letzte Kreuzzug ein wenig an ein Videospiel. Viele Ideen hätten gerne etwas besser ausgearbeitet werden können.  Auch wird im dritten Teil die Gewalt etwas zurück geschraubt. Es geht etwas familienfreundlicher zur Sache. Vorbei die Zeit der brutalen Einschübe.

Doch macht man dies Spielberg jetzt zum Vorwurf? Der Focus für ihn liegt auf einem unterhaltenden Abenteuerfilm für die ganze Familie. Und genau dies schafft er. Die Spannung, das Tempo und die Action sind makellos. Man fragt sich des Öfteren, wie er es immer noch schafft, seine vorangegangenen Ideen noch zu toppen. Indiana Jones und der letzte Kreuzzug ist nahezu der perfekte Blockbuster, bei dem man seinen Kopf einfach mal ausschalten sollte. Hier anfangen irgendetwas zu hinterfragen, würde den Filmgenuss stören. An sich ist Indiana Jones und der letzte Kreuzzug der perfekte Abschluss der Filmreihe, welche immer wieder andere Stimmungen in die Filme transportiert hat. Teil 3 rundet durch die eher humoristische Ader das Ganze ab und setzt einen vernünftigen Schlusspunkt.

Fazit

Indiana Jones und der letzte Kreuzzug hat selbst heute nichts an seiner Faszination verloren. Ford und Connery sind ein perfektes Leinwandduo und runden die wilde actionreiche Jagd regelrecht ab. Einzig allein das „Abarbeiten“ exotischer Drehorte und die bombastischen Actionszenen dämpfen das Filmvergnügen geringfügig. Der Film ist dennoch das reinste Vergnügen und definitiv ein besonders Filmerlebnis.

Autor: Christian Kühnemann

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