Bildnachweis: © 20th Century Fox | Ryan Reynolds als Deadpool

Der Moviebreak-Adventskalender 2015

von Tobias Kiwitt


Hach, der Juni. Was hatten wir denn alles so wichtiges im Sommer? Nun, zu aller erst vermutlich meinen 29. Geburtstag – wobei, ich glaube das wollt ihr gar nicht wissen, oder? Ihr wollt eher auf die filmischen Highlights zurückblicken. Und dennoch, vielleicht ein kleiner Exkurs zurück: Wir schreiben das Jahr 2015 – Juni. Nicht irgendeinen, sondern den heißesten seit der Wetteraufzeichnung in Deutschland. Nebenher besiegt der FC Barcelona mit 3:1 Juventus Turin (für die, die Fußball interessieren sollte). Währenddessen setzt sich der Papst mit der Enzyklika „Laudato si“ für den Umweltschutz ein. Der Tag der uns aber wohl am meisten in Erinnerung bleiben wird, und dies leider negativ, ist jedoch der Todestag von Sir Christopher Lee. Wir werden dich vermissen.

Blockbuster, hat hier jemand Blockbuster gesagt? Nun, wahrlich nicht im Juni. Würde ich ein Fazit dem Rückblick voraus stellen, und dies mach ich jetzt einfach einmal, dann würde dieses wohl eher ernüchternd ausfallen. Klare Highlights gab es zwar im Monat Juni, doch diese lassen sich wirklich an einer Hand abzählen. Die Katastrophe begann bereits mit der Romanverfilmung von „Kind 44“, die „Zu sehr Flickenteppich, als stimmiger Spannungsbogen, zu sehr ein hübsches, aber überladenes Schaufenster“ war. Thomas gab dem Film daher 4,5 Punkte. Gleiches – oder ähnliches – galt für „Spy - Susan Cooper Undercover“. Auch hier hatte Thomas nur 5,5 Punkte für ein Fazit übrig. Wer am Anfang des Monats dagegen lyrische Raffinesse wollte, kam zumindest bei „Die Frau in Gold“ ein halbwegs gutes Ergebnis. Doch dies war erst der Anfang. 

Denn einer der erfolgreichsten Filme des Jahres lief im Juni: Mit über 1,6 Milliarden US-Dollar liegt „Jurassic World“ dieses Jahr klar an der Spitze. Sören fand: „Nicht alles was gut anfängt, hört auch gut auf“ und vergab 6 Punkte. Bei „Miss Bodyguard“ war es hingegen eindeutig: „Actionszene ohne Pepp und Elan sowie ein Script, welches Ideenarmut scheinbar mit Vorhersehbarkeit kompensieren möchte“. Sebastian vergab glorreiche 2,5 Punkte. Bei „8 Namen für die Liebe“ als auch „Love & Mercy“ gab es da schon mehr zu bestaunen. Wo Pascal bei letzterem 7,5 Punkte vergab, konnte der Film von Regisseur Emilio Martínez Lázaro das Publikum überzeugen. Auf Moviebreak hat ihn bis heute aber noch kein Autor gesichtet. Dies gilt wahrlich nicht für den deutschen Überraschungsfilm des Jahres, „Victoria“. Nikolas war allerdings mäßig begeistert und vergab 4 Punkte in der Kritik. Die User haben bis heute mit 8,2 bewertet. Wohl eines der klaren Highlights des Jahres. 

Highlight des Jahres? Dies war wohl auch Samuel L. Jackson als Präsident. Eine gut Idee, wenn auch der Film nicht überragend daher kam. So schrieb Sören bei „Big Game“ – „Okay, das Ding ist: Man muss "Big Game" nicht unbedingt gesehen haben … aber er macht beim Schauen wirklich Spaß und vermittelt ein fast schon nostalgisches Gefühl von Abenteuer“. Der Zuschauer entscheidet. Im Falle der Romanverfilmung „Trash“ dagegen war das Ergebnis eindeutig: „ein beeindruckender und bewegender Film“. Dafür gab es in der Kritik 8 Punkte von unserem ehemaligen Autoren Philipp.

Der Rest des Monats ging es ruhig und gemächlich an. Weder war „Die Liebe seines Lebens - The Railway Man“, noch „Ted 2“ ein wirklicher Kracher oder eine erhoffte Genre-Perle. Was bleibt ist also ein wenig Ernüchterung. Aber da wir schon so viel schwitzen mussten, ist das wohl nur noch das leidige i-Tüpfelchen. 

Was gab es sonst so auf Moviebreak zu entdecken? Nun, für Fußballfans – und da wären wir wieder am Anfang des Textes – gab es von Sebastian das Special „Elf Filme sollt ihr sein - Unser filmisches Fußballteam“, welches zum kommentieren einlädt. Lustig ging es dagegen bei den 10 besten Honest Trailer zu (die wir nächstes Jahr dann überarbeiten sollten). Doch der Juni bot noch mehr: Unser Autor Jacko schrieb einen bewegenden Nachruf zu Christoper Lee, während ich mich auf die besten sympathischsten Filmroboter der Filmgeschichte konzentrierte. Highlight war unterdessen, und ich weiß das sich viele bereits eine Fortsetzung wünschen, das Special „Bilder des Zerfalls“ von Pascal und Nikolas, was sich einmal den kontroversen Filmen annahm. Ganz anders „Was wurde eigentlich aus ... Alien“ – eine Mischung aus Erinnerung und Neugier. Und als Abschluss? Nun, hier konnte Kadir sich mit „Anime - Es ist nicht das, was du denkst“ austoben und dafür werben, doch einmal ein Blick zu riskieren.

Die heutige Gewinnspielaufgabe: In Erinnerung an Christopher Lee - in welcher Rolle gefiel er euch am besten? (Kommentar)

Anleitung und Informationen zum Gewinnspiel

Geheimtipp-Türchen Nr. 7: Ein Regie-Debüt über die zauberhafte Macht der Musik.

Autor: Thomas Repenning

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