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Vor ihrem Siegeszug als Wonder Woman wurde die Amazonenprinzessin Diana zu einer unüberwindlichen Kriegerin ausgebildet. Sie wuchs in einem abgelegenen Inselparadies auf - erst von einem notgelandeten amerikanischen Piloten erfährt sie von den fürchterlichen Konflikten im Rest der Welt. Darauf verlässt sie ihre Heimat, weil sie überzeugt ist, dass sie der bedrohlichen Situation Herr werden kann. In dem Krieg, der alle Kriege beenden soll, kämpft Diana an der Seite der Menschen, entdeckt allmählich ihr volles Potenzial... und ihre wahre Bestimmtung.
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Kritik

Das DCEU liegt am Boden und nur eine Frau kann ihm wieder aufhelfen – Wonder Woman. Vor 75 Jahren erschufen William Moulton Marston und seine Frau Elisabeth Holloway Marston die erste Superheldin für den DC-Comic Verlag. Ganze 75 Jahre hat es gedauert, bis wir sie endlich auf der großen Leinwand sehen durften. 75 Jahre, in denen die Superheldenfilme, sowohl vor als auch hinter der Kamera, von Männern dominiert wurden. Das hat dank Patty Jenkins nun hoffentlich ein Ende. Die Monster Regisseurin hat sich mit Wonder Woman einer fast unlösbaren Aufgabe gestellt. Nicht nur muss sie den ersten Multimillionen-Dollar-Film über eine Superheldin zum Erfolg führen, nein, sie muss auch das stark angeschlagene DCEU wieder auf Kurs bringen. Für viele steht und fällt mit Wonder Woman der Fortbestand des Franchises, das vor allem im letzten Jahr mit Batman v Superman und Suicide Squad enormen Schaden erlitten hat. Wonder Woman soll diese Filme keinesfalls vergessen machen, wohl aber zeigen, dass Warner aus seinen Fehlern gelernt hat. Und wenn der Film  für den weiteren Kurs des DCEU steht, dann können wir mit ebenso viel Hoffnung erfüllt sein, wie die Protagonistin des Films.

Regisseurin Patty Jenkins erzählt mit Wonder Woman eine klassische Entstehungsgeschichte. Dabei steht der Film komplett auf eigenen Beinen und ist fast gänzlich unabhängig von den bisherigen Beiträgen des DCEU – und das nicht nur im Bezug auf den Inhalt. Schon das erste Drittel des Films macht klar, dass wir hier keinen Warner, sondern einen Jenkins Film sehen. Tonal erinnert Wonder Woman mit seinem hoffnungsvollen Charakter viel mehr an Richard DonnersSuperman, als an die launischen Helden des DCEU. Auch verbringen wir viel mehr Zeit mit den Charakteren, lernen sie kennen und zu verstehen, bevor wir mit ihnen in die Schlacht ziehen. Patty Jenkins begreift – anders als Snyder und Ayer – wie wichtig es ist, eine Bindung zu den Charakteren aufzubauen, damit wir nicht nur von der Materialschlacht beeindruckt, sondern emotional in das Geschehen involviert sind. Und obwohl Jenkins so viel Zeit für Charaktermomente aufwendet, lässt sie die Action nicht zu kurz kommen. Die großen Action Set-Pieces des Films sind, trotz des inflationären Einsatzes von Zeitlupen, sehr dynamisch und mitreißend inszeniert. Am Ende sind es also die Charaktere, die den Unterschied machen. Wonder Woman ist nicht nur eine Superheldin, sie ist ein Charakter. Ein Charakter, dessen Entwicklung wir mit Spannung verfolgen.

Jenkins und ihre Autoren wählten die bestmögliche Struktur, um diese Entwicklung glaubwürdig zu beschreiben und gleichzeitig einen spannenden Film zu erzählen. Sowohl die Charaktere im Umfeld der Protagonistin, als auch die Settings spielen dabei eine essenzielle Rolle. Prinzessin Diana (Gal Gadot) , die wohlbehütet und weit weg von all den Schrecken dieser Welt auf der versteckten Paradiesinsel Themyscira aufwächst, wird erst zu Wonder Woman, wenn sie Zeugin der Grausamkeiten des Krieges wird. Petty Jenkins gelingt es, diesen Wandel auch tonal im Film einzubauen. Während die erste Hälfte des Films sehr bunt, hoffnungsvoll und lebendig erscheint, kehrt mit dem Krieg auch ein wesentlich ernsterer und düsterer Ton ein. Durch die Begegnung mit den Schrecken des Krieges büßt Wonder Woman ein Stück ihrer Unbedarftheit und Unschuld ein, verliert aber nie die Hoffnung, die sie dazu antreibt, das Böse zu bekämpfen.

Dass dieser Wandel so glaubwürdig transportiert wird, ist der größten Überraschung des Films zu verdanken - Gal Gadot. Die Schauspielerin, die sich bisher fast ausschließlich durch ihre Arbeit am Fast and Furious Franchise einen Namen gemacht hat, überzeugt in Wonder Woman mit einer beeindruckenden emotionalen Bandbreite. Darüber hinaus sorgt ihre Chemie mit Chris Pine (Star Trek)  nicht nur für emotionale, sondern auch für humoristische Höhepunkte im Film. Das doppelte fish-out-of-water Prinzip funktioniert dabei hervorragend als Grundlage für den Humor und die Entwicklung der Charaktere. Insbesondere die nüchternen Reaktionen von Gadot auf den Sexismus der damaligen Zeit erweist sich als Comedy Gold. Und anders als die bisher bekannten 'Gehört sie zu dir?' Witze, fügt sich der Humor in Wonder Woman ganz natürlich in den Film ein. Pines Steve Trevor ist dankenswerterweise auch nicht nur ihr Love Interest, sondern ein eigenständiger und für den Verlauf des Films wichtiger Charakter. Neben ihm und Gadot sind es vor allem Connie Nielsen (Gladiator) als Mutter von Diana und Robin Wright (House of Cards) als ihre Tante, die einen bleibenden Eindruck hinterlassen. Beide spielen in der Entwicklung der Protagonistin eine entscheidende Rolle und sorgen trotz ihrer unterschiedlichen Ansichten dafür, dass Wonder Woman genau die Erziehung erfährt, die für ihr weiteres Leben notwendig ist.

Weniger notwendig sind leider die farblosen Bösewichte des Films. Ja, auch Wonder Woman ist nicht perfekt. Dadurch, dass sich der Film notwendigerweise auf die Einführung seiner Protagonistin konzentriert, kommen die Antagonisten leider viel zu kurz. Auch wenn Gal Gadot am Ende versucht mit einer emotionalen Performance davon abzulenken, haben die Bösewichte nicht ansatzweise die Wirkung, die sie haben müssten. Hinzu kommt, dass der finale Showdown in einem CGI-Overload endet, der stark an den Doomsday Kampf in Batman v Superman erinnert und leider die Intensität und inhaltlicher Tiefe, die man bei einem solch charaktergesteuerten Film eigentlich erwarten dürfte, vermissen lässt. Doch zum Glück vermögen es die wenigen negativen Aspekte des Films nicht ansatzweise den Spaß zu trüben, den der Rest des Films bringt und fallen somit eher wenig ins Gewicht.

Fazit

Mit "Wonder Woman" hat Patty Jenkins dem angeschlagenen DCEU neues Leben eingehaucht. Der bis dato beste Beitrag des Franchises besticht mit einer hoffnungsvollen Protagonistin, die auch uns neue Hoffnung gibt. Die Hoffnung, dass Warner aus seinen Fehlern gelernt hat und die Hoffnung, dass Frauen in Hollywood (und darüber hinaus) endlich die Chancen bekommen, die sie verdienen.

Autor: Tobias Bangemann

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