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Der Brooklyn-Gangster und erfahrene Profi-Killer Jimmy Conlon war einst unter dem Namen Totengräber bekannt - aber das ist lange her. Inzwischen nützt ihm seine enge Freundschaft mit dem Paten Shawn Maguire nicht mehr viel: Jimmy ist 55, die Sünden seiner Vergangenheit holen ihn ein - und zwar in Gestalt jenes verbissenen Detective, der Jimmy seit 30 Jahren dicht auf den Fersen bleibt. In letzter Zeit sieht Jimmy keinen anderen Ausweg, als seinen Frust im Whiskey zu ertränken.Von seinem Sohn Mike hat Jimmy schon lange nichts mehr gehört. Doch als Mike auf die Abschussliste gerät, muss sich Jimmy für eine Seite entscheiden: Entweder er bleibt der Gangsterfamilie treu, der er sich angeschlossen hat, oder er steht zu seiner eigentlichen Familie, die er vor Jahren im Stich gelassen hat. Mike ist auf der Flucht, und vielleicht muss Jimmy die Fehler der Vergangenheit wettmachen, indem er seinen Sohn vor dem Schicksal bewahrt, das ihm selbst auf jeden Fall bevorsteht: das Rendezvous mit einer Kugel. Ab sofort kann Jimmy sich auf niemanden mehr verlassen - nur eine Nacht bleibt ihm, um sich darüber klar zu werden, wo seine Verantwortung liegt und wie er das Versäumte nachholen kann.

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Kritik

Der Schwall an Filmen, in denen Liam Neeson den Ex-Cop/-Bodyguard/-Profikiller spielt und sich mit trockenen One-Linern und Bad-Ass-Pose durch Reihen von austauschbaren Schergen prügelt, will einfach kein Ende nehmen. Erst diesen Januar erschien mit “Taken 3″ der vorläufige Abschluss der Trilogie, die Neesons späte Karriere als Action-Held einst in Gang setzte. Und so austauschbar die sich stapelnden Reißer mit dem irischen Hünen in der Hauptrolle auch sind, Neeson selbst kann man gar nicht richtig böse sein, macht er doch mit Schramme im Gesicht und Knarre in der Hand immer (noch) so eine gute Figur. “Run All Night” markiert nun die bereits dritte Zusammenarbeit von Neeson und dem spanischen Regisseur Jaume Collet-Serra. Wo aber ihre letzte Kollaboration, der spaßige “Non-Stop”, nur unter seinem rapiden Qualitätsabfall im letzten Drittel zu leiden hatte, gehört “Run All Night” beinahe durchweg in die Kategorie “belanglos”.

Das liegt vor allem daran, dass das Drehbuch von Brad Ingelsby mit keiner einzigen Überraschung aufwartet und Collet-Serra das inszenatorische Geschick fehlt, diesen Umstand angemessen zu kaschieren. “Run All Night” ist aber nicht einfach nur konventionell, sondern hakt so zielstrebig und in so einem Rekordtempo sämtliche Actionfilm- und Thriller-Klischees ab, dass man es ihm fast schon wieder hoch anrechen möchte. Der Schnitt in den Actionszenen ist meist zu schnell und hektisch, die Tricks zum Erzeugen von Spannung sind uralt. Als roter Faden dienen dabei die “daddy issues” von Sohnemann Mike Conlon (Joel Kinnaman), die Collet-Serra in den ödesten Klischee-Bildern inszeniert, bis ihm kurz vorm großen Finale tatsächlich noch eine kleine kleine emotionale Szene gelingt. Der tief empfundene Respekt zwischen den beiden Urgesteinen Maguire und Conlon, der sich als weitaus interessanteres Thema anböte, wird derweil geradezu stiefmütterlich behandelt.

Vor der Katastrophe gerettet wird”Run All Night” von seinen drei überzeugenden Hauptdarstellern. Neeson spielt die gleiche Rolle wie in jedem Film der letzten Jahre, aber die beherrscht er mittlerweile nun mal im Schlaf und macht dementsprechend eine gute Figur. Ed Harris gibt sich mal cool, mal bedrohlich, bekommt aber gerade in emotionalen Szenen wenig Möglichkeiten, sein großes Talent unter Beweis zu stellen. Ebenfalls grundsolide und damit eine positive Überraschung ist Joel Kinnaman, der zuletzt durch das “RoboCop”-Remake schlafwandelte und hier eine sehr überzeugende Darbietung abliefert. Richtig Spaß machen tut “Run All Night” außerdem erst im großen Finale, wenn Neeson endlich aufhören darf, vor den Schurken davonzulaufen und sich auf einen persönlichen Rachefeldzug begibt.

Fazit

Klischeeüberladener und durchweg vergessenswerter Action-Thriller, der viel zu egal ist, um irgendjemandem weh zu tun, aber abgesehen von 1-2 Bildern auch keinen bleibenden Eindruck hinterlässt.

Autor: Nikolas Friedrich

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