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Das Jahr 2089. Verstreut über die gesamte Welt entdeckt die Forscherin Elizabeth Shaw (Noomi Rapace) mysteriöse Zeichen, die alle auf dasselbe Ziel im Weltraum deuten. In Begleitung des Androiden David 8 (Michael Fassbender), zwei Vertretern von Weyland Industries (Charlize Theron und Guy Pearce) und dem restlichen Team der „Prometheus“ folgt sie den Hinweisen zu den Ursprüngen des menschlichen Lebens. Ihre gefährliche Expedition führt sie in eine der dunkelsten Ecken des Universums, wo sie sich einem Kampf stellen müssen, der über die Zukunft der Menschheit entscheiden wird.

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Quelle: themoviedb.com

Kritik

Dabei sind die (Vor-)Zeichen wahrlich keine schlechten, denn die Wissenschaftler Elisabeth Shaw (Noomi Rapace) und Charlie Holloway (Logan Marshall-Green) finden bei ihren Recherchen um die Wurzeln der Menschheit in Schottland eine Höhlenmalerei, die mit früheren Entdeckungen übereinstimmen und auf eine Sternenkonstellation hinweisen. Daraufhin finanziert der Großindustrielle Peter Weyland (Guy Pearce) einen Flug zum Planeten LV-223. Was als Entdeckerreise zu unserer vermeintlichen Herkunft beginnt, wird zu einem Kampf um das eigene und das Überleben der Menschheit…

Um es vorweg zu nehmen: Man sollte die Stimmung, die sich durch den ganzen „Alien“-Streifen zog, nicht als Gradmesser nehmen, um sich auf Prometheus einzulassen. Dafür beginnt der Film viel zu positiv und fängt mit den ersten Bildern zu schöne Bilder ein, die die schottischen Highlands so zu bieten haben. Das mag ein wenig an Scotts „Robin Hood“-Adapation erinnern, in der der Altmeister schon exzessiv die britischen Landschaften in den Vordergrund gehoben hatte. Für einen wahren „Alien“-Film ist es jedoch nicht der richtige Einstieg, wenn man die landschaftlichen Weiten der Enge eines dreckigen Raumschiffs gegenüber stellt. Auch im weiteren Verlauf der Geschichte ist der Tenor sehr positiv behaftet, was Leuten, die unweigerlich Vergleiche ziehen müssen, nicht gefallen dürfte. Denn selbst der fremde Planet, der bald Hauptschauplatz wird, wirkt lange nicht so unfreundlich wie im 1979er Pendant, was vor allem an markig-flapsigen Sprüchen auszumachen ist.

Doch sobald es in unbekannte Gefilde, sprich der langen Höhlengänge geht, ändert sich die Stimmung langsam aber sicher, und Fans kommen endlich in den Genuss dessen, was „Alien“ einst so intensiv werden ließ. Als die Crew die schlafenden Hunde weckt, kommt endlich wieder dieses Unbehagen auf, das damals so faszinieren konnte. Die dunklen Gänge und bösen Vorahnungen stehen im harten Kontrast zu der vorher offensichtlichen Vorfreude der Protagonisten. Hierdurch fällt auf, dass man sich als Zuschauer darauf einlassen muss. Denn ob man einen kompletten Film mit negativer Grundstimmung ausstattet oder auf die überraschende Wendung setzt – es kann beides funktionieren. Wer aber alte Muster erwartet, wird wohl die erste Hälfte von „Prometheus“ verfluchen, auch sonst wird der Stimmungsgrad immer wieder kurz Blockbuster-konform durchbrochen.

Was ebenfalls erwartet werden wird, sind eindeutige Querverweise zum Original. Die Story lässt lange die Möglichkeit offen, aber bis auf manche Dialogzeilen und stilistischen Wiedererkennungswerte bleibt es allgemein sehr kryptisch. Man wird als Zuschauer ständig auf der Suche nach eindeutigen Hinweisen sein, die er zum Schluss auch endgültig bekommen wird. Wie das aussieht, soll hier natürlich nicht verraten werden. Doch bevor man die geliefert bekommt, passiert auch sonst so einiges, dass man vielleicht sogar etwas überfordert sein wird. Es sind so etliche Storytwists vorhanden, die man im Kopf zuordnen muss, und hier haben sich die Drehbuchautoren ein wenig übernommen. Abseits des Hauptstrangs wurden einige andere Baustellen aufgemacht, die auch nur ihre fünf Minuten zugesprochen bekommen. Das wirkt deutlich aufgesetzt und verschleiert den Fokus auf die eigentliche Geschichte, was dem Film auch nicht so gut tut. Ein paar Fragen bleiben nämlich unbeantwortet, was bei der finalen Auslegung der Erzählung auf ein unausweichliches Sequel hinausläuft. Letztlich wird der Zuschauer etwas ratlos sitzen bleiben und muss hoffen, dass der angekündigte Extented Cut bzw. das Sequel alle oder zumindest viele Fragen klären kann.

Das zweischneidige Schwert macht auch bei den Figuren nicht Halt, die nicht die nötige Tiefe des Originals erreichen können. Neben den Protagonisten ist die Crew ganze 17 Mann stark, und die Hälfte davon kann man locker als Kanonenfutter abtun. Dafür bleibt Elisabeth Shaw als Hauptcharakter zu blass, und der Hintergrund, der ihr anhaftet, zu konstruiert, um glaubhaft in Bezug auf die Story zu sein. Da kann auch Shooting-Star Noomi Rapace nicht mehr viel rausreißen, die in ihrem zweiten Hollywood-Engagement nicht wegen ihrer Leistung, sondern auf Grund ihrer Rollenauslegung schon wie ein Fremdkörper wirkt, aber auch ihre richtig starken Szenen spendiert bekommt (Abtreibungsszene). Etwas besser gestrickt sind Nebenrollen wie die der Meredith Vickers alias Charlize Theron oder des Kaptäns Janek (Idris Elba), die zusammen für einen augenzwinkernden humoristischen Höhepunkt sorgen, die Rollenentwicklung sogar nachvollziehbar erzählen. Eindeutiger Sieger im Ensemble ist Michael Fassbender, der durch seine zwielichtige Rolle als Roboter David den Storystein ins Rollen bringt und durch seine Performance ein weiteres Mal zu Höchstleistungen aufsteigt – bleibt aber auch hier wieder die lästige Frage offen, was ihn zu gewissen Handlungen bewegt haben möge, was sich nicht eindeutig erklären lässt.

Bleibt noch die Aussage zu klären, die der Film vermitteln will. Die philosophische Betrachtungsweise, die sich auftut, bietet allgemein einen guten Unterbau. Ob das Geschöpf seinem Schöpfer auf die Schliche kommen soll, zieht sich angenehm durch die Story und schlägt auf ihre eigene Art große Wellen. Zwar werden die markanten Stellen nur nebensächlich abgehandelt (was man dem zu fülligen Storygerüst zuschreiben muss), die Konsequenzen dagegen zeigen sich um so krachiger. So bleibt die Essenz des Originals anderweitig erhalten, was vor allem in der zweiten Spielfilmhälfte schön zum Tragen kommt. Dann haben auch die Figuren eine größere Relevanz inne, was sich aber im Umkehrschluss als schwächlicher Trost herausstellt.

Fazit

Es ist wirklich schwer, den Film im Zuge des Franchises richtig einzuordnen. Die Stimmung ist zu inkonsequent, die Story zu arg vollgestopft mit potentiellen Inhalten und das Gefühl, perplex sein zu müssen, zum Ende hin zu sehr präsent. Man will dem Film im Gegenzug eine faire und objektive Chance geben, um nicht zu sehr das übermächtige Original daneben zu stellen, und das Prequel kann phasenweise sogar an den alten Horror anknüpfen sowie modern auflegen. Man wird aber den Eindruck nicht los, dass die offenen Fragen nur als Scotts Fingerübung für eine Fortsetzung anzusehen ist – bleibt abzuwarten, wie das Ganze weitergeführt und ergänzt wird.

Autor: Sascha Wuttke

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