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Der Raumfrachter Nostromo ist in den unendlichen Weiten des Alls unterwegs, um Rohstoffe zur Erde zu transportieren. Auf dem Heimweg empfängt „Mutter“, der Schiffscomputer, einen Notruf und weckt die sieben Mann starke Besatzung aus dem Kryoschlaf, um die Ursache zu erforschen. Auf dem Planeten LV-426 wird die Besatzung fündig und erkundet ein außerirdisches Raumschiff, von dem das Signal ausgeht. Im Innern findet der 1. Offizier Kane (John Hurt) eine Halle, die von riesigen Eiern gesäumt ist. Kurz darauf wird er von einem lebenden Organismus angefallen. Zurück auf der Nostromo ahnen die Kameraden jedoch nicht, dass sie dadurch ein gefährliches Monster mit an Bord gebracht haben, das sich die Mannschaft einen nach dem anderen zur Brust nimmt…

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Kritik

Gegen Ende des zweiten Drittels des 20. Jahrhunderts, galt das Science-Fiction-Genre als naiv-aufregende Variante fantastischen Lese- und Filmstoffes. Nur wenige Beispiele wie „Das Ding aus einer anderen Welt“ (1951) deuteten schon an, in welche Richtungen sich es sich bewegen könnte, blieb aber rein plakativ dem Horror zugesprochen. Dass SciFi aber auch richtig böse sein kann, verwirklichte Ridley Scott mit seinem Hollywood-Regiedebüt und sorgte dafür, dass so der wahre Survival-Horror das Licht der Welt erblickte – mit einem der übelsten Monster der Filmgeschichte.

Der Kern der Geschichte ist so alt wie das Horrorgenre selbst. Monster trifft Mensch, Monster tötet Mensch – das kennen wir schon. Was jedoch daraus mehr als nur eine simpel gestrickte Story macht, ist der visuelle Stil von Scott und die Wendungen, die sich nach und nach ergeben. Die Geschichte gibt gegen Schluss mehr preis, als dass es anfangs scheint. Dass man manche Aspekte wie das Alien selbst nur andeutet, schmälert das Gesamtbild überhaupt nicht.

Ridley Scott ist hier ein riesiger Wurf gelungen, der nicht nur auf den Plot oder die Darsteller zurückzuführen ist. Das Timing in prägnanten Szenen passt wie angegossen. Die Symbiose aus traumatischen Bildern und Sound Design wirkt nie aufgesetzt. Hier stimmt die Atmosphäre bis aufs I-Tüpfelchen. Das hier keine unnötig hektischen Schnitte verwendet wurden, lässt sich dem Film ebenso hoch anrechnen. Bis ins Detail werden auch Metaphern eingefügt, die dem Genre dienlich sind, aber auch einfach mal so neue Wege offen legen. Was besonders ins Auge sticht, ist der visuelle Stil. Hier gibt es keine bunten Passagen zu bewundern, sondern ist durchzogen von dreckigen, unwirtlichen Locations. Egal, ob der Planet des Unheils von Stürmen durchzogen ist oder die Nostromo wie eine galaktische Müllhalde daher kommt, naiv aufgebaute Babyhintern-Sets sieht man kaum.

Eigentlicher Star des Films ist ohne Zweifel das Alien (verkörpert vom 2,18m großen Studenten Bolaji Badero), das aus der Feder des berühmten Schweizer Künstlers H.R. Giger stammt. Die biomechanischen Formen versinnbildlichen gerne den Kampf Mensch gegen Maschine. Denn nicht nur gegen das Monster muss sich die Besatzung behaupten, sondern hat auch mit dem Schiff und ihrem Computer ihr Kreuz. Eine prägnante Szene stellt die Sequenz dar, in der Ripley eine Konsole bedient und nicht bemerkt, dass das Alien direkt vor ihrer Nase sitzt. Lohn des Ganzen: Ein Oscar für das visuelle Design. Auch der Einsatz von Licht wurde hier exzessiv zelebriert. Zum Schluss hin flackern und zappeln die Lichtquellen in allen Farben und Formen, dass es ein wenig von Geisterbahnfeeling hat, aber viel besser präsentiert wird.  Auch sonst hat man einfach das Gefühl, dass der komplette Streifen um vieles mehr aufbietet, als man es gewohnt war und teilweise heute noch ist. Zu keiner Minute scheinen Kontinuitätsfehler das Vergnügen zu trüben, oder die Atmosphäre würde an unnötigen Dialogen abgerissen. Einfach perfekt.

Das Sahnehäubchen gibt es dazu noch in Form der Ripley-Figur obendrauf. Nie zuvor wurde eine Frau zur starken Person eines Films auserkoren und so darf sich Sigourney Weaver gerne als Pionierin in dieser Richtung betrachten. Bis dato hatte man noch keine Frau mit der Waffe im Anschlag gesehen, die trotz ihrer Ängste mutig ihren Weg geht. Sie spielt aber nicht alle anderen Kollegen an die Wand, denn auch Tom Skerritt, Ian Holm, John Hurt und die restlichen Darsteller zeigen eine sehr intensive ihnen zugetragene Rollenleistung. Die Rollen sind keine abgehobenen Helden, sondern nur eine Arbeitercrew, die sich mit etwas Unbegreiflichem auseinandersetzen müssen. Dieser Kniff trägt viel zur Entfaltung der Wirkung bei.

Fazit

Nach vielerlei Auswüchsen des Science Fiction-Genres in eher infantiler Manier und abseits von gelackten Welten der Star Trek- und Star Wars-Utopien, zeigte „Alien“ 1979, wie abgrundtief böse, dreckig und düster das Weltall sein kann. Der Film hat in vielerlei Hinsicht Pionierarbeit geleistet und steht heute immer noch Pate für viele filmische Mittel. hat er auch eines der fiesesten Filmmonster der Kinogeschichte herausgebracht, das in dieser Form noch einige Male in Erscheinung treten sollte, aber auch nie wieder so sehr präsent und überragend. Ein absoluter Meilenstein.

Autor: Sascha Wuttke

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