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Nachdem die junge Katniss Everdeen (Jennifer Lawrence) wie durch ein Wunder die 74. Hungerspiele überlebt hat, kehrt sie in ihre Heimat, Distrikt 12, zurück, um ihre Familie und ihren Freund Gale (Liam Hemsworth) endlich in die Arme zu schließen. Doch ein unerwarteter Besuch des  Präsidenten Snow (Donald Sutherland) macht ihr erneut deutlich, dass sie noch längst nicht außer Gefahr ist, denn ihr mutiger Plan, der dazu führte das es erstmals zwei Sieger in den Hungerspielen gab, namentlich Katniss und ihr Mitstreiter Peeta (Josh Hutcherson), entflammte in einigen Distrikten das Feuer der Rebellion. Snow macht ihr daher mit Nachdruck bewusst, dass es ihre Aufgabe ist die Massen davon zu überzeugen, dass ihre Entscheidung nur aus Liebe zu Peeta hinaus entstand und das sie dem Regime treu ergeben ist, denn ansonsten könnte schnell ein weiterer Bürgerkrieg ausbrechen, mit unvorstellbaren Konsequenzen für die Bewohner Panems.

Auf ihrer Reise durch die Republik wird Katniss jedoch erneut mit der Grausamkeit der Regierung konfrontiert, sowie der Erkenntnis, dass sie von nun an eine Gefangene in einem gläsernen Käfig ist, denn ganz Panem verfolgt ihr Leben auf Schritt und Tritt.
Doch Snow hat noch ein Ass im Ärmel, denn anlässlich der 75. Hungerspiele werden die Teilnehmer nicht wie üblich aus den Kindern der Distrikte zusammengetragen, sondern aus den Gewinnern der vergangenen Spiele, um der Bevölkerung klar zu machen, dass selbst die Stärksten unter ihnen nichts weiter sind als Würmer, die von den Füßen des Kapitols jederzeit zertreten werden können.
Katniss ist also erneut gezwungen in der Arena um ihr Überleben zu kämpfen, doch diesmal steht sie einem weitaus größerem Feind gegenüber.
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Kritik

Mit einem Einspielergebnis von über 400 Millionen Dollar alleine in den USA war eine Verfilmung des 2. Buches der „Hunger Games“ Reihe von Autorin Suzanne Collins nur eine Frage der Zeit. Anders als noch im ersten Teil übernimmt diesmal jedoch Francis Lawrence die Regie, der bereits bei Filmen wie „I am Legend“ und „Constantine“ hinter der Kamera saß und damit bereits im Vorfeld mehr Erfahrung mit dem Genre hatte als Regisseur Gary Ross aus dem ersten Teil.

Im direkten Vergleich schneidet Lawrence, der im übrigen nicht mit der gleichnamigen Hauptdarstellerin verwandt ist, deutlich besser ab. Sowohl was die Narrative betrifft, als auch die Bildsprache angeht. Lawrence entledigt sich darüber hinaus einem der größten Kritikpunkte des ersten Teils der unsagbar nervigen Kamera, die „The Hunger Games“ eher wie einen Found-Footage Film der Marke „Blair Witch Project“ wirken ließ. Stattdessen kann man als Zuschauer endlich die Szenerie in Gänze genießen, ohne dabei die Action zu verpassen, und das ist auch gut so, denn die Arena ist in diesem Teil mit noch mehr tödlichen Fallen gespickt, wodurch es weniger ein Kampf zwischen den einzelnen Tributen, sondern viel mehr ein Kampf gegen die Umwelt, beziehungsweise der Regierung, die dahinter steckt, ist.

Optisch punktet „Catching Fire“  ebenfalls mit ansehnlichen Landschaftsaufnahmen und beeindruckenden Kostümen, die selbst auf den exzentrischen Modeshows dieser Welt noch für Aufsehen sorgen würden. Der Film fängt so den massiven Unterschied zwischen der Dekadenz des Kapitols und der Armut der niederen Distrikte sehr gut ein, sodass selbst Zuschauer, die die Bücher nicht gelesen, oder gar den 1. Teil noch nicht gesehen haben, dennoch der Geschichte gut folgen können.

Getragen wird der Film eindeutig von Hauptdarstellerin Jennifer Lawrence („Silver Linings“, „Winter's Bone“), die spätestens seit ihrem Oscar-Gewinn zu den beliebtesten jungen Schauspielerinnen Hollywoods zählt und Konkurrentinnen, wie etwa Kristen Steward, alt aussehen lässt. In „Catching Fire“ kann sie erneut voll punkten, denn aus dem schüchternen Mädchen Katniss wächst im Laufe des Films eine starke Frau heran. Jennifer Lawrence kann gerade durch diese Wandlung ihr schauspielerisches Können voll und ganz entfalten, da ihre Rolle weitaus facettenreicher ausfällt als noch im ersten Teil. Ihr zur Seite stehen erneut eine große Zahl von hochkarätigen Schauspielern, die vielleicht nicht zu den schillerndsten Persönlichkeiten Hollywoods zählen, ihr Handwerk jedoch mehr als gut beherrschen. Wie etwa Stanley Tucci, der als Showmaster Caesar Flickerman wirkt, als wäre er zu jeder Zeit der Wirkung diverser munter machender Drogen ausgesetzt, oder Woody Harrelson, der erneut den bärbeißigen Mentor Haymitch verkörpert und dabei mit seiner gewohnten Mischung aus Charme, Arroganz und Spott voll punkten kann. Kleinere Abzüge muss man jedoch bei den neuen Charakteren machen, denn gerade den vorherigen Tributen fehlt es an Persönlichkeit, wodurch sie eher an Abziehbilder bekannter Stereotypen erinnern, als an echte Menschen.
Abzüge in der B-Note bekommt der Film darüber hinaus auch für den gezwungenen Verzicht von Blut, um ein PG-13 Rating zu bekommen. Zwar fällt dieser Umstand deutlich weniger ins Gewicht als noch in Teil 1, dennoch wirkt es an vielen Stellen einfach sehr unpassend.
Dennoch bleibt schlussendlich ein positiver Gesamteindruck und so ist „Catching Fire“ ein mehr als würdiger Nachfolger des 1. Teiles.

Fazit

Wer bisher nicht mit den Tributen von Panem warm geworden ist, den wird auch der neuste Film der Reihe nicht vom Gegenteil überzeugen, denn „Catching Fire“ führt konsequent die Formel des ersten Films weiter. Durch kleinere und größere Detailverbesserungen, gerade im Bereich der Kameraarbeit, ist der Film jedoch für das breite Kinopublikum bedenkenlos zu empfehlen. Ob die Trilogie, wie vielerorts tituliert, ein würdiger Nachfolger der Harry Potter-Filme ist, darüber lässt sich streiten, doch eines sind die Filme auf jeden Fall: sehr unterhaltsam.

Autor: Sebastian Pierchalla

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