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Logan (Hugh Jackman) und sein älterer Bruder Victor (Liev Schreiber) sind seit Jahrzehnten untrennbar miteinander Verbunden. Hierbei sind sie keineswegs gealtert und kämpfen sich von einem Krieg zum nächsten. Eines Tages werden sie von Oberst William Stryker (Danny Huston) gefunden und zu einem Teil einer geheimen Spezialeinheit gemacht. Jedoch kommt es gleich bei ihrem ersten Einsatz zur Katastrophe. Während sich Logan von der Truppe absetzt, führt sein Bruder den zweifelhaften Feldzug fort. Unterdessen scheint Logan seinen Frieden in den idyllischen Rocky Mountains gefunden zu haben, wo er sich in die Lehrerin Kayla Silverfox (Lynn Collins) verliebt hat. Doch seinem Schicksal kann man nicht entfliehen. Victor scheint wahnsinnig geworden zu sein und tötet einen nach dem anderen aus dem alten Team. Auch sein Bruder steht auf seiner Liste. Doch bevor es zur ultimativen Schlacht kommt, nimmt er sich seine große Liebe Kayla vor. Völlig am Boden und auf unerbittlicher Rache aus, lässt sich Logan auf ein gefährliches Experiment mit Stryker ein, bei dem seine Knochen durch das unzerstörbare Metall Adamantium ersetzt werden soll – Die Geburtsstunde von Wolverine.
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Kritik

Seitdem die „X-Men“ 1963 ihren ersten Auftritt hatten, kreiert von Comic-Legenden Stan Lee und Jack Kirby, erfreuten sich die Mutanten immer größerer Beliebtheit. Spätestens als im Jahre 2000 mit X-Men der echte Realfilm der Serie erschien, wurden die Superhelden zu einem allumfassenden Massenphänomen. Fortan kannten nicht nur Comicfans Professor Xavier, Magneto, Storm oder Cyclops, sondern auch das Mainstream-Publikum. Zwei weitere äußerst populäre sowie finanziell erfolgreiche Sequels sollten folgen. Jedoch schafften es alle drei Filme kaum, auch nur ansatzweise einen Abriss des großen Universums abzubilden. Zeit für die Vorgeschichte oder Charakterentwicklung blieb meist nicht. Unter anderem dessen, wurden 2009 die X-Men Origins ins Leben gerufen. Die Spin-Offs sollten sich jeweils einen der Charaktere herauspicken und seine jeweilige individuelle Geschichte näher beleuchten. Doch während Magneto immer noch fraglich ist und auch Storm vermutlich nie das Licht der Welt erblicken wird, konnte es zumindest die X-Men-Kultfigur schlechthin mit seinem eigenen Werk in die Kinos schaffen. Unter der Regie von Newcomer Gavin Hood, sollte X-Men Origins: Wolverine dabei nicht nur die Figur näher beleuchten, sondern auch ein Action-Meilenstein im Comic-Genre werden. Was jedoch stark anfing, verläuft sich in klassischen Konventionen, Logikfehlern und teils abstrusen Bombast-Gewitter.

X-Men Origins: Wolverine beginnt gleich mit einem der stärksten Intros, die es je auf der Kino-Leinwand zu sehen gab. Fast mit einer unbeschreiblichen Leichtigkeit, kann Regisseur Gavin Hood nicht nur die beiden Brüder grandios einführen, sondern auch im Bezug auf Optik und Präsentation ein wahres Kunstwerk offenbaren. So sieht man die beiden Geschwister über die Dekaden hinweg in den unterschiedlichsten Kriegen kämpfen. Hierbei hat nicht nur jeder von ihnen seinen eigenen Look, sondern kann auch trotz weniger Sekunden viel von der Charakterentwicklung zeigen. Besonders Victor bekommt seinen Part, wenn er allmählich Genuss am Morden findet. Doch wer jetzt hofft, dass sich auch die restlichen 100 Minuten wie ein kreatives Meisterwerk gestalten, wird spätestens nach der ersten Hälfte des Films mehr als enttäuscht. Denn was exzellent anfängt, wird durch mehr und mehr Banalitäten, flachen Handlungssträngen sowie blassen Charakteren torpediert, bis nur ein grauer Actionbrei übrig ist, der nur noch kurzweiligen soliden Spaß bietet. Selbst die Tragödie der Brüder, die gekonnt das Tempo antreibt, bleibt zum Schluss nur ein Schatten hinter sinnlosen Kawumm.

Dabei hätte das Werk durchaus das Potenzial für einen grandiosen Comic-Action-Film gehabt. Scheinbar kann jedoch Regisseur Gavin Hood nur seine Fähigkeiten auf die Charaktere übertragen, jedoch nicht auf Story und Inszenierung. Denn während Wolverine wie auch Sabretooth gelungen auf der Leinwand agieren, ist der Rest der Handlung eine kaum zusammenpassende Aneinanderreihung von Verkettungen. Der Comic-Hintergrund selbst, stimmt hierbei zum größten Teil, wenn auch die Enttäuschung über Figuren wie Deadpool oder Gambit kaum zu verbergen sein werden. Überhaupt bekommt jeder Nebencharakter nur einen Bruchteil der Aufmerksamkeit die er eigentlich brauchen würde. So bleiben diese nicht nur blass, sondern der Zuschauer hat auch kein Gefühl für diese, wodurch ihr Tod meist nur eine Randnotiz bleibt. Nun könnte man zumindest hoffen, dass in Sachen Action auf das richtige Pedal getreten wird. Doch weit gefehlt, denn anfangs kann Wolverine zwar mit guten Ansätzen sowie gelungenen Fights überzeugen, doch dieses bleibt kaum bestehen. Spätestens wenn das Finale eingeläutet wird und sich hier weder Spannung noch Dramatik ergeben, und dies obwohl ein ganzes Kernkraftwerk dem Boden gleich gemacht wird, blickt man ermüdend in die gezeigte Szenerie. Desweitern fragt man sich angesichts teils schlechter Effekte, wo denn die 150 Millionen US-Dollar Budget geblieben sind. Denn ein Star Trek, welcher zwei Wochen später erschien, macht hier trotz sogar geringeren Budgets eine deutlich bessere Figur.

Was vor allem dem Film vor dem Untergang bewahrt, sind seine beiden grandiosen Hauptdarsteller. Allen voran Hugh Jackman, der mit seinem schieren Willen seine Figur mit einer unglaublichen Präsenz ausstattet. Alleine der langwierige Trainingsakt vor dem Dreh, hat sich sichtlich gelohnt. Mittlerweile spielt Jackman nicht mehr nur Wolverine, er ist selbst zu der Figur geworden. Spätestens wenn Wolverine aus dem Adamantium-Becken springt und wie ein Tier brüllt, ist dies so eindrucksvoll wie beängstigend. Doch auch der exzellente Charakter-Schauspieler Liev Schreiber zeigt sich wieder einmal von seiner besten Seite. Stets nach Blut lechzend, kann er mit seiner wahnsinnigen Darstellung punkten. Jedoch auch der innere Kampf mit seinen Dämonen ist deutlich ersichtlich. Gelungen ist auch der Auftritt von Danny Huston als Oberst William Stryker. Aalglatt und ständig geheimnisvoll ist er genau der Gegner, der einen Wolverine ebenbürtig ist. Keineswegs auf den frontalen Kampf aus, sondern stets hinter den Kulissen agierend.

Der Rest der Mutantentruppe erweist sich jedoch als verschenktes Potenzial. Zwar sind die Auftritte von Will i Am als Jumper John Wraith, Kevin Durand als der fette Blob, Dominic Monaghan als wandelnde Fernbedienung Bolt, Taylor Kitsch als Kartenexperte Gambit oder Daniel Henney als treffsicherer Zero interessant gestaltet und besonders für Fans ein Schmaus. Doch bis auf ein paar Momente, bleiben die Charaktere weit hinter ihrem eigentlichen Können zurück. Am schlimmsten getroffen hat es allerdings Ryan Reynolds als Deadpool. Nicht nur das die Figur angesichts der Vorlage ziemlich konfus behandelt wird, auch Reynolds selbst darf nur ansatzweise als zynischer Killer brillieren, bevor seine Figur Opfer der Geschichte wird.

Fazit

Während "X-Men Origins: Wolverine" einen regelrecht bombastischen Start hinlegt, fällt dennoch das Gesamtergebnis relativ nüchtern aus. Durch zu viel verschenktes Potenzial, bleibt nur ein kurzweiliges Action-Spektakel übrig, welches zwar einen grandiosen Wolverine präsentiert, sonst aber eher wenig zu bieten hat.

Autor: Thomas Repenning

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