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Dem Washingtoner Polizisten John Cale (Channing Tatum) wurde gerade sein Traumjob verwehrt, für den Secret Service als Personenschützer von Präsident James Sawyer (Jamie Foxx) zu arbeiten. Weil er seiner kleinen Tochter die schlechte Nachricht schonend beibringen will, nimmt er sie mit zu einer Besichtigungstour durch das Weiße Haus. Doch plötzlich wird der gesamte Gebäudekomplex von einer schwer bewaffneten paramilitärischen Gruppe gestürmt und besetzt. Während die Regierung ins Chaos stürzt und allen die Zeit davonläuft, liegt es an Cale, den Präsidenten, seine Tochter und das Land zu retten...
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Quelle: themoviedb.com

Kritik

Wie so oft in der Filmgeschichte entstanden mit „Olympus hasfallen“ und „White House Down“ zwei Filme, die auf der gleichen Idee basieren. In beiden Filmen wird das Weiße Haus in den USA angegriffen, der Präsident gefangenen genommen und ein Draufgänger, nur per Funk mit den Mächtigen desLandes verbunden, soll ihn retten. Während Antoine Fuquas Ansatz deutlich düsterer ist und mit Gerad Butler einen eher humorlosen Helden in den Mittelpunkt stellt, ist Roland Emmerichs „White House Down“ mehr in der Tradition seines Blockbusters „Independence Day“ anzusiedeln und vereint krachende Action mit flotten Sprüchen und absurder Komik. Das kam auch Hauptdarsteller Channing Tatum zugute, der hier seine Erfahrungen aus Komödien („21 Jump Street“) und Actionfilmen („G.I. Joe“, „Haywire“) gewinnbringend einbringen konnte. Das Setting von „White House Down“ ist recht simpel. Alle wichtigen Figuren erhalten eine kurze Einführung, in der schnell die recht starren Rollen vergeben werden. Personenschützer Cale (Channing Tatum) wird rasch als Versager mit Herz etabliert, der seine Ehe ruiniert hat und auch mal eine wichtige Schulaufführung seiner Tochter Emily (Joey King) verpasst, aber im Prinzip das Herz am rechten Fleck hat. Präsident Sawyer (Jamie Foxx) hingegen ist ein Übervater, der sein Land liebt und keine Schwachstellen offenbart. Dazu gesellen sich noch Sicherheitschef Walker (James Woods), der um seinen gefallen Sohn trauert und die überarbeitete Finnerty (Maggie Gyllenhaal). Damit ist auch schon fast alle über die Charaktere gesagt, denn schon recht früh hört Emmerich auf seinem Publikum verschiedene Facetten der Figuren zu zeigen, sondern stürzt sich vielmehr in sein Spezialgebiet der zerstörerischen Action, die er mit einem selbstverliebten Verweis auf das Schicksal des Weißen Hauses in „Independence Day“ einleitet. Was nun folgt ist eine sehr vorhersehbare Spannungskurve, die Cale immer wieder die Flure des Weißen Hauses hoch und runter hetzt, mal auf der Suche nach dem Präsidenten, mal auf der Suche nach seiner altklugen Tochter. Natürlich ist während der gesamten Zeit das Weiße Haus von der Außenwelt abgeschnitten und Cale ist auf sich alleine gestellt. Dieses Standard-Setting, das seit „Stirb Langsam“ die simpelste Erfolgsformel für Actionfilme zu sein scheint, macht den Film zwar nicht originell, doch dank der charismatischen Performance von Tatum und Foxx unterhält „White House Down“ dennoch über fast die gesamte Spielzeit. Tatum schafft es mit seiner lockeren Art die Coolness seiner Figur richtig herüber zu bringen und Foxx hat sichtlich Spaß an der Darstellung eines Präsidenten, der nicht ohne seine Air Jordans aus dem Haus geht. Wirklich ernst nehmen darf man die Handlung jedenfalls nicht. Viel zu leichtfertig werden hier Menschen erschossen und gesprengt, ohne dass das jemanden sonderlich interessiert. Im Zweifelsfall setzt Emmerich lieber auf eine gute Pointe, anstatt zum Nachdenken anzuregen. Beispielhaft hierfür ist eine Szene in der der Touristenführer Donnie (Niclas Wright) die Invasoren darum bittet nicht so viel kaputt zu machen, da Vasen und andere ausgestellte Kunstwerke unersetzlich wären, dabei wurden schon vor seinen Augen Menschen exekutiert. Auch das gleichermaßen kitschige und patriotische Finale, in der sich die kleine Emily in den Mittelpunkt drängt ist befremdlich. Ignoriert man jedoch diesen actiontypisch leichtfertigen Umgang mit Menschenleben und konzentriert nur auf das Wesentliche, so funktioniert „White House Down“ als spannende Achterbahnfahrt durch die politische Schaltzentrale der USA.

Fazit

„White House Down“ ist ein simpel gestrickter Actionfilm, der sich durch das gut harmonierende Duo Tatum und Foxx etwas vom Durchschnitt abhebt.

Autor: Fabian Speitkamp

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