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1939, England. Der zweite Weltkrieg tobt in ganz Europa und obwohl die alliierten Streitkräfte zahlenmäßig durchaus ebenbürtig mit denen der deutschen sind, verlieren sie doch jeden Tag an Boden. Der Grund dafür ist unter anderem die Enigma, eine Verschlüsselungsmaschine, mit der die deutsche Armee ihre Funksprüche kodiert um so ihre Flotten- und Luftmanöver perfekt zu koordinieren. Im Blechtley Park nahe London fangen tausende Funkerinnen täglich etliche Nachrichten ab, doch ohne den passenden Code ergeben die Nachrichten für den Außenstehenden  keinen Sinn. Eine Gruppe von talentierten Mathematikern und Linguisten, angeführt vom Schachmeister Hugh Alexander (Matthew Goode) stellt sich der beispiellosen Aufgabe, hinter das Geheimnis der Enigma zu kommen.
Unter ihnen befindet sich auch der exzentrische Alan Turing (Benedict Cumberbatch), der durch seine direkte Art nicht nur Navy General Denniston (Charles Dance) zur Weißglut bringt, sondern auch seine Kollegen. Als er plötzlich jedoch die Leitung über das Projekt erhält beginnt er mit der Visualisierung eines einzigartigen Planes. Er konstruiert die sogenannte „Turing Bombe“, eine frühe Form der heutigen Computer, mit deren Hilfe es ihm möglich ist den Code der Enigma zu knacken. So zumindest sein Plan, doch dafür bedarf es einer handverlesenen Auswahl an Spezialisten, unter anderem die junge Mathematik Studentin Joan Clarke (Keira Knightley).
Zusammen mit seinem Team arbeitet Turing fortan unermüdlich an seiner Vision, denn wer Enigma besiegt, der besiegt auch das deutsche Regime.
Eine wahre Geschichte über das größte Rätsel der modernen Kriegsgeschichte und den Mann der es entschlüsselte.
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Quelle: themoviedb.com

Kritik

Für Benedict Cumberbatch scheint es in letzter Zeit wirklich kein halten mehr zu geben. Ob er nun in seiner Rolle als Sherlock Holmes in der preisgekrönten BBC Serie „Sherlock“ brilliert, dem Drachen Smaug in Peter Jacksons „The Hobbit“ seine beachtliche Stimme leiht, oder für die große Leinwand vor der Kamera steht - der sympathische Brite brilliert in jeder Rolle.

Im neuesten Werk des dänischen Regisseurs Morten Tyldum spielt er den genialen Mathematiker Alan Turing, der als Vater der theoretischen Informatik und als Erfinder der „Turing Bombe“ in die Geschichte eingegangen ist. Die Figur Turing wirkt auf den ersten Blick zunächst wie eine britische Version von Sheldon Cooper aus „The Big Bang Theory“. Er ist ein sozialer Außenseiter, der über keinerlei Gespür für Dinge wie Humor, Ironie, soziale Normen und dergleichen verfügt. Zeitgleich ist er jedoch auch einer der klügsten Köpfe des 20. Jahrhunderts. Dank seines brillanten Geistes wird er, trotz seiner Marotten, von der Gesellschaft irgendwie akzeptiert. Was indes Niemand ahnt: Turing ist homosexuell. Ein Umstand der in England noch bis in die späten 70er Jahre als „sittenwidrig“ galt und unter strenger Strafe stand. Cumberbatch spielt die Rolle mit Leib und Seele. Egal ob er den kühlen Analytiker, den sensiblen Liebhaber oder den wahnsinnigen Visionär mimt - er schafft es das Publikum von der ersten Minute in seinen Bann zu ziehen.

Begleitet wird er dabei von diversen Größen der britischen Schauspielkunst. Während Charles Dance, den die meisten sicherlich als Tywin Lannister aus „Game of Thrones“ kennen dürften, einen Navy General verkörpert, der das Turing Projekt mit kritischem Auge überwacht, spielt der charismatische Matthew Goode, bekannt durch seine Rolle als Ozymandias in „Watchmen“, den Lebemann Hugh Alexander, der das krasse Gegenteil von Turing verkörpert und dennoch zu seinen engsten Freunden zählt.

Als einzigen weiblichen Nebencharakter haben wir Keira Knightley mit an Bord, die in die Rolle der jungen Mathematik-Studentin Joan Clarke schlüpft. Als Frau muss sie sich in der Männerdomäne stets aufs Neue behaupten, denn niemand will ihr zunächst glauben, dass sie geistig mit ihren männlichen Kollegen mithalten könnte. Knightley ist die perfekte Wahl für ein junges Mädchen, welches, nicht zuletzt dank ihres Charmes, das komplette Team schnell auf ihre Seite zieht.

Was den Film darüber hinaus auszeichnet, ist die hervorragende Geschichte. Eine Geschichte, die eben nur das Leben selbst schreiben kann. Zwar ist der Beginn etwas konfus, da stets zwischen 3 Zeitachsen hin und her gesprungen wird, sobald man jedoch die Personen und Umgebungen der einzelnen Abschnitten in Turings Leben zuordnen kann, wird  der Film den Zuschauer bis zum Ende nicht mehr loslassen. Besonderes Lob gilt dabei Graham Moore, der die  Biographie von Autor Andrew Hodges perfekt auf die Leinwand adaptiert hat.

Fazit

Die wahre Geschichte des Mathematikers Alan Turing ist an Spannung und Dramatik kaum zu überbieten. Wer sein Kinojahr 2015 mit einem garantiertem Hit beginnen möchte, der kann hier absolut nichts falsch machen. Cumberbatch brilliert in seiner ersten Hauptrolle auf der großen Leinwand in jeglicher Hinsicht und wenn man den aktuellen Tendenzen glauben kann, dann dürfte man  „The Imitation Game“ bei der kommenden Oscar-Verleihung in der ein oder anderen Kategorie wiedersehen.

Autor: Sebastian Pierchalla

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