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The Big Lebowski (David Huddleston) ist eigendlich ein Millonär aus LA, dessen Ehefrau Bunny (Tara Reid) hohe Geldschulden hat. Der „Dude“ (Jeff Bridges) heißt wie der Millionär auch Jeffrey Lebowski, aber er ist arbeitslos, faul und ein 60er Jahre Nostalgiker, der gerne mit seinen komischen Freunden Walter (John Goodman) und Donny (Steve Buscemi) bowlen geht. Eines Tages erwarten ihn zwei Geldeintreiber. Sie haben ihn mit dem echten Big Lebowski verwechselt und fordern von ihm das Geld, das seine angebliche Frau Bunny ihnen schuldet. Nachdem sie auf seinen Lieblingsteppich uriniert haben, begibt sich der beleidigte Dude auf die Suche nach dem richtigen Big Lebowski. Der Millionär will zuerst nichts vom Alt-Hippie wissen und schickt ihn weg. Doch Bunny wird entführt und Big Lebowski heuert seinen Namensvetter als Lösegeldkurier an. Als Walter, der verstörte Vietnamveteran, ein Teil des Lösegeldes behalten will, fangen die Problem für den Dude erst richtig an…
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Kritik

„Ich bin nicht Mr. Lebowski, Sie sind Mr. Lebowski! Ich bin der Dude. Und so sollten Sie mich auch nennen, ist das klar? Entweder so oder Seine Dudeheit oder Duder oder auch El Duderino, falls Ihnen das mit den Kurznamen nicht so liegt.“- Der Dude

Die Coen-Brüder haben in den letzten 30 Jahren die Welt im so einige Klassiker bereichert. Ob „Frago" (1996), „No Country for Old Men" (2007) oder erst kürzlich mit „Inside Llewyn Davis" (2013), ihre Filme sind atmosphärisch und/oder total abgedreht. Mit „The Big Lebowski“ aus dem Jahr 1998 kommt ein Film randvoll mit coolen Sprüchen und ebenso coolen Charakteren. Eigentlich ist alles in „The Big Lebowski“ cool, doch der Dude (englisch: Typ oder Kerl) übersteigt sie alle in Sachen Coolness bei weiten. Obwohl man den Dude eigentlich als Versager bezeichnet müsste. Ein Typ, irgendwo in seinen 40ern, läuft im Bademantel und in Hausschuhen im Supermarkt herum, trinkt Milch aus der Packung und bezahlt mit einem Check über 0,69 Dollar (weil er chronisch pleite ist). Der Dude ist zufrieden mit sich und der Welt, bis eines Tages ein einschneidendes Erlebnis seine Routine aus schlafen, bowlen und kiffen (die Reihenfolge kann varrieren) stört.

Hitchcock bezeichnete mehr oder weniger bedeutende Gegenstände und Personen, die eine Handlung auslösen oder vorantreiben, dabei aber eigentlich keine oder nur eine untergeordnete Rolle spielen, als MacGuffin. Dieser Begriff wird heute als gängiger Begriff verwendet, in „The Big Lebowski“ ist der MacGuffin der Teppich (der das Zimmer erst richtig gemütlich gemacht hat). Dieser Teppich löst eine Ereigniskette aus und macht den Dude mit Personen vertraut, die so gar nicht zu des Dudes Campagnons zählen. Dabei ist die Geschichte eigentlich nur Nebensache, vielmehr geht es um die Inszenierung der „Stadt der Engel“ und des Dudes. Das heißt nicht, dass die Story im Film zu kurz kommt. Diese ist aber so angelegt, Situationskomik am laufenden Band zu produzieren und den Dude mit Charakteren bekannt zu machen, die man wohl nur im Westen der Vereinigten Staaten antrifft.

Interessant zu erwähnen ist, dass Jeff Bridges als Dude wohl teilweise sich selbst gespielt hat. Hausschuhe und Bademantel stammen von ihm selbst. Dass „The Big Lebowski“ längst Kult geworden ist beweise die vielen (jährlich stattfindenden) Filmfestivals auf der ganzen Welt, bei denen neben Wettbowling eine gehörige Portion Fanfiction zelebriert wird. Sogar der Dude höchstselbst ließ sich schon auf solch einem Festival blicken. Darüber hinaus hat sich im Netz eine Religion gebildet, die den „Dudeism“ unter dem Namen „The Church of the Latter-Day Dude“ auslebt. Sie zählt nach eigenen Angaben 250.000 „Dudeist Priests“ (Stand: August 2014).

Fazit

Der Dude ist kult. Punkt. Man sieht sein Konterfei auf Postern und T-Shirt, als Graffito oder Tattoo. Der Film entführt in eine, für die moderne Leistungsgesellschaft und ihre Teilhaber, befremdliche Welt aus Faulheit. Lasst euch diese Welt entführen; vielleicht sieht man danach alles nicht mehr ganz so eng. Denn ein kleiner Dude steckt in jedem von uns.

Autor: Magnus Knoll

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