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Knapp 30 Jahre nach dem Sieg der Rebellen über das Imperium wird die Galaxis von einer neuen Organisation bedroht: Die "Erste Ordnung" hat den Platz des ehemaligen Imperiums eingenommen und setzt den Kampf gegen den Widerstand mit voller Kraft fort. Von all dem Krieg war auf dem Wüstenplaneten Jakku bislang nicht viel zu spüren, die junge Rey (Daisy Ridley) plagen ganz andere Probleme. Von ihrer Familie allein zurück gelassen, durchstreift sie den Planeten auf der Suche nach Schrott, den sie für Essensrationen eintauscht. Eines Tages macht sie Bekanntschaft mit Finn (John Boyega), einem ehemligen Sturmtruppler, der kein unschuldiges Blut an seinen Händen kleben haben wollte und deswegen vor der Ersten Ordnung geflohen ist. Dabei hat er einen ihrer Gefangenen, den Piloten Poe Dameron (Oscar Isaac), befreit, mit dem er bei der Flucht auf Jakku gestrandet ist. Sie alle drei werden nun von der Ersten Ordnung gesucht da sie im Besitzt einer wichtigen Information für den Krieg sind. Angeführt werden die Sturmtruppen vom finsteren Kylo Ren (Adam Driver), der in die Fußstapfen von Darth Vader treten will. Für Poe, Rey und Finn beginnt die Flucht und der Kampf gegen die Erste Ordnung.

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Kritik

Es ist wieder soweit, zehn Jahre nach "Star Wars: Episode III - Die Rache der Sith" beginnt eine neue "Star Wars"-Ära! Nachdem sich Disney die Rechte an der Saga sicherte dürfen wir über die nächsten Jahre zahlreiche Filme aus dem Universum erwarten, von Nachfolgern innerhalb der eigentlichen Reihe bis hin zu diversen Spin-Offs. George Lucas hat das Zepter an eine neue, jüngere Generation übergeben, das J.J. Abrams entgegennahm. Abrams hat 2009 bereits "Star Trek" wieder zum Leben erweckt, mit "Star Wars" versucht er nun Selbiges. Und in seiner Haut will vermutlich niemand stecken, denn der Druck der weltweiten Fangemeinde ist riesengroß. Zu wichtig ist den Fans ihr Baby, zu groß ist noch die Enttäuschung über Lucas' Prequel-Trilogie und zu sehr gehyped wurde "Star Wars: Das Erwachen der Macht" bereits im Vorfeld, seit Monaten werden wir von einer Lawine an Meldungen und Werbung überflutet. Können Abrams und sein Team die hohen Erwartungen halten? Um es kurz auf den Punkt zu bringen: Ja!

Über "Star Wars: Das Erwachen der Macht" im Folgenden zu berichten ist eine recht undankbare Aufgabe. Auf der einen Seite gibt es so viel, auf das man inhaltlich eingehen möchte, auf der anderen Seite sind einem die Hände gebunden, da man niemandem vorab den Spaß verderben möchte. Auch die damit verbundenen Emotionen, die einen Film zu etwas Besonderen machen, lassen sich somit nur schwer beschreiben. Wir verzichten in unserer Review also auf Spoiler und versuchen das Gesehene so gut es geht zu umschreiben.

Wie hat ein neues "Star Wars" eigentlich auszusehen um die Fans glücklich zu machen? Die Prequels haben uns gelehrt, dass ein zu starker CGI-Einsatz, ein zu buntes Design, zugeschnitten auf jüngere Zuschauer mitsamt dazugehöriger Jokes und Charaktere, der falsche Weg ist. Damit verlor "Star Wars" seine Seele und Glaubwürdigkeit. Auch die Story geriet zusehends in den Hintergrund. "Star Wars: Das Erwachen der Macht" hatte nun einerseits die Aufgabe, stilistisch und narrativ an einen bereits 32 Jahre alten Film ("Die Rückkehr der Jedi-Ritter") anzuknüpfen, andererseits aber auch einen technischen Sprung in unsere heutige Zeit zu unternehmen, ohne dabei eben die Fehler zu machen, die Lucas tat. Und J.J. Abrams hat genau dieses Kunststück meisterhaft vollbracht, man merkt dem Film sofort an, dass sich das Filmteam Gedanken gemacht hat und den Geist der Ur-Trilogie verstanden hat. "Das Erwachen der Macht" sieht somit hochmodern und schön aus zugleich hat er aber auch einen gewissen Oldschool-Touch. Das liegt vor allem daran, dass nun nicht jeder Charakter, jedes Objekt und jede Kulisse animiert wurde, sondern dass man sich klassischer Maskentechniken, aufgebauter Kulissen und eingesetzter Modelle bediente. Natürlich gilt das nicht für den ganzen Film, auch in  "Das Erwachen der Macht" stammt vieles aus dem Computer, doch sind die Effekte so weit fortgeschritten und auch so geschickt eingesetzt worden, dass sie ein kohärentes, homogenes Bild ergeben. Wenn nun also zwischen all den Originalmodellen irgendwo auch Animationen zum Einsatz kommen, fügen sie sich schön ins Bild ein, ohne aufzufallen oder aufdringlich zu wirken. Lediglich in einer Szene (Stichwort "Millenium Falke") nehmen die Effekte ganz kurz Überhand. Kurz schreckt man hierbei auf und befürchtet schon schlimmes, glücklicherweise bleibt es auch nur bei dieser einen Szene dabei. Nicht falsch verstehen, auch hier sind die Animationen toll, nur sind sie hier eben als solche stark erkennbar und wollen sich in dem ansonsten stilistisch so schön altmodisch gehaltenen Film nicht ganz einfügen. Nennen wir ihn den "Lucas'schen Moment".

Stilistisch ist "Das Erwachen der Macht" nun zusehends düsterer und "dreckiger" als es in der Prequel-Trilogie der Fall war. Passt einerseits zum Ton der Ur-Trilogie, andererseits eben auch zur Story rund um Krieg, Zerstörung und Verlust. Auch hier hat Abrams verstanden, worauf es ankommt. Trotz dessen ist "Das Erwachen der Macht" kein bitterernster Film, tatsächlich ist das Ganze sogar weit humorvoller ausgefallen als man wohl geahnt hatte. Humor ist immer eine gefährliche Angelegenheit, gut dosiert weiß er zu gefallen (Ur-Trilogie), mit falschem Fokus und dem falschen Händchen dafür kann er aber auch schnell den Spaß verderben (man denke nur an Jar Jar Binks und Co.). "Das Erwachen der Macht" platziert seinen Humor außerordentlich geschickt und auch sehr effektiv. Das passt und macht Spaß. Hut ab.    

Eingeführt werden eine Reihe von neuen, wichtigen Charakteren, die nun stark im Fokus stehen. Allen voran Rey, die ähnlich wie der junge Luke Skywalker in "Star Wars - Episode IV: Eine neue Hoffnung" von einem Wüstenplaneten in ein großes Abenteuer aufbricht, in welchem sie eine große Rolle spielt. Daisy Ridley schlägt sich dabei in ihrem ersten US-Film außerordentlich gut und ist, quasi als unbeschriebenes Blatt, da sie den meisten bislang noch nicht bekannt sein dürfte, ein wahrer Glücksgriff. Gleiches gilt auch für John Boyega, der als ehemaliger Sturmtruppler einer der großen Sympathieträger des neuen "Star Wars"-Abenteuers ist und der zuvor stets so anonym gehaltenen Truppenseite etwas Menschliches gibt. Ihm zu verdanken ist auch ein Großteil des gelungenen Humors. Ebenso dem kleinen neuen Droiden BB-8, der quasi die Rolle eines R2D2 übernimmt und auf sehr putzige, charmante Art ans Herz wächst. Oscar Isaac gehört theoretisch zu den wohl stärksten Darstellern des Ensembles, in "Das Erwachen der Macht" kommt sein Charakter nur leider etwas zu kurz. Schade, gern hätte man mehr vom stärksten Piloten der Rebellion gesehen. Auf der Seite der Bösen betreten Domhnall Gleeson und Adam Driver die Bühne. Domhnall Gleeson darf als General Hux richtig eklig auftreten und erinnert dabei auch nicht ungewollt an frühere NS-Führer, während  Adam Driver als Kylo Ren das Erbe von Darth Vader antritt. Vor allem in der Originalfassung weiß er mit seiner tiefen, kräftigen Stimme zu begeistern, jeder seiner Szenen macht er zu etwas Besonderem. Eine bloße 1:1-Kopie zu Vader ist er glücklicherweise nicht geworden, auch ihm hat man einige interessante Facetten verpasst um ihn vom Vorbild abzugrenzen.

Doch seien wir mal ehrlich, so sehr man sich über die neuen Youngsters auch freuen darf, jeder wird vor allem auf die Oldschool-Truppe neugierig sein. Mit Han Solo (Harrison Ford), Prinzessin Leia (Carrie Fisher), Chewbacca (Peter Mayhew), C-3PO (Anthony Daniels) und R2D2 (Kenny Baker) sind die wichtigsten Charaktere alle wieder dabei, jeder von ihnen sorgt für einen kleinen schönen Gänsehautmoment. Lediglich die Droiden kommen hierbei ein wenig kurz und verschwinden nach kurzem Auftritt im Hintergrund, was sehr schade ist. Dafür dürfen vor allem Han Solo und Chewbacca ordentlich in der Handlung mitmischen und dabei an gute alte Zeiten erinnern. Übrigens wurde auch an kleinere Randcharaktere damaliger Zeiten gedacht, so dass mit Charakteren wie  Ackbar oder Nien Nunb auch ein paar Nostalgiepunkte gewonnen werden.  Und was ist nun eigentlich mit Mark Hamill als Luke Skywalker? Bis zum Start des Films wurde dieses Geheimnis mit aller Kraft gehütet, daher soll an dieser Stelle auch nichts verraten werden. Erlebt es selbst. 

Für den Soundtrack ist erneut John Williams zuständig, der zuvor schon alle anderen "Star Wars"-Filme musikalisch untermalte. Die für die Reihe typischen, kultigen Klänge sorgen auch hier wieder für ein wohliges Gefühl, schön dass man hier auf ein altes Pferd gesetzt hat. Jedoch fallen die Klänge etwas weniger markant aus, als es zuvor noch in "Episode III" der Fall war, welchen Williams musikalisch weit epischer untermalte. 

Trotz seiner knapp 140 Minuten entsteht in "Das Erwachen der Macht" kein Leerlauf, die Zeit wird sinnvoll ausgenutzt und das Tempo ist dabei meist auch recht hoch. Dabei kommt es zu Raumschlachten, Laserduellen, dem Einsatz der Macht, dem Zusammentreffen mit exotischen Geschöpfen und diversen Feuergefechten, im Grunde also alles was das Herz begehrt. Ist alles filmisch toll inszeniert und macht im Grunde auch jede Menge Spaß. Einige Momente wissen auch unter die Haut zu gehen und emotional zu berühren. Allerdings offenbart "Das Erwachen der Macht" einige narrative Schwächen, vor allem in der zweiten Filmhälfte. Hier gibt es ein wenig Erklärungsbedarf rund um den Widerstand und um den Krieg mit der Ersten Ordnung. Auch geht man hier nun viel zu gehetzt vor und diverse groß angelegte Aktionen, für die man sich mehr Zeit und Platz wünschen würde, geschehen von einem Moment auf den anderen und verkommen so zu etwas Nebensächlichen. Ebenso kommt es zu einigen redundanten Schlüsselmomenten, für den man sich diesmal eine neue, originellere Lösung gewünscht hätte. Näher eingehen wollen wir an dieser Stelle aus Spoilergründen jedoch nicht darauf.

Aus der Feder von Lawrence Kasdan, der zuvor schon "Das Imperium schlägt zurück" und "Die Rückkehr der Jedi Ritter" verfasst hat, ist "Das Erwachen der Macht" erzählerisch zwar lange nicht der schlechteste "Star Wars", dennoch hätte man hier noch eine Schippe drauf tun können und mit einigen frischeren Ideen daher kommen können. Immerhin tut der richtige Umgang mit den Charakteren und dem Universum sehr gut.

In den Kinos läuft "Das Erwachen der Macht" übrigens in normalem 3D und in einer 3D-IMAX-Fassung. Letztere können wir an dieser Stelle zwar nicht beurteilen, den 3D-Effekt an sich aber. Dieser ist technisch zwar durchaus sauber umgesetzt, sticht aber auch nicht wirklich heraus und ist irgendwann auch wieder schnell vergessen.

Fazit

Auch wenn "Das Erwachen der Macht" erzählerisch hier und da noch ein wenig Feinschliff gutgetan hätte, so ist das neue "Star Wars"-Abenteuer im Großen und Ganzen der Film, den wir uns doch eigentlich gewünscht haben. Visuell großartig inszeniert, den Geist der alten Trilogie atmend, mit gut platziertem Humor und ebenso spannenden wie auch dramatischen Momenten bietet uns J.J. Abrams Fanservice erster Klasse.

Autor: Sebastian Stumbek

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