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Inhalt

Casey lebt zufrieden mit seiner schwangeren Frau Namiko in Japan, wo er eine Kampfkunstschule leitet. Überzeugt davon, er könne sein vorheriges Leben als todbringender Ninja hinter sich lassen, wird Namiko von Unbekannten brutal ermordet. Getrieben von Rache führt ihn die Spur der Killer über Thailand nach Burma, wo er die Hintergründe des Attentats herausfindet. Nun gibt es kein Halten mehr: Mit beispielloser Härte geht der ausgezeichnete Ninjutsu-Fighter in den Kampf und hinterlässt eine Schneise der Zerstörung in den Reihen eines international agierenden Drogenrings …
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Kritik

Das "Ninja" aus dem Jahre 2009 in der Flut der Trash-Actioner der Zeit (wo Ninjas kurzzeitig wieder zum Mainstream gehörten) schnell untergegangen ist, dürfte angesichts der Qualität nicht verwunderlich sein. Immerhin hat Regisseur Isaac Florentine im Kern ein recht klischeebeladenes Martial-Arts-Werk inszeniert, welches mit Scott Adkins ("Undisputed III: Redemption") zumindest im Bereich der Action auftrumpfen konnte. Umso verwunderlicher ist es da, dass nun mit "Ninja - Pfad der Rache" ein Sequel folgt, das abermals auf Action, Hochleistungskämpfe sowie typische Genre-Klischees setzt. Dennoch hinterlässt der Film, erneut von Isaac Florentine inszeniert, ein recht positives Gesamtbild und lässt damit seinen Erstling schnell hinter sich. Mehr noch, wäre der Film in den 80ern oder 90ern erschienen, hätten sich alle Action-Fans sofort ins Kino bewegt. So bleibt zumindest ein Martial-Arts-Werk voller herausragender Fights, einem coolen wie unterschätzten Scott Adkins sowie schöner Old School Action, die vor allem Fans nicht verpassen sollten.

Die größte Schwäche bleibt in Sachen Ninjas aber die Story: Natürlich darf auch in "Ninja - Pfad der Rache" keine Oscar-Geschichte erwartet werden, dennoch hätte hier etwas mehr Gespür für Logik nicht geschadet. Dadurch bleibt gerade der Anfang etwas konfus und der typische Rache-Plot fließt von der ersten Minute an still vor sich hin, ohne merkliche Highlights zu hinterlassen. Und selbst wenn Autor David N. White im Finale mit einer großen Wendung punkten möchte, hinterlässt dies beim Zuschauer (der dies zuvor schon ahnte) nur ein müdes Lächeln. Jedoch lässt sich gerade dies angesichts der aktuellen Genre-Konkurrenz gerne verzeihen. Denn wenn "Ninja - Pfad der Rache" seine Stärken ausspielt, die gerade bei Hauptdarsteller wie Kampfsportexperte Scott Adkins liegen, gibt es hier zumindest kaum etwas zu bemängeln. Und so entpuppt sich der Film schnell als schnörkelloses wie kompromissloses Fight-Fest, welches nur so vor hervorragend durchchoreografierten (inklusive One-Shot Aufnahmen) Kämpfen strotzt und gerade hier ein Actioner offenbart, der kaum Wünsche übrig lässt. Darf dann auch noch Schwert, Shuriken oder alte Ninja-Technik sein blutiges Schauspiel vollführen, gibt es genau das, was Fans von einem Ninja-Film erwarten.

In Sachen Inszenierung bleibt  "Ninja - Pfad der Rache" jedoch weit hinter seinen Möglichkeiten zurück. Nicht nur, dass das geringe Budget große Kamerapanoramen vereitelt, auch die Kämpfe selbst bleiben zumeist durch eine lieblose Kamera unspektakulärer als sie eigentlich sind. Zwar gefällt das Bodenständige und das Fernbleiben jeglichen CGIs, doch etwas mehr Geschick sowie Gefühl für Timing hätten nicht geschadet. Somit bleibt der Film wie sein Kino-Vertreter "Man of Tai Chi" die wohl größten vertanen Chancen dieses Jahr. Zumindest Adkins Fans kommen aber voll auf ihre Kosten. Zwar kann dieser weiterhin kaum Gefühle transportieren und scheint schauspielerisch so flexibel wie ein Stein, doch wenn es um Kampf, böse Gucken oder Rache geht, ist er eben einer der aktuell besten Action-Vertreter seines Faches. Der Rest des Castes hingegen bleibt solide aber niemals wirklich auffallend (trotz Jawed El Berni oder Kane Kosugi).

Fazit

"Ninja - Pfad der Rache" ist ein Actioner wie er gerade Fans zu begeistern weiß. Trotz mäßiger Geschichte, einigen Klischees sowie flachen Charakteren, kann der Film vor allem durch seine schlagenden Argumente auftrumpfen. Somit sind die Fights herausragend, Scott Adkins als Ninja unerbittlich sowie skrupellos und dadurch der Film ein Fest für Fans.

Autor: Thomas Repenning

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