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Ex-Federal Agent Machete (Danny Trejo) trauert um seine geliebte, im Drogenkrieg ermordete Sartana (Jessica Alba), als ihn der Präsident der Vereinigten Staaten (Charlie Sheen) auf ein wahres Himmelfahrtskommando schickt: Machete soll den verrückten mexikanischen Kartellboss Mendez (Demián Bichir) ausschalten, der die US-Hauptstadt mit einer Nuklearrakete bedroht. Der Zünder ist mit Mendez' Herz verbunden, und nur ein Mann kann die Bombe entschärfen: Mastermind Luther Voz (Mel Gibson), ein steinreicher und exzentrischer Waffendealer mit Allmachtsfantasien. Von zahlreichen Verfolgern quer durch Mexiko gejagt und immer wieder konfrontiert mit heißen Ladies und ihren ganz besonderen Waffen, bleiben Machete ganze 24 Stunden, um die globale Anarchie zu stoppen…
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Kritik

Er ist Mexikaner, unerbittlich, tödlich und stellt selbst Chuck Norris in den Schatten: Die Rede ist natürlich von Machete. Vom schmuddel Fake-Trailer im Grindhouse-Double-Feature hin zum eigenen Spielfilm war es zwar ein harter Weg, doch 2010 erlebte das Trash-Kino durch Danny Trejos Rolle als unsterblicher wie sympathischer Anti-Held quasi ein kleines Revival. Der Grund war klar, immerhin konnte sich Regisseur Robert Rodriguez ("Sin City") einmal so richtig austoben und ließ Gedärme durch den Bildschirm fliegen, Köpfe rollen, ein riesiges Star-Ensemble auffahren und bediente zudem gleich jedes mögliche Klischee mehrmals. Zwar war "Machete" keineswegs ein Meisterwerk seines Faches, doch der Spaßfaktor war hoch, Blut und Gore gab es im Überfluss und jede Menge flache Witze in Reinkultur. Da war natürlich die Vorfreude auf einen zweiten Teil (mit dem glorreichen wie einfallsreichen Titel "Machete Kills") sehr groß. Nun ist Machete zurück und darf sich abermals durch die Leinwand schnetzeln und seinen Charme versprühen (Trejo ist mittlerweile 69 Jahre alt und in hervorragender körperlicher Verfassung). Wer jedoch gehofft hat, dass sich Machete abermals übertreffen kann, der wird leider nur ein Zwiespältiges Erlebnis bekommen.

Machete don't Fail, Tweet or joke, but Machete love Girls…

Dies liegt vor allem an der Überraschungsarmut, die "Machete Kills" in der ersten Hälfte des Filmes an den Tag legt. Zwar gibt es unzählige wie aberwitzige Story-Twists (inklusive Gegner in Spider-Man Masken oder Charlie Sheen als einer der coolsten Präsidenten der USA überhaupt), doch im Kern erzählt hier Regisseur Robert Rodriguez in vielen kleinen Details einzig den ersten Teil noch einmal. Schlimmer noch: Während Blut, Humor und Machete-Coolness weiterhin präsent sind, flachen die Dialoge immer wieder ab, sodass der Zuschauer mehrmals gähnend den Kopf schüttelt. Neben erneut unzähligen Klischees, uninteressanten Dialogen sowie Längen, sind es aber vor allem die fehlenden Emotionen, die "Machete Kills" in der ersten Hälfte zu einem teils langweiligen Film machen. Dabei sind die Ideen keineswegs verkehrt: So kann unter anderem der Killer Chamäleon als Verwandlungskünstler im Stile von "Kobra, übernehmen Sie!" mit vier verschiedenen Personen punkten. Alle gespielt von bekannten Schauspielern (Walton Goggins, Cuba Gooding Jr., Lady Gaga, Antonio Banderas), die sichtlich Freude an den Rollen hatten. Und auch die verschiedenen Gegner von Machete, sorgen immer wieder für ein kleines Schmunzeln. Dies zusammen mit Machetes flachen Witzen und feuriger Kraft, ergibt trashige Unterhaltung die einfach gefällt.

Als Gesamtkonzept funktionieren die einzelnen Elemente jedoch nicht. Immer wieder wirken die Chamäleon-Szenen (trotz ihrer eigenen Genialität) oder die vielen Jäger von Machete wie Füllwerk, sodass einzig der Film gestreckt werden soll. Und wenn es um die Frauen allgemein in "Machete Kills" geht, kommt man nicht um den Gedanken hinweg, dass hier absichtlich an einer Frauenfeindlichen Umgebung gearbeitet wurde. Schießende Brüste, ein Dildo-Colt, austauschbare wie irrelevante Figuren oder eben auch Lack und Leder Kampf-Amazonen, runden das Bild von einer peinlichen Frauenangst schließlich ab. Hier wäre weniger deutlich mehr gewesen. Doch trotz aller Fehlschläge, Längen und teilweise der Langeweile, gibt es zumindest noch Hoffnung: Mel Gibson. Denn während die Story immer weiter abhebt (im wahrsten Sinne des Wortes), steigt auch schnell die Intensität und damit die Spannung hinter der vermeintlichen "Moonraker"-Geschichte. Und ja, Richtung Finale geht Machete regelrecht einen aberwitzigen Sci-Fi-Weg, der zusammen mit Gibsons Darstellung eines wahnsinnigen und in die Zukunft schauenden Hugo Drax an Absurditäten kaum noch zu überbieten ist. Was folgt sind Laser-Waffen, Klone, "Star-Wars"-Witze und die Vorbereitung auf "Machete Kills Again... In Space!", was schließlich mit einem kongenialen Trailer endet (Stichwort Justin Bieber als Roboter). Hier wurde endlich Mut zum Trash bewiesen, der Interesse weckt. Für "Machete Kills" reicht dies allerdings nicht.

Fazit

"Machete Kills" bietet in vielen Momenten einzige eine Wiederholung von Machetes besten Momenten, sodass der Zuschauer schnell mit Langeweile drangsaliert wird. Eine fehlende emotionale Tiefe, etlichen Längen, flache Dialoge sowie eine zweifelhafter Frauen-Botschaft, ergeben dann ein Spektakel, welches enttäuscht. Erst Charlie Sheen alias Carlos Estevez als Präsident, Mel Gibson als genialer Oberschurke, später Sci-Fi-Trash sowie der immer noch gute Gore, heben den Film noch hoch zum Durchschnitt. Bleibt zu hoffen, dass Robert Rodriguez im dritten Teil endlich alle Konventionen fallen lässt und Machete das machen kann, was er am besten kann: Töten, nur dann eben mit Laser-Machete…

Autor: Thomas Repenning

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