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Auf dem Weg zum Schüleraustausch nach Europa hat Alex Browning im wartenden Flugzeug plötzlich eine Vision, daß der Flieger abstürzen wird. Er bekommt einen hysterischen Anfall, woraufhin er des Flugzeugs verwiesen wird. Einige seiner Freunde und eine Lehrerin folgen. Tatsächlich explodiert die Maschine nach dem Start und macht Alex plötzlich zum Hauptverdächtigen. Viel schlimmer ist allerdings der Nebeneffekt, daß sein schicksalswidriges Verhalten den Tod offensichtlich nötigt, nachzuarbeiten, so daß die Überlebenden einer nach dem anderen eines plötzlichen Todes sterben. Alex ahnt den Plan, der dahinter steckt und macht sich so noch verdächtiger, entwickelt aber schnell einen Plan, den Tod auch bei der nächsten Runde auszutricksen...

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Kritik

Mitte der 90er Jahre stieß Wes Craven eine Welle des Teenie-Horrors erneut los. Ein fast vergessenes Genre aus den späten 70ern und den 80ern erlebte durch „Scream - Schrei“ eine Renaissance. Was folgte waren unzählige Trittbrettfahrer, welche auf verschiedenste Arten Teenies dahin rafften. Meistens wurde die Slasher-Thematik aufgegriffen. Bis 2000 gab es viele Nachahmer, sowohl besserer Natur wie „Ich weiß, was du letzten Sommer getan hast“ oder „Düstere Legenden“, als auch schlechtere wie „Dich kriegen wir auch noch“ oder „Swimming-Pool“. Das Genre langweilte die Zuschauer mehr und mehr. Wenig frische Ideen, wenig neues und immer wieder ein Killer mit neuer Maske und Waffe. Doch 2000 sollte „Final Destination“ frischen Wind ins Genre bringen. Zumindest war dies der Hoffnung der Macher und Produzenten. Doch hat dies wirklich funktioniert?

Regisseur James Wong, welcher in der Vergangenheit überwiegend Folgen für „Akte X“ drehte und mit „Final Destination“ sein Spielfilmdebüt gab, lässt hier nicht etwa einen maskierten Killer auf die Teenies los, sondern den ultimativen Gegner: Den Tod selbst. So absurd das gerade klingt, funktioniert die Idee prächtig. Der Tod wird hier nicht als Sensenmann in schwarzer Kutte und Skelettkopf dargestellt, sondern eher als allumfassende Präsenz, welche die Macht besitzt, Alltagsgegenstände zu beeinflussen. Klingt komplizierter als es tatsächlich ist.  Der Tod wird hier als allgegenwärtig dargestellt und tötet die Überlebenden des Flugzeugabsturzes durch absurde Unfälle. Und darin liegt die Gefahr… alles kann jeden töten.

Und genau das macht den Reiz von „Final Destination“ aus. Bei manchen skurrilen Unfällen bedarf es einer gewissen Vorarbeit. Jedoch weiß der Zuschauer nicht, was wann wie passiert. Immer wenn der Zuschauer denkt, jetzt geht es dem protagonisten an den Kragen, ändert sich wieder das Gesamtbild. Neben den gut ausgearbeiteten Todesszenen, gibt es auch die Tode aus dem Nichts. Völlig ohne Vorwarnung oder Anzeichen, werden unsere Protagonisten auf  möglichst brutale und blutige Weise dezimiert. Und das macht dem Zuschauer einfach Spaß. Der Wechsel aus ausgefeilten „Haushaltsunfällen“ und dem plötzlichem Ableben der Personen lässt den Zuschauer im Unklaren darüber, was als nächstes passiert. Tatsächlich weiß „Final Destination“ zu überraschen.

Die Jungschauspieler machen ihre Sache vernünftig. Glücklicherweise wird hier von vielen Klischees abgesehen. Klar gibt es auch hier den großen Sprücheklopfer oder die „Schulschlampe“ (entschuldigt meine Ausdrucksweise), jedoch sind diese nach der Flugzeugkatastrophe nebensächlich. Der Zuschauer wird mit normalen Teenagern konfrontiert und kann sich relativ schnell mit diesen identifizieren. Doch die Hauptsache: Wir werden von selten dämlichen Aktionen wie „Ich renne die Treppe rauf anstatt auf schnellstem Wege das Haus zu verlassen“ oder „Komm wir trennen uns. Ist bestimmt eine super Idee“ verschont. Wir reden hier zwar nicht von Realismus, sondern eher von Nachvollziehbarkeit mit den absurden Situationen.

Und der Erfolg spricht für sich. Bei Produktionskosten von ca. 23 Millionen Dollar wurden über 112 Millionen Dollar eingespielt. Grund genug die Serie fortzusetzen. Es folgten  bislang vier Fortsetzungen, welche zwar nie die Qualität des Erstlings erreichten, aber teilweise immer noch unterhalten konnten. Man kann tatsächlich sagen, dass „Final Destination“ einen frischen Wind ins Genre gebracht hat.

Doch kommt „Final Destination“ nicht ohne Fehler aus. Grundsätzlich muss man sich mit der Thematik anfreunden. Liebhaber des Realismus sollten einen weiten Bogen um diesen Film machen. Des Weitern wirkt der Film, gerade bei den heutigen technischen Möglichkeiten, etwas in die Jahre gekommen. Dramaturgisch macht er nicht viel falsch. Allerdings hätte es auch hier und da etwas mehr sein dürfen. Auch die Frage nach dem „Warum“ der Visionen, welche vor jedem Tod auftauchen wird weder erklärt noch beleuchtet. Und warum haben später fast alle diese Eigenschaften? Wie bereits erwähnt, wer auf Logik oder Nachvollziehbarkeit der Geschichte steht, ist hier an der falschen Adresse. Wie im Gerne üblich, erleben wir keine wirkliche Charakter- oder Storytiefe. Doch wer braucht diese bei einem Horrorfilm schon. Jeder, der den Kopf ausschalten kann, wird mit 90 Minuten Spaß belohnt.  

Fazit

Überdurchschnittlicher Teeniehorror der Neuzeit, welcher damals erstaunlich innovativ war. Es handelt sich hierbei nicht um ein Meisterwerk, allerdings hebt „Final Destination“ sich von der Slashermasse alla „Scream“ ab und brachte frischen Wind ins Genre.

Autor: Christian Kühnemann

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