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Inhalt

Der dubiose Milliardär Carl Durant nimmt die Forschungsarbeiten am Aquatica-Projekt zur Alzheimerbekämpfung wieder auf. Dabei wird erneut mit genmanipulierten Haien experimentiert. Zur Unterstützung werden die Haiforscherin Misty Calhoun und zwei Neurowissenschaftler auf die abgelegene Hochseeforschungsstation gebracht. Durch einen Unfall werden weite Teile der Station jedoch geflutet, wodurch für alle Anwesenden ein Kampf auf Leben und Tod beginnt.

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Quelle: themoviedb.com

Kritik

Even worse than expected

Als dem Trash-Genre generell sehr aufgeschlossener Konsument, wird man, ob der konstant mieser werdenden Qualität aktueller Direct-To-DVD-Produktionen, immer stärker Richtung persönliche Schmerzgrenze getrieben. Gerade das, ebenso dummdreist kreative wie qualitativ schlechte, Hai-Trash-Sub-Genre trägt – Beiträgen wie 2-Headed Shark Attack und Sand Sharks sei Dank –  seinen Teil dazu bei, dass immer öfter Tierhorror Streifen aus den 80er und 90er Jahre den Vorzug im Blu-ray Player erhalten. Diese fallen zwar qualitativ oftmals auch mehr als fragwürdig aus, versprühen jedoch zumindest einen (handgemachten) Charme, den so ziemlich jede aktuelle Produktion diesen Couleurs vermissen lässt.  

Darin Scotts Deep Blue Sea 2 – lediglich dem Namen nach die Fortsetzung von Renny Harlins 1999er Überraschungserfolg – ist eine jener Produktionen, bei denen man sich bereits nach wenigen Minuten zu fragen beginnt, wie diese es über den Status der Planungsphase hinausgeschafft haben. Die Story ist eine Mischung aus dreistem Rip-Off des Erstlings und typischer C-Movie-Handlungsblaupause, die durchwegs auch von einem filmbegeisterten Dreijährigen stammen könnte. Die besonders innovative Idee mit einem (handwerklich schrecklich umgesetzten) Schwarm von (klitzekleinen) Baby-Haien zu arbeiten, ist dabei ebenso klar in die Hose gegangen, wie der Ansatz, völlig auf einen ironischen Unterton zu verzichten. Deep Blue Sea 2 versucht sich doch tatsächlich über eine Laufzeit von 90 Minuten als bierernster Actionfilm mit Kultpotential.

Dabei sind sowohl das Setting als auch die Inszenierung unterirdisch. Die Effekte sind grauenhaft und auch jederzeit als eben solche zu erkennen. Es fehlt sowohl an Humor als auch an übertriebener Brutalität, um diese eklatanten Qualitätslücken wenigstens notdürftig zu füllen. Die einzigen (ausgesprochen billigen) Versuche doch noch in Richtung Partyfilm abzubiegen, bleiben eine selbstzweckhafte Duschszene der Hauptdarstellerin und der Umstand, dass diese knapp zwei Drittel des Films mit halb geöffnetem Neoprenanzug vor der Kamera auf und ab läuft.

Fazit

"Deep Blue Sea 2" ist eine Beleidigung für die Macher des Erstlings und für jeden Filmfan, der sich ob des Titels einen auch nur annähernd vernünftigen Film erwartet hat. Miese Effekte, eine ideenlose Inszenierung, unterirdische Darstellerleistungen, ein nicht existentes Skript und das völlige Fehlen von so etwas Ähnlichem wie Selbstironie, disqualifizieren diese Produktion selbst für den hartgesottensten Asylum-Fan. Schlichtweg: Eine Katastrophe.

Autor: Christoph Uitz

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