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Basierend auf einer wahren Geschichte aus dem Jahr 1987 zeigt "City of McFarland" das Leben und Schicksal einiger Schüler aus McFarland, einer wirtschaftlich angeschlagenen Kleinstadt in Kalifornien. Als Trainer Jim White an ihre überwiegend mit Latinos besetzte Schule kommt, scheinen die sozialen Unterschiede zwischen ihm und seinen Schülern scheinbar unüberwindbar und so stehen sie sich erst skeptisch gegenüber. Als White jedoch ihre bemerkenswerten läuferischen Fähigkeiten erkennt, beschließt er, ein Cross-Country-Laufteam aufzustellen. Und bald wird sichtbar was die Jungs einmalig macht: die Macht der familiären Beziehungen, der unerschütterliche Zusammenhalt in der Gruppe und ihre Bereitschaft, für das Team alles zu geben. So gelingt es diesem ungewöhnlichen Läuferteam mit Ausdauer und Entschlossenheit das Unmögliche möglich zu machen und nicht nur ein preisgekröntes Cross-Country-Team zu werden, sondern auch auf Dauer in die Geschichte einzugehen.
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Kritik

Dass der einstige „Der mit dem Wolf tanzt“-Superstar Kevin Costner inzwischen einiges von seiner Reputation verspielt hat, macht bereits dieser unsägliche „Saupiquet Thunfisch“-Werbespot ersichtlich, in dem Kevin Costner gar gönnerhaft am Strand herumlümmelt und einen vollen Löffel des angepriesenen Produkts aus der Blechbüchse schnabuliert: „Mhhhh, Saupiequet!“. Kevin Costner aber ist darüber hinaus immer noch ein mindestens ziemlich solider, gerne aber auch äußerst überzeugender Schauspieler, der sich zu den Männern zählen darf, die mit dem Alter eine angenehm gediegene Reife dazu gewonnen haben. In Ivan Reitmans „Draft Day“ konnte er von dieser schon Gebrauch machen, während sich der in Lynwood geborene Künstler nun mit „City of McFarland“ wieder auf ganz und gar bewährtes Terrain zurückbesinnt: Dem reinrassigen Sportfilm. In seiner Karriere hat sich Costner auf diesem thematischen Gebiet schon mit Werken wie „Feld der Träume“, „Tin Cup“ oder „Aus Liebe zum Spiel“ bewiesen, um selbst die Turnschuhe zu schnüren aber ist der Kalifornier nun natürlich doch etwas zu sehr in die Jahre gekommen.

Und so ist Kevin Costner nun die Ehre zuteil geworden, in die Rolle des Trainer zu schlüpfen, was uns wieder auf die erwähnte „angenehm gediegene Reife“ zurückführt, die Costner auch in „City of McFarland auszuspielen versteht. Als ehemaliger Football-Coach, der sich etwas zu überengagiert gegenüber einer seiner Spieler gegeben hat und handgreiflich wurde, bringt Costners Figur Jim White immerhin schon einmal ganz grundsätzlich eine hitzige Dynamik mit, die sich im folgenden Verlauf noch von Regisseurin Niki Caro („Whale Rider“) potenzieren ließe. Suspendiert vom Dienst, zieht es Jim White und seine Familie (die werte Gattin wird übrigens von Mario Bello gespielt) nach McFarland, direkt in die spröde kalifornische Provinz, wo die Wirtschaft nicht sonderlich erträglich scheint und vor allem die hispanische Gemeinde das Sagen hat. Als White eines Tages die ausdauernde Lauffähigkeit von Thomas (Carlos Pratts,„Paranormal Activity - Die Gezeichneten“), einem der hiesigen Jugendlichen, ins Auge fällt, bahnt sich ein Kurswechsel an: Nicht mehr Football soll auf seiner Agenda vermerkt sein, sondern Cross-Country-Läufe. Und der Erfolg wird im Eifer des Gefechts auch mal der eigenen Familie übergeordnet.

Wer angesichts dieser Ausgangslage noch an Innovationen glauben möchte, der scheint sich mit dem Sujet des amerikanischen Sportfilms, welcher (in der Regel) dramaturgisch nicht minder festgefahren ist wie die flächendeckenden BioPics, die alljährlich das Kinoprogramm verstopfen dürfen, noch nicht richtig auseinandergesetzt zu haben. Natürlich müssen Jim White und sein Team erst einmal den bitteren Geschmack von Niederlagen auf der Zunge schmecken, bis ihn der sagenhafte Triumph in Aussicht gestellt wird. Dass es sich bei „City of McFarland“ aber um obligatorische Feel-Good-Konfektionsware unter dem Banner der Walt-Disney-Pictures handelt, besiegelt der „Based on a True Story“-Schriftzug gleich zu Beginn. Als filmische Variation des amerikanischen Traums (nicht vom Tellerwäscher zum Millionär, aber vom Feldarbeiter zu arrivierten Hochleistungssportler) steht „City of McFarland in der Pflicht, die Underdogs, die natürlich auch einige soziale Brandherde im Rücken tragen, im pathetischen Schmalz baden zu lassen, bis das Bild im abschließenden Siegestaumel einfrieren darf.

Fazit

„City of McFarland“ ist konventionalisiertes Sport-Kino, in dem Kevin Costner den resoluten Trainer heraushängen lässt, der ein multikulturelles Band spannt und eine hispanische Gruppe Jugendlicher aus ihrem auslaugenden Alltag befreit. Dramaturgisch festgefahren und nie in der Lage, in irgendeiner Weise eigene Akzente zu setzen, ist es Kevin Costner, der an vorderster Front immerhin solide Arbeit leistet.

Autor: Pascal Reis

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