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Amy, eine erfolgreiche Verkaufsleiterin, muss sich nicht nur mit ihrem anspruchsvollen Boss herumzuschlagen, sondern auch um die Bedürfnisse ihrer verwöhnten Sprösslinge und ihres kindischen Ehemann kümmern. Als bei der Schulversammlung auch noch Elternverbandspräsidentin Gwendolyn versucht sie zu gängeln, und sie ihren Mann bei einem Online-Seitensprung ertappt, hat sie die Schnauze voll. Gemeinsam mit Kiki und Carla macht sie Party bis zum Abwinken und beschließt, bei der nächsten Wahl gegen Gwendolyn anzutreten.

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Kritik

Es gibt den Bad Grandpa, den Bad Sitter, die Bad Boys, den Bad Ass und selbstverständlich die Bad Neighbors. Nun sind fast alle Variationen von dem Wort Bad in einem Filmtitel aufgebraucht. Doch nur fast; Es gibt nun auch noch die Bad Moms, den neuen Film von Scott Moore und Jon Lucas. Ihr Regiedebut feierten die beiden mit der Komödie 21 & Over. Zuvor arbeiteten Sie zusammen als Drehbuchautoren. Zu den bekanntesten Werken dürfte die Hangover-Trilogie gehören. Doch sind dies nicht unbedingt gute Zeichen für ihren neuen Film. Zum einen ist der Zuschauer der dämlichen Namen alla "Bad Irgendwas" überdrüssig. Zum anderen hat besonders Hangover mehr und mehr an Qualität und Originalität innerhalb des Drehbuchs verloren. Werfen wir nun einen Blick auf Bad Moms und schauen, ob zumindest der finanzielle Erfolg gerechtfertigt ist.

Der Beruf der Mutter wird häufig nicht wertgeschätzt. Zumindest wird es häufig belächelt, wenn Frauen als Beruf Mutter nennen. Doch jeder weiß, was es für eine Arbeit ist, sich um Haus, Kind und Job zu kümmern. Da bleibt nicht mehr viel Zeit, dass Privatleben zu genießen. Genau dies kann die Verkaufsleiterin Amy, gespielt von Mila Kunis, eben genau nicht mehr. Der Beruf Mutter wächst ihr über den Kopf und sie hat die Schnauze voll. Ein Gefühl, was sicherlich viele Mütter im Laufe der Zeit haben. Doch Amy nimmt es mit der „Kündigung“ des Berufs Mutter sehr ernst. Sie und zwei Freundinnen lassen die Kinder mal Kinder sein und genießen ihr Leben in vollen Zügen. Alkoholexzesse und Party bis zum Abwinken inklusive.

Nachvollziehbar ist der Grundgedanke des Filmes in jedem Fall, jedoch nicht wirklich neu. Doch muss das Rad ja nicht immer neu erfunden werden. Und tatsächlich macht Bad Moms zumindest zu Beginn richtig Spaß. Man leidet mit Mila Kunis und die komischen Situationen bringen einen zum Lachen. Ob nun die Botschaft des Filmes pädagogisch wertvoll ist, sei an dieser Stelle mal dahingestellt. Spätestens wenn sie ihre beiden Leidensgenossen trifft, nimmt der Spaßfaktor rapide zu. Für die einen mag der Humor an der Stelle etwas zu derbe sein. Doch leider ist dies heutzutage der Trend und genau dies übernehmen Moore und Lucas. Wer eher auf tiefgreifenden Witz steht, sollte spätestens hier den Fernseher ausschalten, denn im Laufe des Filmes wird der Humor mehr und mehr mit der Brechstange präsentiert.

Ausschweifende Partys alla Projekt X und mit Kathryn Hahn einen Charakter, welche sämtlichen Rebell Wilson Rollen in sich vereint. Das ist stellenweise etwas zu viel des Guten und trübt den Filmspaß Zunehmens. Nichts desto trotz ist zumindest die erste Stunde durchaus unterhaltsam. Zwar nicht unbedingt neu, aber frisch und nonkonform. Doch dann macht Bad Moms den größten Fehler. Innovation wird links liegen gelassen und der Film reiht sich in die unzählige Menge der romantischen Feel-Good-Komödien ein. Und ab diesem Moment wird jedes Klischee bedient, inklusive verlieben, Fehltritte und Versöhnung. Dies zieht Bad Moms leider komplett nach unten. Auch der „Kampf“ Mila Kunis gegen Christina Appelgate ist das pure Klischee  Hier hätte sich der Zuschauer durchaus mehr erhoffen können. Ohne jeden Mut wird Bad Moms von Minute zu Minute getragen und verliert mehr und mehr den frischen Wind vom Anfang. Vielleicht hätte Bad Moms das Potential für einen überdurchschnittlichen Genrefilm gehabt, doch ist dies leider nicht der Fall. Der Zuschauer wird nicht überrascht, sondern mit dem konfrontiert, was er vermutlich schon unzählige Male gesehen hat. Somit ist der Film nach einem durchaus gelungenen Start maximal Durchschnitt. Schade, da wäre mehr drin gewesen.

Fazit

Rückblickend nicht wirklich gut aber auch nicht wirklich schlecht. "Bad Moms" ist schlussendlich absolute Standardware, der es an Mut fehlt. Nach einem starken Anfang kommt leider ein schwacher und vorhersehbarer Schluss ohne sich vom Genre abzuheben. Durchaus für einen Sonntagnachmittag mit dem Partner geeignet, für mehr leider nicht.

Autor: Christian Kühnemann

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