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Quelle: themoviedb.org

Verfügbar auf

Netflix

Inhalt

Sieben Jahre nach der Monsterapokalypse ist die Menschheit gezwungen, in unterirdischen Kolonien zu leben. Als Joel Dawson (Dylan O’Brien) über Funk wieder mit seiner Highschool-Liebe Aimee in Kontakt tritt, die 80 Meilen weit weg an der Küste gelebt hat, entwickelt er wieder Gefühle für sie. Joel wird klar, dass ihn unter der Erde nichts mehr hält, und entscheidet sich, trotz aller Gefahren unterwegs seine wahre Liebe wiederzufinden.

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Quelle: themoviedb.org

Kritik

Das Buffet ist reichhaltig gedeckt. Coronabedingt verkaufen die Hollywood-Studios viele ihrer Filme an die großen Streamingdienste. Von Paramount gönnte sich Netflix bereits die actionreiche RomCom Die Turteltauben und nun hat auch Love and Monsters den Weg zum großen, roten N geschafft. Auch wenn es die Produktion in einigen Ländern für kurze Zeit in die Kinos kam. Ein Leinwand-Release in Deutschland blieb dem temporeichen Abenteuer aber verwehrt. Jetzt war es so weit und jeder mit einem Netflix-Account kann sich den Film ansehen, in dem Maze Runner-Star als Angsthase Joel durch eine von Monstern besiedelte wandert, um seine Geliebte Aimee (, Underwater - Es ist erwacht) wieder in die Arme schließen zu können.

Auch wenn Love and Monsters gewiss wunderbar in einem Kino funktioniert hätte, so kommt der Film doch zur rechten Zeit. In einer Zeit voller Kummer, Entbehrungen und dem Ausbleiben von gelungenen eskapistischen Filmabenteuern ist Joels Trip durch Monstertopia eine willkommene Abwechslung. Ja, es gab in letzter Zeit viele selbsternannte Blockbuster bei den Streamingdiensten, aber keiner war so charmant, kurzweilig und gekonnt ausbalanciert wie dieser hier. Drehbuchautor Brian Duffield (The Babysitter) und Regisseur (Five Fingers for Marseilles) haben eine, trotz aller Gefahren, hochgradig sympathische Welt erschaffen, die von allerlei schön dargestellten Kreaturen bevölkert wird. Großes Grauen evozieren diese Biester zwar nicht, aber mit ihren oft an die Grenze des Cartoonesken befindlichen Aussehens, unterstützen sie das liebenswerte Gesamtbild des Abenteuers.

Klar, es lässt sich durchaus kritisieren, dass Joel auf seiner Reise oft der Zufall zur Hilfe kommt und dass seine Bekanntschaft mit dem Duo Clyde (, Guardians of the Galaxy) und Minnow (, Der Einzig wahre Ivan) viel zu abrupt beendet wird (wirklich, es hätte vermutlich eine Menge Spaß gemacht noch länger mit den drei Figuren diese monströse Welt weiter zu erkunden), aber im Großen und Ganzen macht Love and Monsters einfach eine Menge Spaß und trägt dabei auch noch das Herz am rechten Fleck. Ein Ort, den sich der Film auch dann noch bewahrt, wenn das Script im dritten Akt nicht mehr so wirklich weiß, was es sonst noch so zu tun gibt.

Wer nach einem unterhaltsamen, wohligen und durchaus optimistischen Film sucht, der einen für einige kurzweilige Minuten in einem spannende und organisch entwickelte Welt voller (gefährlicher wie netter) Ungeheuer sowie Gefahren mitnimmt, der sollte Love and Monsters eine Chance geben. Auch weil die Produktion aufzeigt, dass Dylan O'Brien es schafft mit seiner Ausstrahlung eine Geschichte zu tragen, bzw. aufzuwerten. Okay, die wahren Stars sind schon die Monster sowie ein Hund namens Boy, aber gleich dahinter kommt er.

Fazit

"Love and Monsters" ist liebenswert, kurzweilig, amüsant und einfallsreich. Ein spaßiges Abenteuer, ausgestattet mit einem schönen Monsterdesign, einem passenden Hauptdarsteller sowie einer gehörigen Dosis Charme und Optimismus.

Kritik: Sebastian Groß

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