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Der Trucker Jack Burton (Kurt Russell) kommt zu Besuch bei seinem Freund Wang (Dennis Dun), um dessen Freundin vom Flughafen abzuholen. Leider wird die Schöne wegen ihrer smaragdgrünen Augen von den Schergen des Lo-Pan, eines unsterblichen Geschöpf der chinesischen Mythologie, entführt. Lo-Pan braucht das Mädchen, um endlich wieder sterblich zu werden, was Jack und Wang natürlich verhindern wollen. Ihr Weg führt sie nach Chinatown zu dem weisen Egg-Shen (Victor Wong) und von dort in die mystischen Katakomben unter der Stadt...
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Quelle: themoviedb.com

Kritik

Wir schreiben das Jahr 1986. Kurt Russel ist ein aufstrebender Filmstar. Mit Das Ding aus einer anderen Welt und Die Klapperschlange hatte Russel Anfang des Jahrzehnts erfolgreiche Filme gedreht. Filme, die er in Zusammenarbeit mit John Carpenter kreierte. Nachdem Russell zunächst skeptisch dem Skript gegenüber war, ließ er sich doch breitschlagen ein weiteres Mal mit Carpenter zusammenzuarbeiten. Das Resultat ist ein wilder Mix aus westlichem Actionfilm und Asiakino in dem Burton und Wang gemeinsam von einer Actionszene in die nächste stolpern. 

Der Film kommt dabei kaum zur Ruhe. Zwar leidet unter dem hohen Tempo die Charakterzeichnung und die Figuren haben wenig Tiefe, trotzdem fiebert man mit ihnen mit. Speziell Russel schafft es dabei seinen Charakter als überaus sympathischen Antihelden darzustellen. Dass der Film mit zunehmender Dauer sich immer weiter vom Realismus verabschiedet nimmt man ihm nicht übel. Schon in der Eröffnungsszene des Films, als Egg Shen verhört wird und Existenz von Magie bestätigt, wird deutlich gemacht, dass Realismus hier keine Rolle spielt. 

Fans und Kenner des Hong-Kong beziehungsweise Asiakinos werden bei den Kampfszenen nur müde lächeln, trotzdem sind diese durchaus gelungen. Ob Kung-Fu, Stabkämpfe, Schwertkämpfe, Krallen oder Magie, alles kommt in einen Topf und wird von Carpenter ordentlich verrührt und vermischt. Der Buddy-Movie-Flair, den Burton und Wang ausstrahlen, passt hervorragend in den Film. Interessant ist, dass Russel dabei den Sidekick mimt, da Wang das Wissen und die Kampfkunst hat und Burton nur Mitläufer ist. Natürlich dürfen Oneliner nicht fehlen und so haut Burton immer wieder Sprüche raus, die durchaus zünden und den Zuschauer zum Lachen bringen. 

Die Effekte wirken heute altbacken, haben aber viel Charme und sind ansehnlicher als so manches, was danach produziert wurde. Den Soundtrack schrieb Carpenter höchstpersönlich. Die typischen Synthesizerklänge Carpenters fügen sich perfekt in den Film ein. Fun Fact: die Produktionskosten des Soundtracks überstiegen bereits die Gesamtkosten von Carpenters früherem Meisterwerk Halloween.  Big Trouble in Little China ist gefloppt an den Kinokassen. Erst im Heimkinomarkt konnte der Film überzeugen. Es sollte das vorzeitige Ende von Carpenters Big Budget Hollywood Karriere sein. Die Studios trauten ihm danach keine großen Projekte mehr zu, sodass er zu günstigen B-Movie Produktionen zurückkehrte. Durchaus traurig, denn Carpenters Film ist ungewöhnlich, gute Actionkost.

Fazit

Big Trouble in Little China mag seine Jahre auf dem Buckel haben, das sieht man deutlich. Trotzdem ist das Setting frisch, die Actionszenen überzeugen, die Effekte sind charmant und die Hauptdarsteller sympathisch. Eine gute Portion Humor lockert das Ganze auf. Ein Großteil heutiger Actionstreifen könnte sich hier eine Scheibe abschneiden. 

Autor: Maximilian Kremer

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