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Inhalt

Mit öffentlichen Hinrichtungen, Straßenschlachten und brutaler Folter halten rivalisierende Gangs und die übermächtige Russenmafia Atlanta in ihrem tödlichen Griff. Frischling Chris bekommt durch seinen Onkel, Sergeant Detective Jeffrey Allen, einen Job im gefährlichsten Viertel. Sein blauäugiger Idealismus bringt ihn nicht nur bei den gesetzlosen Gangstern in Gefahr, sondern auch in die Schusslinie seines neuen Partners Marcus Atwood. Atwood gehört zu einer Gruppe von korrupten Bullen, die für die mächtige Russenmafia-Chefin Irina Vlaslov Banken ausrauben. Als Irina den Druck auf die Cops erhöht und einen unmöglich erscheinenden Raubzug verlangt, fassen die abgebrühten Männer einen wahnwitzigen Plan: sie wollen den Polizeicode "999" auslösen, um im anschließenden Chaos unbehelligt von den Kollegen, ihr Ding durchziehen zu können: einzig dafür muss ein Polizist im Dienst sterben. Chris scheint das perfekte Opfer zu sein...
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Kritik

Manche Filme machen bereits im Vorfeld einen so guten Eindruck, dass man eigentlich schon davon ausgeht, dass das Endresultat in jedem Fall was taugen wird. So auch "Triple 9", der mit seinem fantastischen Cast, mit John Hillcoat ("The Road") als fähigem Regisseur sowie seinem großartigen Trailer schon lange vor Veröffentlichung große Wellen schlug. Als kompromissloser, knallharter und auch rasanter Action-Thriller wurde "Triple 9" verkauft, doch leider sind Trailer oft Schweine, denn der Film ist eben doch anders, als erwartet, und zudem auch schlechter. 

"Triple 9" ist letztendlich ziemlich lahm gepaced. Innerhalb der Spielfilmzeit von rund zwei Stunden kommt es so immer wieder mal zu Längen. Klar, wenn man sich die einzelnen Actionelemente herauspickt und in einen 2-minütigen Trailer aneinander reiht entsteht schnell ein ganz anderes Bild, das dem Film selbst jedoch nicht entspricht. Wäre nun wenigstens die Story stark wäre das, trotz leichter Irreführung, überhaupt kein Problem, doch auch hier enttäuscht "Triple 9". Eine gewöhnliche Gangster-Heist-Story, wie man sie schon etliche Male zuvor gesehen hat, ohne individuelle Akzente, Highlights oder narrative Kniffe. Zwar ist der Ton angenehm düster und schmutzig ausgefallen, einzelne Szenen auch gern mal ein wenig härter, doch verlieren sich solche Elemente in der sonst recht unaufgeregten Inszenierung. Die Möglichkeiten für einige spannende Wendungen wären übrigens vorhanden gewesen, im letzten Drittel deuten sich einige davon auch kurzzeitig an, doch auch sie verpuffen wieder recht schnell im Nichts. 

Letztendlich schmerzt es irgendwo auch, einen so starken Cast im falschen Film ein wenig verheizt zu sehen. Mit Chiwetel Ejiofor ("12 Years a Slave"), Casey Affleck ("Gone Baby Gone"), Anthony Mackie ("Avengers: Age of Ultron"), Woody Harrelson ("True Detective"), Aaron Paul ("Breaking Bad"), Kate Winslet ("Titanic") und Norman Reedus ("The Walking Dead") hat John Hillcoat eine beachtliche Anzahl großer Darsteller gewinnen können, so richtig was anzufangen mit ihnen weiß er jedoch nicht. Während einige von ihnen zumindest eine ordentliche Rolle abbekommen haben (vor allem Casey Affleck), verkommen viele der anderen zu bedeutungslosen Nebendarstellern, die sich teilweise auch recht schnell verabschieden. Und eine Kate Winslet, die gerade kürzlich noch in "Steve Jobs"brillierte, wird in "Triple 9" mit einer langweiligen und sehr klischeebehafteten Rolle einer russischen Gangsterbraut abgespeist, in der sie mit Fake-Akzent ein paar beliebige Sätze von sich geben muss. Alles sehr undankbar und unter dem Niveau, das viele aus dem Cast sonst gewohnt sind. 

Fazit

In "Triple 9" steckte viel Potential, so richtig ausgeschöpft wurde dies jedoch nicht. Viel mehr als ein gewöhnlicher Heist-Thriller, der zwar mit hochkarätigen Namen im Cast aufwarten kann, jedoch nicht viel aus ihnen zu machen weiß und der zudem seine Story auch recht monoton runter erzählt, ist "Triple 9" dann leider auch nicht. Im Heimkino sicherlich besser aufgehoben - und dort  auch nicht unbedingt verkehrt. 

Autor: Sebastian Stumbek

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