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Der Straßenkünstler und Klein-Ganove Dubois (Jean-Claude Van Damme) muss vor der Polizei fliehen und landet dabei vor der Küste Thailands und an anderen exotischen Orten der Welt. Dort muss er sich einem großen Boxkampf stellen...

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Kritik

Da wollte es Jean-Claude Van Damme (Sudden Death) aber mal richtig wissen: Was kann ich eigentlich alles und was kommt dabei heraus, wenn ich alle meine Talente gleichzeitig entfessele? Der Oscar, die Goldene Palme oder wenigstens ein richtig geiler Actionfilm? Nun ja, das Resultat seines ersten (nicht einzigen) Films als Regisseur, Drehbuchautor und Hauptdarsteller in Personalunion war mit 30.000 Millionen Dollar für damalige Verhältnisse eine ambitionierte und gut budgetierte Arbeit unter der Flagge von UNIVERSAL, die ihr Geld nicht wieder einspielte und prinzipiell der Anfang vom Ende der Kino-Karriere des gelenkigen Belgiers, der danach langsam aber sicher in der Bedeutungslosigkeit verschwand. Und was soll man sagen: Das ist kein Pech oder unglücklicher Zufall.

Auch wenn The Quest – Die Herausforderung in allen Belangen gnadenlos scheitert, es ist zumindest der gute Wille oder so was wie ein Versuch – nennen wir es mal gönnerhaft Vision - von JVCD zu erkennen, die schlichte Erfolgsformel seiner frühen Filme mit einem etwas anderen Anstrich zu versehen. Angesiedelt im Jahr 1925 spielt er den gutherzigen Straßengauner Dubois, der sich um eine Horde Waisenkinder kümmert. Nur bestehlen sie diesmal den falschen Gangster, woraufhin er auf ein Frachtschiff flüchten muss, das wiederum von den letzten Seeräubern (!) gekapert wird. Deren Anführer Lord Edgar Dobbs (Ex-BondRoger Moore, du gute Güte) – eine kuriose Kreuzung aus britischen Gentleman, schlitzohrigen Halunken, Captain Iglo und skrupellosen Menschenhändler – verschachert ihn an ein thailändisches Inselvolk, dass seine Sklaven bei vorhandenen Potenzial zu Turnierkämpfern ausbildet. Sechs Monate später treffen sich Lord Blaubart und seine ehemalige Handelsware wieder und werden zu Partnern: Dubois möchte an einem Turnier in der geheimen Stadt irgendwo in Tibet teilnehmen, zu dem die auserkorenen Sportskameraden eigentlich nur persönliche, von Hand überreicht Einladung von einheimischen Mönchen erhalten (egal in welchem Teil der Welt, wie aufwändig). Der Preis: Eine Drachenstatue aus purem Gold. Da funkeln die Augen des Piraten, die Seeräuberei wird auch immer schwieriger, und so machen sie sich auf um den Goldschatz abzusahnen.

So weit, so naja, denn bis auf einen eigenwillig-schrulligen Ansatz, sichtlichem Aufwand bei der Ausstattung (was man sich auch hätte sparen können, die Story könnte prinzipiell in jedem Jahrzehnt spielen) und einem verwunderlich engagierten statt (verständlicher) frustrierten Roger Moore zögert The Quest – Die Herausforderung nur das Unvermeidliche heraus: Ein Mann-gegen-Mann-Turnier verschiedener Nationalitäten und Kampfstile (Afrika läuft dort übrigens als ein Land, aber gefühlt jeder asiatische Staat ist einzeln vertreten; der Deutsche kommt gleich mit Zeppelin und Pickelhaube), im Schlepptau von Jean-Claude schmuggelt sich eine Reporterin ins Publikum des illegal-elitären Fight Clubs…huch, ist das nicht dieselbe Geschichte wie bei Bloodsport? Ja, exakt, nur eben im Jahr 1925, mit mehr unnötigem (da nicht sinnvoll genutztem) Story-Ballast drum herum und vom Regisseur Van Damme sogar in den Kampfsequenzen sehr dürftig in Szene gesetzt. Selber Prügeln ist dann doch wohl anders als die entsprechenden Bilder einzufangen. Lahme, schwach geschnittene Action mit überflüssigen Slowmotions füllen den letzten Akt des Films aus, bei dem nur Roger Moore sehr dezent gedrosselte Qualität ausstrahlt. Der Meister persönlich versucht derweil so verkniffen eine Mischung aus exotischem Abenteuerfilm, Martial-Arts-Action, etwas Humor und sogar leichter Sentimentalität auf die Beine zu stellen, wovon nichts richtig funktioniert und er selbst immer angestrengt in die Kamera stiert, sichtlich gehemmt durch den selbstauferlegten „Anspruch“, was bei Van Damme immer tödlich ist.

Fazit

Wahrscheinlich ganz nett gemeint, auf dem Papier klingt das als B-Movie auch solide, aber Jean-Claude Van Damme hätte besser daran getan entweder: A) Einfach einen puren Actionfilm zu machen, mit einem erfahrenen Choreograph an seiner Seite, damit das anständig ausschaut; oder B) Seine Grundidee einem fähigen Autor übergeben, NICHT Regie führen und sich stattdessen auf seine wahren Qualitäten konzentrieren, damit wenigstens das vor der Kamera halbwegs stabil wirkt. The Quest – Die Herausforderung war für ihn sicher eine große Herausforderung, an der er mit Karacho scheitert. Abzusehen, trotzdem schade.

Autor: Jacko Kunze

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