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Der aufstrebende New Yorker Künstler John Hollar kehrt aus der großen Stadt in seine kleine amerikanische Heimatstadt zurück, wo seine Mutter einer Hirn-OP unterzogen werden soll. Begleitet von seiner Freundin, die im achten Monat mit ihrem ersten gemeinsamen Kind schwanger ist, muss John durch die verrückte Welt navigieren, die er einst hinter sich gelassen hatte.
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Kritik

Schauspieler ist hierzulande eher unbekannt, in seiner US-Heimat gehört er durch sein Mitwirken in der Hit-Serie The Office, seine Prank-Duelle mit Jimmy Kimmel, den Filmen Away We Go - Auf nach Irgendwo oder 13 Hours: The Secret Soldiers of Benghazi sowie seiner Ehe mit Emily Blunt durchaus zu den bekannteren Persönlichkeiten. Nach seinem Debüt als Spielfilmregisseur mit dem Drama Brief Interviews with Hideous Men, basierend auf dem Buch von Kult-Autor David Foster Wallace, lieferte er mit The Hollars – Eine Wahnsinnsfamilie nun seinen zweiten Film ab und vertraut dabei nicht nur auf einen prominenten Cast bestehend u.a. aus Anna Kendrick (Mike and Dave Need Wedding Dates), Sharlto Copley (Maleficent - Die dunkle Fee), Margo Martindale (Im August in Osage County), Mary Elizabeth Winstead (10 Cloverfield Lane), Charlie Day (Kill the Boss), Randall Park (The Interview) und Richard Jenkins (The Company You Keep - Die Akte Grant) , sondern folgt außerdem den gängigen Normen amerikanischer Independent-Tragikomödien.

Im Einzelnen sieht das wie folgt aus: Alles wird immer etwas zu unaufgeregt erzählt, die Figuren sind voller Schrulligkeiten und der gefällige Soundtrack, bestehend aus allerhand balladesken Alternative-Songs, vermittelt dem Zuschauer auf auditiver Ebene, wie er sich nun zu fühlen hat. Eine klassische Rezeptur, die bei Filmen wie Little Miss Sunshine noch funktioniert hat und neu wirkte, bei The Hollars – Eine Wahnsinnsfamilie aber schon teilweise sehr abgestanden müffelt. Die Geschichte an sich erweist sich dazu ebenfalls als nicht sonderlich innovativ.

Ist The Hollars – Eine Wahnsinnsfamilie also Einheitsbrei den man vergessen sollte? Nun ja, es ist Einheitsbrei, aber einer der insgesamt doch gelungenen Sorte. Zu verdanken hat Krasinskis dies seinem spielfreudigen Ensemble und dem Drehbuch von Jim Strouse. Dem gelingt es nämlich durchgehen den Film mit teils wirklich gelungenen Humor-Injektionen einen wohltuende Vitalität einzuhauchen. Dabei kreuzen die Pointen oft sogar sanft die Linie des schwarzen Humors, ohne damit jedoch den dramaturgischen Impact ins Wanken zu bekommen.

Krasinskis zweite Regiearbeit ist also trotz markanter Schwächen dennoch ein recht vergnüglicher Zeitvertreib. Allerdings bleibt zu hoffen, dass Krasinskis sich bei seiner nächsten Arbeit hinter der Kamera etwas mehr zutraut und sich inszenatorisch vielleicht auch etwas mehr wagt, denn als Regisseur liefert der audiovisuell nichts ab was wirklich einprägsam oder gar frisch wirkt.

Fazit

US-Independent-Dramedy nach typischem Format, aber auch mit einer guten Dosis Humor und einem herausragenden Cast. Mit einer versierteren Regie hätte aus dem Script zu "The Hollars" vielleicht wirklich etwas mehr rauskommen können, als ein "nur" annehmbarer Film.

Autor: Sebastian Groß

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