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In der illegalen Straßenrennen-Szene von Los Angeles gibt es nur einen König: Dominic Toretto (Vin Diesel). Er ist eine Legende und organisiert regelmäßig Rennen, in dem es meist um mehr geht als nur Geld. Als jedoch mit PS-Boliden eine ganze Reihe von LKWs ausgeraubt werden, wird der junge Cop Brian (Paul Walker) von der Los Angeles Police undercover geschickt, um die Diebstähle aufzuklären. Schnell findet er über die Café-Bedienung Mia Toretto (Jordana Brewster) den Weg zu ihrem Bruder Dominic. Er freundet sich mit Dominic an und verliebt sich in dessen Schwester Mia. Nach und nach führt Brian so unentdeckt Untersuchungen in der Szene durch. Doch Beweise gibt es keine. FBI und L.A.P.D. wollen allerdings Ergebnisse sehen und drängen auf einen Erfolg. Nachdem alle anderen Fahrer ausgeschlossen sind, bleibt nur ein Name übrig: Dominic Toretto. Wie wird sich Brian entscheiden?

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Kritik

Als Regisseur Rob Cohen im Sommer 2005 den Actionreichen The Fast and the Furious in die Kinos brachte, glaubte niemand daran, dass der Streifen ein Blockbuster werden würde. Immerhin waren Cohens bisherige Werke (Dragonheart, Daylight, The Skulls – Alle Macht der Welt) eher mittelmäßiger Natur und der Erfolg an den Kassen blieb meist aus. Doch mit einem jungen unbekannten Cast, schnellen Autos, einer rasanten Inszenierung sowie einem hippigen Soundtrack, überraschte Cohen die Filmwelt und präsentierte einen spaßigen Actionfilm, welcher ein erfolgreiches Franchise etablieren sollte.

Natürlich gewinnt The Fast and the Furious in Sachen Innovation keine Preise. Immerhin ist die Geschichte des Undercover-Cops, der sich zwischen Pflichtbewusstsein und Freundschaft entscheiden muss, nicht unbedingt neu. Geradezu auffällige Parallelen gibt es zu Gefährliche Brandung aus dem Jahr 1991. Wieder gibt es einen Cop, der sich bei coolen Profisportlern einschleust, um eine Reihe von Diebstählen aufzuklären. Auch gibt es wieder den harten Draufgänger und den naiven Sunny Boy. Dennoch funktioniert die Mixtur gut und bietet in Sachen Story ein solides Grundgerüst, welches sich durchaus sehen lassen kann. Neu ist dagegen das Setting der Straßenrennen. Geradezu als Hommage an die Klassiker der 60er und 70er (Fluchtpunkt San Francisco, Bullitt), inszeniert Regisseur Rob Cohen die Action rasant, die Fahrszenen spektakulär und die Stunts Adrenalin geladen. Cohen veränderte dadurch eine ganze Jugendgeneration, in dem er ihnen zeigte, dass hippe Musik und Autos tunen im Trend liegen. Spielreihen wie Need for Speed setzten fortan auf Tuning und Straßenrennen und auch die Szene selbst war populärer den je. Doch auch abseits von Jugendfantasien, gibt der Action-Plot einiges her. So ist der Begriff Sommer-Blockbuster durchaus passend. Denn trotz eher einfach gezeichneter Figuren, funktioniert die Geschichte sehr gut und bietet 106 Minuten lupenreine Unterhaltung. Frei nach dem Motto: Hirn aus, Sprit rein und Vollgas. Dennoch hat etwas die Zeit an  Dominic Toretto genagt. Auffälliger denn je zeigen sich Längen im Plot, die zwar gekonnt von rockiger wie poppiger Musik retuschiert werden, allerdings nach mehrmaligen sehen umso mehr auffallen.

Stars in The Fast and the Furious sind eindeutig die Autos selbst. Vom aufgetunten Honda Civic, bis zum Teufelsgerät Dodge Charger R/T, ist alles dabei was das Schrauberherz begehrt. Die Fahrzeuge sind laut und wahre Eyecatcher. Doch auch die gezeigten Rennen geben einiges her. So werden diese per Wackelkamera und Highspeed-Überzeichnung gekonnt in Szene gesetzt. Dies ist zwar vollkommen übertrieben und wirkt wie Lichtgeschwindigkeit auf der Straße, verfehlt jedoch seine Wirkung keineswegs. Auch die verschiedenen Innenanschichten von Motor und Getriebe sorgen für das richtige Feeling. Abgerundet wird dies durch die hervorragenden Stunts, bei denen teils gleich Reihenweise Karosserien zu Schrott verarbeitet werden. Die passende Musikuntermalung von Interpreten wie Limp Bizkit, Ja Rule, Ludacris oder Santana sorgen hierbei für das gewisse etwas.

Regisseur Rob Cohen setzte seinerzeit auf einen komplett unverbrauchten Cast, der die frische und Dynamik nochmals unterstreichen sollte. Das Experiment ging dabei vollkommen auf. Nicht nur dass Vin Diesel endlich seinen Durchbruch als Action-Star schaffte, auch Paul Walker etablierte sich als blonder Surferboy von nebenan, der fortan regelmäßig Hauptrollen spielte. Vin Diesel konnte einmal mehr seine unglaubliche Leinwand-Präsenz zeigen und präsentierte sich von seiner stärksten Seite. Walker spielte den naiven Heißsporn gekonnt, wenn er auch gegenüber Vin deutlich den Kürzeren zog. Michelle Rodriguez, als Dominics Freundin Letty, konnte zwar kaum etwas von ihrem tatsächlichen Talent zeigen, war allerdings auf der Karriereleiter einen Schritt weiter. Nur Jordana Brewster, Dominics Schwester, schaffte den großen Durchbruch nicht, sollte aber in Fast & Furious sowie Fast & Furious Five neben Walker und Diesel zurückkehren.

Fazit

Zwar sichtlich gealtert, kann "The Fast and the Furious" allerdings auch heute noch überzeugen. Natürlich lockt die Inszenierung angesichts vier weiterer "Fast"-Filme heute keinen mehr vor den Bildschirm, doch der Unterhaltungswert ist so groß wie eh und je. Trotz kleinerer und größerer Schwächen immer noch ein solider Action-Film, mit einem grandiosen Vin Diesel und einem Bleifuß, bei dem man sich festhalten sollte.

Autor: Thomas Repenning

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