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Inhalt

In den Kreisen der Geheimdienste geht ein Gespenst um:  Der nach seiner Identität jagende Agent Jason Bourne. Während indes die Jagd nach Bourne auf Hochtouren läuft, wird im Hintergrund bereits dafür gesorgt, dass keine Spure des ursprünglichen Programms Treadstone übrig bleiben. Dies entscheidet Eric Byer (Edward Norton), der Direktor der Geheimorganisation NRAG (National Research Array Group), nachdem Hintergründe an die Öffentlichkeit zu geraten drohen. Das Ziel hierbei ist klar, nichts soll noch auffindbar sein und so werden auch die übrigen Agenten zum Abschuss freigegeben. Einer dieser Agenten ist indes Aaron Cross (Jeremy Renner. Genetisch verbessert sowie abhängig gemacht, verbringt dieser gerade einen Trainingsurlaub in Alaska, während eine ferngesteuerte Drohne ihn versucht zu töten. Währenddessen sterben bei einem mysteriösen Amoklauf in einem Labor in Maryland weitere Mitwisser des Programms und nur die Wissenschaftlerin Dr. Marta Shearing (Rachel Weisz) überlebt. Das Ziel von Cross ist es schließlich, die Wissenschaftlerin zu finden, seine Medikamente aufzufüllen (die er zum überleben braucht) und dann die Verantwortlichen für die begangenen Taten suchen…

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Quelle: themoviedb.com

Kritik

Nachdem von Universal Pictures eine weitere Bourne -Trilogie angekündigt wurde, waren natürlich die Erwartungen an das kommende hoch, immerhin konnte man bereits mit den drei Vorgängern regelrechte Meilensteine des Action-Agenten-Kinos abliefern, wobei vor allem Hauptdarsteller Matt Damon zu einer wahren Ikone wurde. Als Vorlage für das Kommende sollten indes die Romane von Eric Van Lustbader fungieren, der die Thriller-Reihe des verstorbenen Autors Robert Ludlum beerbte und fortsetzte: Das Bourne Vermächtnis war geboren. Allerdings erwies sich der Schritt als gewagt, denn weder Regisseur Paul Greengrass, noch Matt Damon, wollten mit der geplanten Fortsetzung (die zeitlich parallel von Das Bourne Ultimatum läuft) etwas zu tun haben. 

Folglich wurde Drehbuchautor Tony Gilroy eingesetzt, um das Franchise weiter auszubauen. Gelohnt hat sich dieser Schritt unterdessen allemal, denn trotz einer gemächlicheren wie teils simpleren Story, erweist sich der neue Film mit Superagent Aaron Cross als ein unterhaltsames unterfangen, welches vor allem von seinem Spionageelementen lebt. Dennoch muss sich der neue Titel der Reihe vorwerfen lassen, nichts Neues dem bisher erzählten hinzuzufügen, wodurch ein fader Beigeschmack entsteht. Bleibt jedoch zu hoffen, dass die kommenden Abenteuer rund um Cross sich endlich von Jason Bourne distanzieren und ihre eigene Geschichte erzählen.

Zwar versucht Drehbuchautor Tony Gilroy alles, um Das Bourne Vermächtnis so eigenständig wie möglich erscheinen und als positive Ergänzung zu Das Bourne Ultimatum aussehen zu lassen, jedoch scheitert dieser Versuch bereits ab der zweiten Hälfte des Films kläglich. Was folgt ist ein imposanter Beginn mit einem hervorragenden Jeremy Renner, der sich Körperlich sowie Charakterlich deutlich von Bourne abhebt, welcher sich aber schnell in Rückblenden, Einspielungen sowie Erklärungen verrennt, sodass die eigentliche Handlung aus dem Blickfeld gerät. Zum Glück, denn selbst diese erweist sich alles andere als solide. Immerhin jagt Aaron Cross einzig seinen Pillen hinterher, um nicht geistiges Gemüse zu werden und zu sterben. Wo ehemals also Amnesie herrschte, ist es nun die Suche nach dem Leben. Allerdings gelingt es Regisseur Tony Gilroy im Subtext dennoch etwas Substanz zu platzieren. 

Denn besonders die Figuren des Aaron Cross sowie der Wissenschaftlerin Marta Shearing besitzen viel Potenzial, um gelegentlich leise Kritik üben zu können. Sei dies an der skrupellosen Regierung oder der Schattenregierung der Geheimdienste, an der Wissenschaft oder schlichtweg am Umgang mit dem Menschen oder dem Krieg. Im Kampf gegen den Terror scheint alles erlaubt und so diskutiert beispielsweise Eric Byer eifrig mit einem hohen General darüber, dass man doch die Aktiva nicht einfach ausschalten könne, da sie immens wichtige Informationen liefern. Menschenleben zählen so nicht viel und dies bleibt auch die Aussagekraft von Das Bourne Vermächtnis, die aber leider nur auf den zweiten Blick erkennbar wird.

Punkten kann Das Bourne Vermächtnis indes vor allem von seiner schnörkellosen wie treibenden Inszenierung. Zwar erweist sich diese an vielen Stellen als bekannt sowie aufgewärmt (angesichts der Vorgänger), doch die Action ist ansehnlich und gerade Jeremy Renner macht als Superagent eine wahrlich gute Figur. Überhaupt ist es dem sympathischen Renner zu verdanken, dass die Story über weite Teile hinweg interessant bleibt. Unterstützung bekommt er schließlich hierbei von Rachel Weisz, die ebenfalls einen passenden Job abliefert. Einzig Edward Norton, als ominöser Mann im Hintergrund, bleibt etwas profillos, und so verschenktes Potenzial.

Fazit

"Das Bourne Vermächtnis" erweist sich als ein solider Agenten-Action-Film, der das "Bourne"-Franchise zwar vor allem optisch passend beerbt, sich aber kaum gegenüber den Vorgängern abheben kann. Dennoch funktioniert das Treiben von Regisseur Tony Gilroy über weite Strecken erstaunlich gut, was vor allem an Jeremy Renner sowie Rachel Weisz liegt sowie einer Action, die ebenfalls passabel erzählt wird. Bleibt allerdings zu hoffen, dass das nächste Abenteuer Eigenständiger ausfällt und somit das Vermächtnis wahrlich fortgeführt wird.

Autor: Thomas Repenning

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