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Ein Andriode aus der Zukunft (im Film fälschlicherweise Cyborg genannt) wird auf eine tödliche Mission in die heutige Gegenwart geschickt. Er soll Sarah Connor töten, eine junge Frau, die eine entscheidende Rolle für die Zukunft der Menschheit spielen wird. Sie hat nur eine Chance, Kyle Reese, ein Freiheitskämpfer, der ebenfalls aus der Zukunft kommt.

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Kritik

Ein blaues Blitzgewitter gebiert ihn, den nackten, stählernen Körper des Terminators, ausgesandt um den Funken menschlichen Widerstands im Keim zu ersticken. Es ist die Eröffnungsszene eines verhältnismäßig billig budgetierten B-Movies, das einige Jahrzehnte später als einer der einflussreichsten Science-Fiction-Filme der 1980er Jahre gelten wird. James Cameron ("Titanic") ebnete mit "The Terminator" aber nicht nur den Weg für ein erfolgreiches Franchise, das vier weitere Kinofilme und eine TV-Serie hervorbringen sollte, sondern etablierte mit der von Linda Hamilton gespielten Sarah Connor auch eine weitere starke Frauenfigur im Blockbuster-Actionkino - ein Vorhaben, das er nur zwei Jahre später mit Hauptprotagonistin Ripley in seinem "Alien"-Sequel nochmals auf ein neues Level hieven würde.

Komplett unabhängig ist diese Sarah Connor vielleicht nicht, dafür wird sie einmal zu oft von Zukunftskämpfer Kyle Reese gerettet. Sie kriegt aber doch deutlich mehr zu tun, als nur hysterisch herumzukreischen und definiert sich vor allem über eine Eigenschaft: Sie verhält sich so, wie man es von einer Person mit gesundem Menschenverstand erwartet, was sie zu einer optimalen Identifikationsfigur macht. Der Titel sagt vielleicht etwas anderes, aber die wahre Hauptfigur des Films ist Sarah Connor. Cameron, der auch für das Drehbuch verantwortlich ist, reduziert seinen Film trotz des angedeuteten komplexen Unterbaus auf das Wesentliche: "The Terminator" ist eine atemlose, mit druckvoller Action angereicherte Hetzjagd, die an den richtigen Stellen innehält, um ihre Figuren zu entwickeln. So erhält auch Michael Biehn die Möglichkeit, Kyle Reese nicht einfach nur als Action-Helden, sondern vor allem als gepeinigten Kriegsveteran anzulegen.

Anders als im Nachfolger inszeniert Cameron seine Titelfigur noch als bedrohlich-erbarmungslose Killermaschine. Sie beinhaltet zwar nur 17 Sätze, aber es ist tatsächlich Arnold Schwarzeneggers Performance, die dem Film erst richtig Leben einhaucht. Durch seine enorme physische Präsenz und die reduzierte Mimik lässt er bereits von Anfang an erahnen, dass sich unter der fleischlichen Hülle seiner Figur nichts Menschliches befindet. Das Aussehen des Terminator-Exoskellets wird (vermutlich aus Kostengründen) bis zum Finale unter Verschluss gehalten - bis dahin unter dem Einsatz von aufwändigen Masken angeteast, wird der Terminator im großen Finale per Stop-Motion zum Leben erweckt. Mit seinen staksigen Bewegungen und rotglühenden Augen scheint er wie aus einem Horrorfilm entsprungen zu sein und markiert trotz aller spektakulären Stunts das Highlight des ganzen Films.

Obwohl "The Terminator" problemlos als eigenständiger Film funktioniert, wird doch ums eine oder andere Mal deutlich, dass er nur einen kleinen Abschnitt einer viel umfassenderen Geschichte abbildet. Die Firma Skynet wird zwar erwähnt, bleibt jedoch noch im Hintergrund - ein Mysterium, das es erst in etwaigen Fortsetzungen zu erforschen gilt. Es mag rückblickend tatsächlich nur auf das bescheidene Budget zurückzuführen sein, aber der gradlinige Charakter des Films ist vielleicht seine größte Stärke. Die Figurenverteilung ist klar, der Plot macht keine großen Atempausen. Der Arnie-Terminator erzeugt tatsächlich noch ein Gefühl von Gefahr und Sarah Connor fährt im Schlussbild des Films in ein heranziehendes Unwetter. »He said there's a storm coming in.« »I know.«

Fazit

Ein irgendwo zwischen bockigem Action-Reißer und postapokalyptischem Science-Fiction-Szenario angesiedelter Genre-Primus, der vor allem von seiner äußerst bedrohlichen Atmosphäre profitiert.

Autor: Nikolas Friedrich

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