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Es ist Abneigung auf den ersten Blick, als sich die ambitionierte FBI-Agentin Sarah Ashburn und die Bostoner Polizeibeamtin Shannon Mullins erstmals begegnen. Die schmallippige Streberin und das hemdsärmelige Schandmaul? Das kann niemals gut gehen. Und doch müssen sich die beiden Frauen zusammenraufen, denn ihre Vorgesetzten setzen sie gemeinsam darauf an, einen gefürchteten Drogenbaron zu identifizieren und zur Strecke zu bringen. Aller Anfang ist schwer, doch dann entdecken Sarah und Shannon erste Gemeinsamkeiten und stellen fest, dass sie ein verdammt gutes Team abgeben. Aber ist das ungleiche Paar auch gut genug, um seine Mission zu erfüllen?
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Quelle: themoviedb.com

Kritik

Guter Bulle, böser Bulle oder böser Bulle, böser Bulle? Jede einzelne Masche ist doch schon ein alter Hut, immerhin zählen Martin Riggs und Roger Murtaugh zweifelsohne zu den bekanntesten Leinwandduos unserer Zeit. Doch nicht nur Werke wie „Lethal Weapon“ haben bereits vorgemacht wie ein guter Buddy-Movie aussehen kann.Was wird benötigt? Man nehme zwei Cops welche unterschiedlicher nicht sein könnten, zwingt sie zur Zusammenarbeit und schaut was passiert. Doch kann dieses Rezept immer aufgehen? Im Falle von „Taffe Mädels“ kann dies definitiv bejaht werden.Regisseur Paul Feig, welcher mit „Brautalarm“ einen großen Erfolg feierte, lässt sich nicht die Butter vom Brot nehmen und legt schnell die nächste spruchreife Komödie hinterher. Das Melissa McCarthy nicht gerade die zurückhaltendsten Rollen spielt und dies mit „Brautalarm“ schon unter Beweis stellte, dürfte niemanden mehr aus den Socken heben.

Doch als Cop Mullins kann sie nun ordentlich dick auftragen: Verdrecktes Outfit, immer einen flotten Spruch auf Lager und etwas unlautere Methoden – das passt wie die Faust aufs Auge oder auch wie hier ein fester Griff in den Schritt eines Ehebrechers. McCarthy weiß nicht nur in ihrer Rolle zu überzeugen, sondern auch zu begeistern. Oscarpreisträgerin Sandra Bullock brauch sich hinter ihr jedoch nicht zu verstecken. Bereits mit „Miss Undercover“ performte sie eine bei den Kollegen unbeliebte FBI-Agentin und befindet sich somit in bekannten Gewässern. Vertraut gut und zurückhaltend verkörpert sie die adrette FBI–Agentin und überlässt oftmals McCarthy das Ruder, was jedoch nicht negativ auszulegen ist. Erst dadurch fängt das Gespann an zu funktionieren und Sandra Bullock weiß trotz Zurückhaltung präsent zu sein.Der Film setzt indes nicht auf eine ausgefallene Story oder gar auf tiefschürfende Charaktere. Schon innerhalb der ersten Minuten wird deutlich bewusst, dass der Existenzgrund von den taffen Mädels ausschließlich auf Unterhaltung beruht.

Hintergründe der Hauptcharaktere werden zwar oberflächlich angekratzt, aber nicht wirklich beleuchtet und lassen somit Spielraum für die zahlreich gesäten Zoten und Gags. Doch was eigentlich positiv hervorzuheben ist, ist gleichzeitig auch ein negativer Kritikpunkt. Derbe Sprüche aller Art, unter und über der Gürtellinie, prasseln Schlag auf Schlag auf den Zuschauer ein, sodass erstens die Gefahr besteht den nächsten Joke zu verpassen, als auch den ersten Witz innerhalb von Sekunden schon wieder vergessen zu haben. Manchmal ist dann weniger doch mehr. Nichtsdestotrotz zeugen die gefallenen Dialoge und Einzeiler von unmoralischer Frische und überraschen durch kreative Beleidigungen, Drohungen und Beschimpfungen. Des Weiteren wäre es erfrischend gewesen auf jeglichen Kitsch zu verzichten, doch gewohnt Hollywood-like wird auch hier wieder zum Ende hin auf die Tränendrüse gedrückt.

Fazit

An den Erfolg von „Brautalarm“ wird Paul Feig mit „Taffe Mädels“ nicht anknüpfen können, zu viele Schwächen hat das Drehbuch. Dem ungeachtet bietet er kurzweilige Unterhaltung und spaßiges Kino für zwischendurch. Wer grobe Ausdrücke mag, ungeachtet jeglicher Moralvorstellungen und oftmals auch geschmacklos, wird sich durchweg amüsieren.

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