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Ein in Ägypten gefundenes steinernes Rad entpuppt sich nach Untersuchungen des Sprachexperten Daniel Jackson (James Spader) als Teleport-Tor, daß zu einem wüstenähnlichen Planeten am anderen Ende der Galaxis führt. Zusammen mit einer Elite-Militärtruppe dorthin aufgebrochen, sehen sie sich großen Schwierigkeiten gegenüber, den Rückweg antreten zu können, denn erstens fehlen ihnen die technischen Mittel und dann sind da noch die außerirdischen Herrscher über den Planeten, den die Einheimischen als Gott Ra anbeten.

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Kritik

Auch wenn Roland Emmerich (The Day After Tomorrow) schon konkret an der Umsetzung des originären Science-Fiction-Desasters Moonfall – bei dem der Titel natürlich voll und ganz Programm ist – werkelt, scheint es so, als habe der in Stuttgart geborene Filmemacher irgendwie das Interesse daran verloren, neue, unverbrauchte Ideen in die Lichtspielhäuser zu pumpen: Nicht nur, dass wir in diesem Jahr Zeuge von Independence Day: Wiederkehr werden dürfen, der (kaum ersehnten) Fortsetzung seines unfassbar erfolgreichen Sommerblockbusters von 1996 mit Will Smith. Roland Emmerich plant auch eine filmische Reaktivierung seines durchaus verheißungsvollen Stargate-Stoffes, der im Jahre 1994 immerhin fast 200 Millionen US-Dollar in die Kassen spülte und für das Schwäbische Spielbergle quasi die wegweisende Akklimatisierung im hochbudgetierten Spektakel-Sektor bedeutete.

Mit seriellen Aufbereitungen der Marke Stargate – Kommando SG-1 oder Stargate Atlantis hat der Kinofilm – bis auf das ominöse Sternentor - wenig am Hut, was gleichwohl verdeutlicht, dass selbstverständlich kein Vorwissen vonnöten ist, um sich in Roland Emmerichs Sci-Fi-Abenteuer bestmöglich zurechtzufinden. Mit dem Zurechtfinden, dem Überblick, der Kohärenz ist das hier allerdings so eine Sache: Wir sind uns heute natürlich längst im Klaren darüber, dass Emmerich kein sonderlich begabter Drehbuchautor ist. Seine Geschichte sind banal respektive funktional, seine Charaktere entstammen dem Reißbrett und ihre Wesenszüge ordnen sich einer, wenn überhaupt, offenkundigen Trivial-Psychologie unter. Emmerich macht kein Kino für das Herz, sondern allein für den Sehnerv: Oberflächenreize bestimmen das Geschehen, Explosionen und einstürzende Wahrzeichen geben den brachialen Takt vor. 

Dabei zeigt Roland Emmerich in der ersten halben Stunde von Stargate sogar, dass er durchaus ein einnehmendes, inszenatorisches Gespür dafür besitzt, den Entdeckerdrang und die Abenteuerlust des Zuschauers eskapistisch zu stimulieren, wenn der Ägyptologe Daniel Jackson (James Spader, Avenger's: Age of Ultron) die prädynastischen Hieroglyphen am mystischen Sternentor untersucht und schließlich in eine Welt gelangt, von der die Menschheit nicht das geringste weiß. Abstruse, astrologische Theroien finden hier ihre Bestätigung. Emmerichs Umgang mit dem Themenkomplex der Prä-Astronautik besitzt in seinen besten Momenten den naiv-kindlichen Charme phantasievollen Edeltrashs, zu oft allerdings verliert sich das unbeholfene Narrativ in augenfälligen Ungereimtheiten und verstreicht in seiner nicht existenten Logik in den Zustand eines dümmlich-zähen Stückwerkes.

Fazit

Wer sich mit dem Schaffen des Roland Emmerich umfangreich auseinandersetzen möchte, kommt um seine Feuertaufe im Blockbustersektor natürlich nicht umhin. Zu empfehlen ist "Stargate" an und für sich allerdings nicht, dafür ist der Film schlichtweg zu löchrig und unbeholfen erzählt. In seinen besten Momenten weist der Film aber einen angenehm kindlichen Charme auf, der leise dahingehend verweist, was aus "Stargate" hätte werden können, wenn sich Emmerich nur adäquater auf seine Stärken fokussiert hätte.

Autor: Pascal Reis

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