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Harry sieht sich einer vollkommen veränderten Welt gegenüber. Die Todesesser haben das Zauberministerium unter ihre Kontrolle gebracht und es tobt ein offener Kampf zwischen den Mächten des Guten und Bösen. Harry hat sich mit Hermine (Emma Watson) und Ron (Rupert Grint) auf die Suche nach den “Horkuxen“, magischen Objekten, die die Unsterblichkeit von Lord Voldemort (Ralph Fiennes) garantieren und zerstört werden müssen. Der dunkle Lord hat seinerseits ein Kopfgeld auf Harry ausgesetzt, dener will sich das Vergnügen den “Jungen der lebte“ mit den eigenen Händen zu töten, nicht nehmen lassen. Unterdessen stößt Harry auf die Legende von den Heiligtümern des Todes, die ihm im Kampf gegen seinen Erzfeind das Leben retten könnte. Und so strebt alles unaufhaltsam der finalen Konfrontation zwischen den beiden Magiern entegegen, auf die Harry sich seit Beginn seiner Schullaufbahn vorbereitet hat.
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Quelle: themoviedb.com

Kritik

Das letzte Kapitel hat begonnen und das Ende naht. Spricht man über Harry Potter und die Heiligtümer des Todes 1, so kommt man kaum umhin die in den letzten Jahren oftmals diskutierte Zweiteilung zu behandeln. Ein Konzept, welches nach diesem Film beispielsweise auch der letzte Teil der Tribute von Panem Reihe übernommen hat und welches ebenso offensichtliche Vorteile wie auch Kritikpunkte aufweist. Gutgläubig veranlagt könnte man natürlich argumentieren, dass die Entscheidung damit zusammenhängt dem Umfang des Romans gerecht zu werden und lediglich der Wunsch nach einer adäquaten Adaption im Mittelpunkt steht. So wie man Hollywood jedoch kennt, ist der Einfluss finanzieller Faktoren ein ebenso essentieller Punkt und diesen Mehrgewinn kann wohl keiner leugnen. Zwei Filme bringen mehr Geld als einer. Aber sei es drum, schließlich dürften sich gerade Fans der Reihe ohnehin darüber gefreut haben und vergleicht man die beiden Filme mit ihren direkten Vorgängern, so kann man eine qualitative Steigerung kaum leugnen.

Sicherlich ist Harry Potter und die Heiligtümer des Todes 1 nur so etwas wie die Ruhe vor dem Sturm, ein reines Expositionsfest, wie es von manchen Seiten heißt – oder ein endlos langweiliger Campingausflug, wenn man noch garstiger werden will. Tatsächlich bewahrt sich der Film jedoch etwas, was seit den Anfängen der Reihe verloren gegangen ist, nämlich ausreichend Zeit. Zum ersten Mal wirken die Geschehnisse nicht gehetzt und vollgestopft, stattdessen gibt es endlich Augenblicke des Ausruhens, simple Charaktermomente und ehrliche Interaktion zwischen den Figuren. Das strapaziert natürlich die Sehgewohnheiten, denn sicherlich ist der Film dramaturgisch weniger wirkungsvoll als noch seine Vorgänger, ganz einfach deswegen, weil er die Aufgabe hat eine halbe Geschichte als eigenständiges Werk zu verkaufen. Glücklicherweise kann er diese notwendigen Defizite durch seine stimmungsvollen Bilder und der gelungenen Atmosphäre mehr als nur ausgleichen. Überraschenderweise scheint auch Yates mittlerweile verstanden zu haben, dass Düsternis und Tristesse keine Fragen des Farbfilters sind, sondern als Empfindungen auf den Zuschauer übertragen werden müssen.

Auch ansonsten hält sich Regisseur David Yates (Legend of Tarzan) angenehm zurück. Seine Regie war zwar schon immer unscheinbar und den gängigen Sehgewohnheiten fürchterlich anbiedernd, doch hier fällt das weniger störend ins Gewicht. Vielleicht weil sein Unvermögen bisher am stärksten bei schnellen und großen Szenen zur Geltung kam und in diesem ruhigeren Film weniger davon geboten wird. Vor allem die kurze Animationssequenz über die titelgebenden Heiligtümer des Todes ist wunderbar stilvoll umgesetzt und passt herrlich in den Ton des Films. Dennoch kann man die durchaus schwerwiegenden Kritikpunkte nicht ignorieren, denn Harry Potter und die Heiligtümer des Todes 1 fühlt sich ohne sein Gegenstück doch sehr unabgeschlossen und auch wirkungslos an. Vielleicht wäre es ohnehin am besten die beiden letzten Teile als den überlangen Film zu behandeln, den die Vorlage ohnehin verdient hat.

Fazit

„Harry Potter und die Heiligtümer des Todes 1“ erfüllt pflichtbewusst alle Aufgaben, die ihm als erste Hälfte des großen Finales obliegen und bietet dazu noch eine wunderbar einnehmende Stimmung. Dramaturgisch hat das verständlicherweise seine Probleme, doch die gleicht er mit gelungenen Charaktermomenten und einem angenehm entschleunigten Tempo wieder aus.

Autor: Dominic Hochholzer

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