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 Das wildeste, blutigste Death Race aller Zeiten! Nach einem gescheiterten Angriff auf den berüchtigten Todesfahrer Frankenstein schleust sich der Geheimagent Connor Gibson (Zach McGowan) in das Hochsicherheitsgefängnis ein, in dem der unbesiegbare Kriminelle einsitzt. Er hat nur ein Ziel: an dem brutalen und illegalen Death Race teilzunehmen und Frankenstein zur Strecke zu bringen. Connor erhält dabei Unterstützung von Baltimore Bob (Danny Glover) und Lists (Fred Koehler) und verliebt sich unerwartet in die schöne Bardame Jane (Christine Marzano). In dieser erbarmungslosen Welt, in der weder Schutz, Regeln noch Angst existieren, muss Connor um weit mehr als nur sein Leben kämpfen ...

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Kritik

Während der erste Death Race von 2009, welches ein mit vielen Veränderungen ausgestattetes Remake des Trash-Klassikers Herrscher der Straße - Frankensteins Todesrennen war, es noch ins Kino schaffte und mit (Safe - Todsicher), (Das Bourne Vermächtnis) und Tyrese Gibson (Fast & Furious Five) noch einen recht prominenten Cast hatte, machte Universal aus dem Film ein Franchise für den Direct-to-DVD-Markt. Mit Death Race: Anarchy gibt es nun bereits die dritte Fortsetzung.

Statt Statham und Gibson gibt es nun (Black Sails), Danny Glover (Lethal Weapon - Zwei stahlharte Profis) und (Machete), statt auf aufwendigen Sets wird nun in osteuropäischen Lagerhallen und Hinterhöfen gedreht. Ansonsten hat sich aber nicht viel verändert. Immer noch rasen harte Männer mit modifizierten Killerautos durch die leblose, graue Prärie und machen alles platt, was ihnen vor die Motorhaube gerät. Ziemlich dumm, aber auch recht unterhaltsam - zumindest die Vorgänger.

In Death Race: Anarchy wird eine ordentliche Dosis Postapokalypse eingefügt. Viele Figuren sehen mehr aus wie Wikinger aus einer untergegangenen Gegenwart, als wie Insassen eines High-Tech-Gefängnis. Der Knast hat hier nämlich ausgedient. Die mörderischen Rennen, die via Dark Web übertragen werden, sind mittlerweile in der Hand von Rennkönig Frankenstein, der im vierten Teil nicht mehr die Hauptfigur ist, sondern als Schurke auftritt. Haben die Vorgänger die Symbolstärke von Frankenstein durchaus thematisiert, ist Death Race: Anarchy das alles ziemlich schnuppe.

Anders als wie bei den Vorgängern darf sich diesmal ein Undercover-Agent beim Todesrennen einschleichen und genau wie dieser, lernen wir Zuschauer auch die Regeln vor und während des Rennens kennen. Für diejenigen, die die Vorgänger nicht kennen, dürfte das interessant sein. Wer aber nur einen anderen Teil der Reihe gesehen hat, dürfte diese Expositionen eher als mühsam empfinden, und dass auch weil dies eine Menge Zeit kostet, die Death Race: Anarchy oftmals unschön aufblähen.

Wenn es dann mal zur Action kommt, kann Death Race: Anarchy aber durchaus abliefern. Genau wie seine Direct-to-DVD-Vorläufer sind die Actionszenen ordentlich umgesetzt, geizen nicht mit Gewalt und Gekröse und suhlen sich in der eigenen Dummheit, zu der auch eine hochnotpeinliche Sexualisierung der Figuren gehört. Death Race: Anarchy ist sich seiner Trash-Vergangenheit absolut bewusst und umarmt diese mit Wonne. Genau dann ist der Actionfilm von Regisseur (Tremors 6 - Ein kalter Tag in der Hölle) am besten, wenn er genau das macht, was alle von ihm erwarten: brutales Chaos, das nach Benzin stinkt. Das Drumherum, das eine Menge Platz einnimmt, ist hingegen verzichtbar und wirkt wie ein Stoppschild.

Fazit

Wenn die Action kommt kann "Death Race: Anarchy" überzeugen, dann ist das Sequel ganz bei sich und hält sich nicht auf mit öden (oftmals unnötigen) Expositionen und schmalen Entwicklungen. Schade dass das Verhältnis zwischen guten und verzichtbaren Elementen hier bei 50:50 steht. Mit ein paar Dosenbier ist das sicherlich verschmerzbar.

Autor: Sebastian Groß

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