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Ostberlin, Mitte der 60er Jahre. Der kalte Krieg zwischen Russland und den USA ist in vollen Zügen und die Bedrohung der nuklearen Waffen ist allgegenwärtig. Als ein deutscher Atomwissenschaftler wie aus heiterem Himmel verschwindet, sendet das CIA seinen besten Spion, den ehemaligen Meisterdieb und Frauenhelden Napoleon Solo (Henry Cavill), hinter feindliche Linien, um die junge Gaby (Alicia Vikander), die Tochter des Wissenschaftlers, aus Berlin zu schmuggeln.

Die simple Rettungsmission entwickelt sich jedoch schnell zu einer halsbrecherischen Angelegenheit, denn auch das KGB ist hinter der junge Frau her und sendet ebenfalls seinen besten Agenten, den bärbeißigen Illya Kuryakin (Armie Hammer).
Zwar gelingt Solo die Flucht, doch sein Glück währt nicht von langer Dauer, denn Gabys Vater, und sein Wissen über den Bau einer Atombombe, scheint sich in den Händen italienischer  Faschisten zu befinden. Um dieses Bedrohung abzuwenden, beschließen KGB und CIA zusammen zu arbeiten, natürlich repräsentiert von ihren Goldjungs.

So macht sich das ungleiche Paar in Begleitung der hübschen Gaby auf den Weg nach Italien, um den eisigen Weltfrieden zu sichern.

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Kritik

Vom Jahre 1966 bis 1973 flimmerte auf deutschen Fernsehgeräten Kobra, übernehmen Sie, im Original besser bekannt als „Mission Impossible“. Etliche Jahre später feierte das Franchise großen Erfolge auf der Leinwand und ist aktuell mit Teil 5 in den deutschen Kinos vertreten. Als direkter Konkurrent der Serie aus den 60ers galt unter anderem die Show Solo für O.N.K.E.L.“, welche es auf 4 Staffeln und einen Golden Globe brachte.

Mit „The Man from U.N.C.L.E.“ startet nun endlich die Kinoadaption der beliebte Serie, unter der Regie von Guy Ritchie, der in der Vergangenheit bereits mit Werken wie Snatch, Sherlock Holmes, oder RocknRolla bewiesen hat, dass er sehr unterhaltsames Popcorn-Kino auf die Leinwand zaubern kann. Sein neuster Streich setzt dabei größtenteils auf alt bewerte Tugenden, ein flottes Script, ein guter Mix aus Action und Comedy, wenig Leerlauf zwischen den Szenen und dazu ein nettes Set Design.

Heimlicher Star des Films ist jedoch die Chemie zwischen den Figuren, denn Henry Cavill, für die meisten aktuell besser bekannt als Superman und Armie Hammer, der zuletzt als Lone Ranger im Kino zu sehen war, spielen das unfreiwillige Superspionpaar mit solch einer Energie, dass es eine wahre Freude ist, den Beiden bei der Arbeit zuzusehen. Zwar fährt das Script im Grunde nur alt bekannte Klischees ab und die Vielschichtigkeit der beiden Protagonisten ist ungefähr so facettenreich, wie die Mimik von Jason Voorhees, dennoch bleibt hier kein Auge trocken, denn dafür sind die Dialoge und die Situationskomik einfach zu gut geschrieben.

Bei so viel Man Power bleibt die junge Alicia Vikander, unter anderem bekannt aus Ex Machina, leider etwas auf der Strecke, obwohl sie und Hammer, der im Film ihren provisorischen Ehemann mimt, durchaus die ein oder andere sympathische Szene vor der Kamera haben. Deutlich schwächer fällt hingegen die Stellung der Antagonisten aus, denn diese präsentieren sich so langweilig wie selten in jüngster Vergangenheit gesehen. Zwar geben Elizabeth Debicki und Luca Calvani durchaus eine gute Figur vor der Kamera ab, doch bleiben ihre Motivation und ihr Charakter den gesamten Film über so schwach und unterentwickelt, dass man sich sehnlichst den klassischen James Bond Schurken herbei sehnt, der in seiner Festung die Weltherrschaft plant.

Dieser Umstand ist im Grunde auch schon der größte Kritikpunkt am Film, denn so unterhaltsam und kurzweilig die knapp 120 Minuten auf der Leinwand auch sind, so schnell hat man sie nach dem Kinobesuch bereits wieder vergessen, denn keine der Figuren, noch ein Teil der Handlung, können auf Lange Sicht bleibende Eindrücke hinterlassen, dafür verlässt sich Guy Ritchie zu sehr auf alt bekannte Themen und klischeehafte Abziehbilder, die er dem Zuschauer als Charaktere verkaufen möchte.

Fazit

Wer auf der Suche nach einem flotten Actionfeuerwerk ohne viel Tiefgang ist, der wird mit „Codename U.N.C.L.E.“ sicherlich seinen Spaß haben. Regisseur Guy Ritchie setzt auf sein alt bekanntes Rezept und kreiert so ein flottes Stück Popcorn Kino, von dem jedoch in einem Monat vermutlich Niemand mehr reden wird.

Autor: Sebastian Pierchalla

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