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Inhalt

Der Film folgt dem Leben des elfjährigen Alexander während des vermeintlich schrecklichsten Tag seines jungen Lebens - ein Tag, der mit Kaugummi im Haar und der Blamage vor dem heimlichen Schwarm beginnt und von einer peinlichen Katastrophe zur nächsten führt. Als Alexander seiner Familie von den Missgeschicken seines Tages berichtet, stößt er nur auf Unverständnis, denn seiner Familie könnte es nicht besser gehen. Es scheint, als ob alle schlechten Dinge nur ihm passieren. Und so wünscht sich Alexander, dass seine Familie auch einmal einen seiner typischen Tage erleben - mit verhängnisvollen Folgen, denn schon am nächsten Tag steht das Leben der Familie Cooper Kopf!
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Kritik

Jeder von uns hatte doch schon einmal einen richtig miserablen Tag. Einen Tag, an dem wirklich nichts so gelaufen ist, wie man es sich vorher noch ausgemalt hat. Das fängt dann beim Frühstück an, wenn man feststellen darf, dass die Milch aufgebraucht ist und die Cornflakes heute mal trocken runter müssen, geht weiter auf dem Weg zur Arbeit, auf dem man entnervt bemerkt, dass man seine Unterlagen auf dem Tisch im Esszimmer vergessen hat (natürlich in der überfüllten Bahn bei 35 Grad Innentemperatur) und wird dann am Arbeitsplatz fortsetzt, wenn sich der Chef lautstark darüber räsoniert, dass man es mit dieser schludrigen Einstellung nicht weit bringen wird. Und wenn man sich an einem solchen Tag dann auch noch mitansehen respektive anhören muss, wie wundervoll es doch für andere Menschen heute verlaufen – Da geht einem dann trotz all der Nächstenliebe schon mal gepflegt die Hutschnur hoch.

So einen Tag erlebt auch Alexander (Ed Oxenbould) in Miguel Artetas („Willkommen in Cedar Rapids“) „Die Coopers – Schlimmer geht immer“: Beim Aufstehen rutscht er auf seinem Skateboard aus, in der Schule machen Fotos die Runde, auf denen sein Kopf auf die Körper von drallen Unterwäschemodels montiert wurden und während des Chemieunterrichts fackelt er beinahe das halbe Klassenzimmer ab. Dass es da so gar nicht willkommen scheint, detailliert vom Glück seiner Familienmitglieder zu erfahren, versteht sich von selbst. In einem affektiven Anflug adoleszenten Jähzorn wünscht sich Alexander in der Nacht seines 12. Geburtstages, dass seine Liebsten auch mal am eigenen Leibe fühlen, was es bedeutet, ein ausgiebiges Bad im Pech zu nehmen. Mit dieser Ausgangslage führen uns Lisa Cholodenko, Rob Lieber und Miguel Arteta in einen aufgeweckten Family-Comedy-Flic aus dem Hause Disney.

Recht lose basierend auf dem in Amerika durchaus renommierten Kinderbuch „Alexander and the Terrible, Horrible, No Good, Very Bad Day (so im Übrigen auch der Originaltitel) von Judith Viorst und Ray Cruz definiert sich „Die Coopers – Schlimmer geht immer“ als durchaus angenehme Chaos-Komödie, die den Geist von Komödien wie etwa „Im Dutzend billiger“ oder auch „Der Dummschwätzer“ vertritt. Als einer der zahmen Filme, denen man die Hand auch bis in den Rachen schieben darf, ohne Gefahr zu laufen, Bissspuren von diesem leichtfertigen Manöver davonzutragen, bleibt „Die Coopers – Schlimmer geht immer“ immer erwartungsgemäß gesittet, baut gerne auf alberne Situationskomik und pflegt letzten Endes das engmaschige Wertebild amerikanischer Familienbande. Doch trotz aller Konservativität und Kitsch darf sich „Die Coopers – Schlimmer geht immer“ als niedlicher, charmanter Spaß für zwischendurch deklarieren lassen, was in erster Linie der guten Besetzung (Steve Carrell ist natürlich prinzipiell ein Gewinn) geschuldet ist.

Fazit

Nichts Neues von der Disney-Family-Comedy-Front, aber dennoch ist „Die Coopers – Schlimmer geht immer“ ein wirklich netter Zeitvertreib für zwischendurch, was vor allem der spielfreudigen Besetzung anzurechnen ist. Eine gewisse Verträglichkeit gegenüber amerikanischer Konservativität und Kitsch ist natürlich Voraussetzung.

Autor: Pascal Reis

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