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Inhalt

Erfolgsanwalt Fletcher Reede schafft es wieder einmal nicht seinen väterlichen Pflichten nachzukommen und verpasst es ein weiteres Mal seinen Sohn zu besuchen, da wünscht dieser sich auf seiner Geburtstagsparty, dass sein Vater nur einen Tag lang mal nicht lügen kann.

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Quelle: themoviedb.com

Kritik

Ja, ja, ehrlich währt doch immer noch am längsten. Sicher mag dieses Sprichwort keine erschütternde Erkenntnis über unsere Existenz freilegen, der Wahrheitsgehalt dieser Floskel jedoch ist sicherlich nicht von der Hand zu weisen, wie auch Der Dummschwätzer aus dem Jahre 1998 maßgeblich unterstreicht. Darin hat sich der Rechtsanwalt Fletcher Reede (Jim Carrey, Cable Guy – Die Nervensäge) seinen beruflichen Erfolg auf Lügen, Lügen und noch mehr Lügen erreichtet, was sich im Umkehrschluss ganz zum Leidwesen seines Privatlebens erweist. Nie ist er zuhause, nie kann er Versprechungen einhalten, immerzu versetzt er seinen Sohn Max (Justin Cooper) und hat die Scheidung mit seiner (Ex-)Frau Audrey (Maura Tierney, Beautiful Boy) durch seine Unzuverlässigkeit verschuldet. Fletcher Reede ist ein Karrierist, Workaholic und Schwindler wie er im Buche steht.

Der erzählerische Anspruch von Der Dummschwätzer wird es in seiner gut 90-minütigen Laufzeit also sein, Fletcher auf den Pfad der Besinnung zu führen und ihm Schritt für Schritt deutlich zu machen, was im Leben wirklich zählt. Und nachdem sich Max im Zuge seiner Geburtstagsfeier gewünscht hat, dass sein Vater einen Tag nicht lügen soll, nimmt das Unheil für den selbstgefälligen Lügenbaron seinen Lauf: Wie nämlich soll er vor Gericht bestehen, wenn ihm sein größtes Talent von Jetzt auf Gleich geraubt wird? Regisseur Tom Shadyac, der auch die Regie bei Ace Ventura – Ein tierischer Detektiv oder Bruce Allmächtig übernommen hat, weiß dabei sehr genau, wie er den Film davor bewahrt, in seinem immer offenkundiger werdenden moralinsauren Schmalz unterzugehen und überlässt seinem Star ganz selbstverständlich die große Bühne.

Der Dummschwätzer gehört ganz und gar dem damaligen Box-Office-Garanten Jim Carrey, der hier noch einmal alle Register seiner Ganzkörperkomik zieht und dabei sogar einer exaltierten Performance wie der in Die Maske von 1994 Konkurrenz macht. Wenn Shadyac seinem Protagonisten den Raum zur entfesselten Improvisation verleiht und ihn, beispielsweise in der ausladenden Gerichtssequenz, in der Fletcher mit seinem neu erlangten Ehrlichkeitszwang ringt, ein Stück weit von den konservativen Werten distanziert, die Der Dummschwätzer letzten Endes in harmonieheischender Ausführung propagiert, dann entfaltet der Film seine ganze Lust am Freidrehen, am Herumwüten und an hysterischen Albernheiten. Wie bieder diese Familienzusammenführung ohne einen begnadeten Komödianten wie Jim Carrey ausgefallen wäre, möchte man sich nicht vorstellen, er jedoch macht den Film als grimassierender Nukleus der Unterhaltung zum durchaus sehenswerten Spaß.

Fazit

Nein, ein Meisterwerk ist "Der Dummschwätzer" nicht und letztlich propagiert der Film von Tom Shadyac auch nur die üblichen konservativen Werte, wie man es aus sämtlichen familienfreundlichen Komödien aus Hollywood kennt. Allerdings hat "Der Dummschwätzer" (und damit auch sein Publikum) das Glück, sich auf den blendend aufgelegten Jim Carrey verlassen zu können, der durch seine entfesselte Ganzkörperkomik dafür sorgt, dass "Der Dummschwätzer" zweifelsohne zu einem sehenswerten Spaß wird.

Autor: Pascal Reis

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