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IMDb-ID
tt0133093
TMDB-ID
TMDB: 603
Movie-ID
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Startdatum
Start: 21.09.2026 oder Start: 2026
Dauer
Dauer: 120 (Minuten)
Regie
Regie: Nolan
Drehbuch
Drehbuch: Nolan
Cast
Cast: Reeves

Bei Personensuchen erscheinen zuerst die Personen, darunter ihre passenden Filme und Serien.

Wichtig ist das der Name dennoch so komplett wie möglich geschrieben wird, da bei z.b. "Nolan" auch als Vorname existiert.

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1x1 – Im Reich des Teufels

Anfang des 18. Jahrhunderts wird ein Chronometer entwickelt, das es ermöglicht, auf hoher See die genaue Position zu bestimmen. Dadurch würde die britische Navy gegenüber anderen Nationen und nicht zuletzt gegenüber den Piraten einen unschätzbaren Vorteil erringen. Der Erfinder soll von Jamaika aus mit dem Schiff nach London reisen, um dort seine Erfindung dem König zu präsentieren. Da man Angriffe von Piraten befürchtet, erhält Thomas Lowe den Auftrag, den Transport zu begleiten. Als das Schiff von Piraten angegriffen wird, zerstört Lowe das Chronometer. Die Baupläne kann er allerdings nicht vernichten. Zusammen mit seinem Gehilfen Fletch wird Thomas Lowe auf die kleine Insel Santa Compana gebracht, wo der berüchtigte Pirat Blackbeard regiert. Lowe gelingt es, den Bauplan des Chronometers zu enträtseln, bevor er ihn schließlich verbrennt. Das ist seine Lebensversicherung. Denn Blackbeard braucht Lowe, um das Chronometer herzustellen.

Gesehen von 8 Usern

1x2 – Der Verrat

Sam Valentine, ein altgedienter Pirat und langjähriger Verbündeter Blackbeards, kommt mit seiner Mannschaft auf die Insel. Wenig später versuchen mehrere Männer, Blackbeard zu ermorden. Der wehrt sich erfolgreich und tötet die Angreifer. Selima, seine Freundin, ist sicher, dass Lowe hinter dem Anschlag steckt. Sie gibt keine Ruhe, bis Blackbeard ihr gestattet, Lowe ebenso wie Valentine, festzusetzen. Am nächsten Tag sollen beide gehängt werden. Aber Kate behauptet Blackbeard gegenüber, dass Lowe unschuldig sein muss, weil er den ganzen Tag mit ihr verbracht hat. Ein Argument, das Blackbeard überzeugt. Lowe wird freigelassen und Valentine gehängt. Am Ende stellt sich heraus, wer tatsächlich für das Attentat verantwortlich ist.

Gesehen von 7 Usern

1x3 – Der Mann, der Blackbeard tötete

Kate segelt zum nächstgelegenen Handelsposten, um Schmuckwaren gegen Lebensmittel einzutauschen und tappt dabei in eine Falle. Gouverneur Jagger und seine Soldaten haben den Priester Daniel gezwungen, Kate zu verraten. Sie wird von Jagger vernommen und anschließend schwer gefoltert. Er will wissen, wo sich Blackbeard aufhält. Kate weigert sich tapfer und verrät kein Wort. Als Blackbeard erfährt, dass sie in eine Falle geraten ist, entsendet er ein Schiff, um Kate zu retten.

Gesehen von 7 Usern

1x4 – Antoinette

Blackbeard muss befürchten, dass Gouverneur Jagger den Standort seiner Insel ausfindig macht. Er will deshalb Jamaika, den Sitz des Gouverneurs, angreifen. Dafür braucht er eine schlagkräftige Armee, die ihm Begum Samsarar, eine indische Fürstin, bereitstellen kann. Da Blackbeard die Armee innerhalb von sechs Wochen braucht, ist der Preis entsprechend hoch. Blackbeard verfügt nicht über diese Summe, daher fasst er den Plan, auf Kuba den schwerreichen Gouverneur Portocarrero zu berauben. Um herauszufinden, wo dieser seinen Schatz versteckt hat, muss eine Karte kopiert werden, auf der die genaue Lage verzeichnet ist. Er betraut Rider, Nenna und Tom Lowe mit der Mission. Es gelingt ihnen, unerkannt in das Haus des Gouverneurs einzudringen und die Karte zu kopieren. Nun ist es an der Zeit, dass Blackbeard seinen Plan in die Tat umsetzt.

Gesehen von 7 Usern

1x5 – Rückkehr nach Jamaica

Blackbeards Anfälle, bei denen er das Gespenst seiner Frau Antoinette sieht, werden immer schlimmer. Lowe gibt eine Analyse ab und erklärt Blackbeard, nur eine Trepanation, das heißt die Öffnung der Schädeldecke, könnte ihn von diesem Leiden befreien. Für die Operation braucht man ein Instrument, das auf Jamaika erhältlich ist. Lowe begibt sich zu seinem Kommandanten Jagger und berichtet, was er in den Monaten seiner Abwesenheit herausgefunden hat. Als Jagger ihn auffordert, ihm die Insel zu zeigen, auf der sich Blackbeard befindet, zeigt Lowe ihm ein unbewohntes Eiland. Denn er hatte zuvor erfahren hat, dass Jagger alle Bewohner der Insel, auch Frauen und Kinder töten will. Jagger erkennt, dass Lowe lügt und es kommt zum Kampf zwischen den beiden.

Gesehen von 7 Usern

1x6 – Kampf der Dämonen

Lowe ist, nachdem er vor Jagger geflohen ist, wieder auf Santa Compana und hat das Instrument mitgebracht, mit dem er Blackbeards Schädel öffnen kann, um ihn von seinem Leiden zu befreien. Selina und auch Rider misstrauen ihm weiterhin. Lowe gesteht Kate, dass er ein englischer Spion ist und die Absicht hat, Blackbeard zu töten. Inzwischen versucht Lowe Blackbeard zu entführen, wird aber von Blackbeard in einem Zweikampf niedergeschlagen. Anstatt Lowe umzubringen, sagt Blackbeard, Lowe habe geholfen, seine Insel zu retten. Lowe soll die geplante Schädelöffnung tatsächlich vornehmen.

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1x7 – Der Sündenbock

Antoinette, die Gefangene Jaggers, war früher die Ehefrau Blackbeards. Wir erfahren, dass sie ihre beiden Kinder getötet hat, als sie erfuhr, dass Blackbeard gefangen wurde. Sie verfiel dem Wahnsinn und blieb in Jaggers Gefängnis, als Blackbeard sich befreien konnte. Sie ist die Frau, die Blackbeard in seinen Fantasien immer wieder als Geist erscheint. Nenna hat Rose getötet, durch geschickte Täuschungen schiebt sie Lowe die Schuld zu. Er soll geköpft werden, nicht zuletzt, weil ihn auch Balfour schwer belastet hat. In letzter Sekunde gibt Balfour aber zu, dass Lowe unschuldig ist. Daraufhin verurteilt Rider Balfour zu 40 Hieben mit der Peitsche. Alle wissen, er wird diese Strafe nicht überleben. In letzter Minute bietet sich Lowe als Sündenbock an. Er übernimmt die Strafe, weil er in der Vergangenheit Balfour schweres Unrecht angetan hat.

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1x8 – Ein riskantes Experiment

Blackbeard setzt die Segel und macht sich auf, sein großes Ziel zu erreichen. Auf Santa Compana wird Tom Lowe von Selima mit einer erschreckenden Forderung konfrontiert, die Lowe nur Minuten lässt, um ihre Leben zu retten.

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1x9 – Blackbeard

Auf Santa Compana geht ein Feuerregen nieder, als Blackbeard alles riskiert, was er für den wahnsinnigen Angriff von William Jagger vorbereitet hat. Tom Lowe muss sich nun entscheiden, für welche Seite er nun kämpfen wird.

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Inhalt

1715, New Providence/Bahamas: Hier entsteht die erste funktionierende Demokratie Amerikas. Der diabolische Pirat Edward Teach, auch Blackbeard (John Malkovich) genannt, regiert dort über eine Nation von Dieben, Gesetzlosen und Schurken. Dieser einzigartige Ort, teils Slum, teils Plündererparadies, wird zunehmend zur Bedrohung des internationalen Handels. Deshalb wird Tom Lowe dorthin entsandt, um den brillanten und charismatischen Blackbeard zu töten. Doch zwei Dinge durchkreuzen diese Mission: Toms Leidenschaft für eine Frau und sein unerwarteter Respekt für Blackbeard.

Quelle: themoviedb.org

Kritik

Hach, was war es doch für eine Ankündigung für Genre-Fans: Nicht gleich eine sondern gar zwei Piratenserien sollten den Äther erreichen. Und nicht nur dieses. Mit Michael Bay als Produzent bei „Black Sails“ sowie John Malkovich als Edward 'Blackbeard' Teach in „Crossbones“, gab es auch gleich ein paar Namen dazu, die deutlich Interesse weckten. Nun ist mittlerweile ein wenig Zeit vergangen, sodass durchaus Resümee gezogen werden kann. Zudem ist die Serie von Autor Neil Cross („Luther“), der neben Walter Parkes, Laurie MacDonald („Gladiator“, „Men in Black 3“) und Ted Gold auch als Produzent fungierte, seit dem 15.01. auf DVD/BD im Handel durch Concorde Home Entertainment erhältlich. Doch finden Freibeuter genau den Stoff den sie suchen? Oder entpuppt sich Blackbeard als bereits untergegangene Piratenmär?

Die Fragen müssen, abseits der Kritik die nun folgen wird, bereits negativ beantwortet werden. Immerhin konnte sich „Crossbones“ weder hier noch in den USA (auf dem Kabelsender NBC) durchsetzen, sodass längst verkündet wurde die Serie abzusetzen. Und nicht nur dies: Auch die restlichen Folgen verschwanden aus dem Programm und mussten der nächsten Serie weichen. „Black Sails“ dagegen freut sich immenser Beliebtheit und geht bereits  in die nächste Staffel über (seit dem 24.01.). Doch zurück zu „Crossbones“: Basierend auf dem Buch „The Republic of Pirates“ von Autor Colin Woodard dreht sich alles rund um das „goldenen Zeitalter der Piraterie“ zwischen 1715 und 1725 und beschreibt die Bildung der Piraten-Republik New Providence. Ein spannendes, brutales und vor allem auch kämpferisches Thema. Doch Blackbeards Schurkenstaat entpuppt sich inhaltlich als etwas unausgegoren. Viel eher wird uns ein Duell zweier Männer offeriert, die langsam und mit Kalkül ihre Schachfiguren setzen. Auf der einen Seite Geheimagent Tom Lowe (spielfreudig und intensiv von UK-Star Richard Coyle dargestellt), von der Krone beauftragt ein Artefakt zu bergen und Blackbeard zu töten. Auf der anderen Seite (leider überdreht und bekannt: John Malkovich) der scheinbar wahnsinnig gewordene Blackbeard, welcher eisern an seiner Macht festhält.

Aus der Grundkonstellation entstehen bereits ein paar grundlegende Probleme von „Crossbones“: Wo sein scharfer, brutaller und düsterer Konkurrent auf Nuancen, eine Differenzierung und versuchte politische Themen setzt, bleibt die Serie von Neil Cross an vielen Stellen klischeehaft, innovationslos und vor allem – mutlos. Gerade letzteres sorgt besonders dafür, dass die Inszenierung (gleichwohl qualitativ sehr hoch) weichgespült und uninteressant bleibt.  Dies zusammen mit fehlenden Charaktertiefen, fehlplatzierten Konflikten und einer nicht immer stringent logischen Geschichte, trübt mehr als einmal den herrlich aufgeladenen Piratenspaß. Hinzukommt, dass weder Sex noch Gewalt wirklich ein Mittel von „Crossbones“ sind. Natürlich sollte dies nicht unbedingt ein Kritikpunkt sein, doch die „goldene Zeit“ der Piraterie war keineswegs ein Platz für Freundlichkeiten. Zwar hat uns auch Disney selbiges vorgegaukelt, aber immerhin gerne düster und verspielt. Hier bleibt keines dieser Stilmittel übrig, sodass schnell gar Langeweile aufkommt. Zumindest Fans von Handel, Intrigen und Liebe kommen aber auf ihre Kosten.

Darstellerisch bewegt sich „Crossbones“ ebenfalls hinter seiner Konkurrenz. Wo Richard Coyle noch viele Akzente setzen kann, bleibt besonders der Rest des Castes weit hinter Möglichkeiten und einem Interesse zurück. Doch am schlimmsten trifft es wohl John Malkovich. Ja, im Pilot war seine Präsenz noch weitestgehend beeindruckend, doch im Laufe der Staffel wird aus der gewohnten Routine eher ein aufdringliches Overacting, ohne das sich Malkovich gegenüber älteren Rollen abheben kann oder überhaupt etwas Neues erschafft. Schade, denn somit verkommt das eigentlich Zugpferd (als Name auf der Packung) zum kleinen Schwindel. Was fehlt ist nicht nur eine Glaubwürdigkeit der gezeigten Szenerie, sondern schlichtweg eine innere Logik der Geschichte. Dies zusammen mit faden Charakteren, einer nicht immer spannenden Handlung, schwachen Dialogen sowie fehlenden Ecken und Kanten, entpuppt sich „Crossbones“ als eher halbgare Piratenerfahrung für zwischendurch. Schade, immerhin war es die Chance, das Genre zurück aus der Versenkung zu holen.

Fazit

„Crossbones“ wirkt neben „Black Sails“ wie der kleine biedere Bruder, der es einfach mal versucht, ohne einen wirklichen Plan zu haben. Die Spionage/Artefakt Geschichte ist gut, keine Frage. Doch das Konzept dahinter wirkt unausgegoren und unlogisch. Die fehlende Glaubwürdigkeit, ein aufgedrehter John Malkovich und viele kleine weitere Schwächen haben schlussendlich zur Absetzung der Serie geführt. Nun wird uns diese Geschichte des Blackbeard nie zu Ende erzählt. Schade ist dies jedoch kaum. Tragisch angesichts des großen Potenzials aber auf jeden Fall.

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