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Quelle: themoviedb.org

Inhalt

John Crenshaw ist ein ehemaliges Mitglied des US Marine Corps, der jetzt nur noch ein friedliches Leben verbringen will. Seine Freundin Selina Duboix und ihre Studenten wollen zu einer Fotografie-Expedition in der Natur aufbrechen und John will die Gelegenheit nutzen, die Gruppe zu begleiten und einfach eine schöne Zeit in der Wildnis zu verbringen. Doch schon auf dem Weg dorthin gerät er mit einigen finsteren Gestalten aneinander. Es kommt aber noch schlimmer: Eines Nachts werden er und die anderen bei ihrem Campingplatz überfallen und einige von ihnen verschleppt. Blutdürstige Mutanten haben allerlei brutale Grausamkeiten mit ihnen vor und nur noch John kann sie retten. Zum Glück genoss er einst eine hervorragende Ausbildung zur Tötungsmaschine. Die Jagd ist eröffnet...

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Quelle: themoviedb.org

Kritik

Wrong Turn trifft auf Rambo – First Blood. Klingt nicht unbedingt neu, könnte aber durchaus Interessant werden, sofern man es richtig macht. Jared Cohn versucht dies mit The Horde und scheitert kläglich. Was auf dem Papier nach einer tollen Idee klingen mag, funktioniert zumindest unter Cohn’s Regieanweisungen nicht. Doch was ist hier schief gelaufen? Warum ist er selbst im Subgenre Backwood-Slasher, in dem es weiß Gott viel Schund gibt, nicht einmal Durchschnitt?

Die ersten 40 Minuten des Filmes gleichen einem Porno (Entschuldigung; erotischen Film mit viel nackter Haut und rhythmischer Sportgymnastik). Die Kameraführung, die Dialoge und die schauspielerische Leistung sind dermaßen dilettantisch, sodass es für den Zuschauer eine Zumutung darstellt. Ok, dies ist in dem Sektor nicht wirklich was Neues und Fans des Genres werden sich damit bereits abgefunden haben. Ergo kann man darüber vielleicht noch hinweg sehen. Die Frage sollte sein, um was es bei einem Backwood-Slasher geht; Gewalt. Und hier kann man sagen, dass weder auf Gewalt noch auf Filmblut verzichtet worden ist. Gorehounds werden zwar hier keine Offenbarung erfahren aber doch den einen oder anderen guten Effekt zu Gesicht bekommen.

Doch was ist mit dem Rest? Neben den Splatterszenen gibt es nichts, was The Horde auch nur ansatzweise aus dem schlechten Durchschnitt hervorhebt. Wie bereits erwähnt geht es bei diesem Genre nur temporär um die Story. Aberwarum muss die hier noch unnötig kompliziert gemacht werden? Die Horde besteht nämlich aus Mördern, welche aus dem Gefängnis ausgebrochen sind und im Wald ein Methlabor eröffneten. Um dieses zu beschützen taten Sie sich mit, durch Uran mutierte, Inzensthinterwäldler zusammen (manche sehen auch wie Bäume?). Diese haben zudem auch noch Geschmack am Menschenfleisch entwickelt und fressen jeden Touristen, welcher so durch die Wälder streift. Nur die Frauen werden den Baummutanten(?) für Vergewaltigungen zur Verfügung gestellt um keine Inzestkinder mehr zu produzieren… BrainFuck… Erwartungsgemäß lohnt es gar nicht weiter darüber nachzudenken. Im Film wird die Hintergrundgeschichte in weniger als einer Minute abgehackt und weiter geht’s. Warum soll der Zuschauer sich also Fragen stellen?

Das Schauspiel selbst ist eher ein Trauerspiel. An der Stelle muss man zugeben, dass die meisten dieser sogenannten Schauspieler vermutlich auch noch keine Erfahrung sammeln konnten. Schlimmer ist es, dass zumindest halbwegs talentierte Schauspieler hier eine Null-Bock Einstellung an den Tag legen. Effektmäßig merkt man leider, dass es an Geld fehlte, daher sollte dies kein wirklicher Kritikpunkt sein. Aus den Actionelementen selbst hätte man durchaus was machen können. Hauptdarsteller und Drehbuchautor Paul Logan macht auch keine ganz so üble Figur. Ein bis zwei akzeptable Szenen sind in The Horde auch zu finden, doch reicht dies nicht aus, über 88 Minuten hinweg Unterhaltung zu erzeugen. Das zu keiner Sekunde Spannung aufkommt muss an der Stelle glaube ich nicht mehr erwähnt werden. Somit ist The Horde ein Genrebeitrag, den eigentlich niemand braucht.

Fazit

Was bleibt ist eine halbwegs interessante Grundidee mit netten Goreelementen. Der Rest kann getrost vergessen werden. "The Horde" ist nur was für eingefleischte Genrefans.

Autor: Christian Kühnemann

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