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Heiliger Hai! Sie sind wieder da! Ein Jahr nach den Ereignissen des weltweit ersten "Sharknados" sitzt Fin Shepard, der Held aus L.A., zusammen mit seiner Frau April im Flugzeug nach New York. Durch ein von April geschriebenes Selbsthilfebuch mit dem schönen Titel "Wie man einen Sharknado überlebt", hat es das Paar zu einiger Berühmtheit gebracht. Doch statt eines entspannten Ausflugs in Fins Heimatstadt, wo seine Schwester Ellen und ihr Mann Martin mit ihren Kindern leben, geht von Anfang an alles schief: Das Flugzeug wird von Haien attackiert, die der armen April gleich mal die Hand abbeißen. Und auch New York ist kurz davor im Chaos zu versinken: Gleich drei Sharknados rasen auf Manhattan zu und bringen tonnenweise Killerhaie mit sich! Einmal mehr liegt es nun an Fin, den Tag zu retten und New York vor der Katastrophe zu bewahren.
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Quelle: themoviedb.com

Kritik

Wer drei Mal hintereinander Asylum vor dem Spiegel sagt, bekommt wohl genau das, was er verdient. In diesem Falle einen zweiten Teil von „Sharknado“ (und leider auch bald einen dritten). Doch was ist eigentlich die Faszination hinter den schlecht animierten fliegenden Haien sowie der vollkommen absurden Trash-Geschichte ohne jeglichen Fun-Faktor und Kreativität? Nun, vielleicht liegt die glorreiche Trash-Zeit der 80er Jahre zu weit zurück, sodass eine neue Generation sich neue Götzenbilder sucht. Doch während „Sharknado“ zum Kultobjekt hochstilisiert wird und gar Twitter-Rekorde bricht, bringt dies dem Mockbuster-Studio aus Kalifornien nochmals einen unglaublichen Schub. Und ja, seit dem Erfolg des Hai-Exploitationsfilmes, hat sich der Output praktisch verdoppelt. Für uns heißt dies noch mehr halbgare wie vollkommen langweilige Filme, die aber scheinbar dennoch gekauft werden (und sei es ausversehen). Mit „Sharknado 2“, und neuen frischen „ehemaligen“ erfolgreichen Darstellern wie Ian Ziering, Tara Reid oder Vivica A. Fox, war zumindest die Hoffnung da, dass Asylum doch noch alles ordentlich macht und dem Zuschauer das bringt, was er erwartet. Glorreichen, leicht ironischen, derben und blutigen Tier-Horror-Trash, der an Banalität kaum zu übertreffen sein wird. Nun, zumindest letzteres wurde erfüllt und auch die Qualität ist leicht angestiegen. Letztlich bleibt es aber dabei: Auch „Sharknado 2“ ist ziemlich Zahnlos.

Dies liegt letztlich an der erneuten Mutlosigkeit und Ideenlosigkeit hinter „Sharknado 2“. So verrückt die Idee eines Hai-Tornados inmitten von New York auch sein mag, so fehlen letztlich doch die frischen Impulse, um den Film von der schieren Masse an schlechten Trash-Werken abzuheben. Ein weiteres großes Problem sind die weiterhin sehr schlechten Effekte und die nicht vorhandenen Charakter-Profile. Da mögen noch so viele Cameos auf den Zuschauer einprasseln, wenn letztlich eine halbwegs vernünftige Bindung zu den Figuren fehlt, gibt es eben nur Hai-Futter. Billige Gore-Effekte und abermals miserables CGI, runden die Katastrophe schließlich ab. Zumindest findet die Kettensäge, das Highlight vom ersten Film, endlich seine gebührende Rolle und darf im Finale für ein kleines Schmunzeln sorgen (und sogar eine leichte „King Kong“-Hommage). Doch seien wir ehrlich: Wer will sich bis dahin die schlechten Darsteller, hohlen Phrasen, langweiligen Passagen sowie die nicht vorhanden bedrohliche Stimmung antun? Zumindest mit ordentlich Bier und einem Trinkspiel (jedes Mal wenn ein CGI-Hai durch das Bild segelt wird einer gehoben), ist  „Sharknado 2“ hierbei zu ertragen.

Die Banalität hinter dem Film darf man unterdessen aber nicht unterschätzen: Wo fliegende Haie genüsslich den New Yorkern die Köpfe abbeißen, gibt es immer wieder kurze Momente die durchaus ansprechend wirken und sogar Spaß machen. Doch für ein gescheites Gesamtwerk liefert uns Asylum mit ihrem Sparkurs weiterhin nur eine riesige vertane Chance die richtig ärgerlich ist. Der dritte Teil wird kommen, und vermutlich abermals enttäuschen. Doch solange die Zahlen stimmen, wird uns wohl auch bald „Sharknado 10 – die Rückkehr des Mega Shark“ erwarten. Wer es unbedingt braucht.

Fazit

„Sharknado 2“ ist gemessen an der Qualität tatsächlich ein wenig besser als sein obskurer Vorgänger. Dennoch bleibt Asylum sparsam und liefert uns ein miserables CGI, eine immer noch flache Story, vollkommen uninteressante Charaktere und ein Blutzoll, der sporadisch bleibt. Zumindest das Finale, wie schon beim Erstling, sorgt für ein Schmunzeln. Den Trash-Gott haben wir hiermit aber nicht gefunden.

Autor: Thomas Repenning

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