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Julia ist in Sorge um ihren Freund Holt, der sich mit der urbanen Legende um ein mysteriöses Video beschäftigt, das angeblich jeden, der es sich anschaut, innerhalb von sieben Tagen tötet. Dabei machen die beiden eine furchtbare Entdeckung: Es gib auf dem Video einen "Film im Film", den niemand je zuvor gesehen hat.
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Quelle: themoviedb.com

Kritik

Als 1998 der japanische Film Ringu (Auch bekannt als Ring – Das Original) erschien, rechnete wohl niemand mit dem Hype, welcher danach entstehen sollte. Ringu erhielt diverse Sequels, Prequels, Spin-Offs sowie einige TV-Serien. Auch wurde die Idee gerne für Remakes genutzt. Und eins dieser Remakes öffnete dem Franchise den Weg in den Westen. Hier reden wir nicht von dem koreanischen Remake, sondern von der amerikanischen Neuverfilmung The Ring (auch unter Ring bekannt) mit Naomi Watts. Selbst die Neuverfilmung zog eine Fortsetzung nach sich und einen Kurzfilm, welcher zwischen Teil 1 und 2 spielt. Schon länger stand die Idee im Raum, eine weitere Fortsetzung zu veröffentlichen. Nach unzähligen Terminverschiebungen erschien nun endlich der neuste Ableger des Franchise in den Kinos, und das knapp 15 Jahre nach dem Erscheinen des amerikanischen Remakes. Doch kann die Idee hinter Rings nach den ganzen japanischen und amerikanischen Ablegern noch überzeugen?

Kurz und bündig; Nein. Bei Rings handelt es sich über eine absolut unnütze Fortsetzung, welche die Frage aufwirft, wie diese es überhaupt in die Kinosäle geschafft hat. Rings mach so ziemlich alles falsch, was man nur falsch machen kann und scheint sich dessen auch noch bewusst zu sein. So mangelt es nicht unbedingt an frischen Ideen. Regisseur F. Javier Gutierrez präsentiert uns ein buntes Potpourri an Einfällen, welche absolut nicht ineinander greifen wollen. Dabei beginnt der Film zumindest passabel. Allein die erste Szene suggeriert, dass Rings größer wird als seine Vorgänger. Leider wird die Szene im Flugzeug, welche durchaus Potential besessen hätte, so langweilig inszeniert, dass selbst der gute Gedanke schnell im Keim erstickt wird. Was schlussendlich übrig bleibt ist eine bloße Kopie der anderen Ring-Filme. Zwei bis drei Lichtblicke in einem durchweg langweiligen Film werden direkt zerstört.

Dies hat diverse Gründe. Zum einen ist Rings unglaublich dämlich. So dämlich, dass man am liebsten wegschauen möchte. Nicht nur die Hauptdarstellerin ist scheinbar die dümmste Person auf dem ganzen Planeten, der Film ist vollgepackt mit Logikkrachern, sodass man den Film zu keiner Minute ernst nehmen kann. Tatsachen werden dem Zuschauer einfach vorgesetzt ohne eine Erklärung dafür zu nennen und das ganze Mysterium um den Rachegeist Samara wird einfach über den Haufen geworfen. Warum entwickelt sich das Video  weiter? Es existiert nun ein neuer Film, welcher absolut nichts mit dem Ursprung zu tun hat. Warum? Keine Ahnung. Wird es erklärt? Nicht im Geringsten. Des Weiteren wird der Zuschauer mit absolut sinnfreien Situationen konfrontiert, welche zum Kopfschütteln und Haare raufen nur so einladen.

Und dies zieht sich durch den gesamten Film. Versucht man über mögliche Hintergründe nachzudenken, bekommt man Kopfschmerzen. Doch kann ein Horrorfilm auch gerne eine komplett sinnfreie Handlung haben, wenn wenigstens die anderen Komponenten stimmen. Doch auch hier weit gefehlt. Spannung kommt zu keiner Minute auf und die Macher besinnen sich auf absolut schlechte Jump-Scares, um wenigstens die Kinder im Kino zum Kreischen zu bringen. Atmosphäre? Fehlanzeige. Zu keiner Sekunde wird auch nur ansatzweise die Intensität des Ring-Remakes erreicht, was sicherlich auch mit den absolut schlechten Schauspielern zusammen hängt. Rings ist nämlich für Teenies ausgelegt. Die Schauspieler sind austauschbarer Einheitsbrei, welche nur gecastet worden sind, weil sie in Unterwäsche oder oberkörperfrei ganz passabel aussehen. Mit Schauspielerei hat der Rest aber wenig zu tun. Doch gab es einen Lichtblick: Vincent D’Onofrio. Wenigstens ein großer Name im recht unbekannten Cast. Doch seine Rolle wird verheizt. Man hätte auch jeden anderen Schauspieler dafür nutzen können. Auch spielt Johnny Galecki mit, besser bekannt als Leonard Hofstadter aus The Big Bang Theorie. Seine Besetzung soll die Teenies in die Kinos locken. Und welche Rolle übernimmt Galecki? Selbstverständlich die eines Wissenschaftlers. Wie einfallsreich.

Bleibt letzten Endes nur die Figur des Rachegeistes Samara selbst, um die Kohlen aus dem Feuer zu holen. Doch ihre zwei Auftritte im gesamten Film reißen gar nichts raus, sondern machen es durch die schlechten Animationen noch schlimmer. Witzigerweise sind die letzten Minuten des Filmes noch die besten, nicht nur weil es bald vorbei ist, sondern weil hier endlich mal eine Weiterentwicklung gezeigt wird. Das Video geht viral. Warum diese Idee nicht Grundlage für den Film war ist fraglich, denn hier gab es wenigstens aktuelle Bezüge und Potential. Doch so ist die Geschichte eine schlechte Kopie des Erstlings ohne eigene Ideen.

Fazit

Wie es "Rings" in die Kinos geschafft hat ist fraglich. Es handelt sich hierbei um eine spannungslose, sinnfreie und völlig überflüssige Fortsetzung, welche maximal eine unterdurchschnittliche Kopie des Remakes ist.

Autor: Christian Kühnemann

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