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Quelle: themoviedb.org

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Inhalt

Während Hicks an der Realisierung seines Traums von einer utopischen Welt, in der Drachen und Menschen friedlich zusammenleben, arbeitet, entdeckt Ohnezahn eine ungezähmte, schwer zu imponierende Partnerin, die den Nachschatten vom Wikingerdorf weglockt. Als sich neue Gefahr anbahnt, werden nicht nur Hicks‘ Fähigkeiten als Dorfvorsteher auf eine harte Probe gestellt, er und sein Drache müssen auch unmöglich scheinende Entscheidungen treffen, um das Überleben ihrer Rasse zu sichern…

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Quelle: themoviedb.org

Kritik

Mit gerade einmal drei Kinoablegern in neun Jahren zeigt Drachenzähmen leicht gemacht der Konkurrenz, dass man auch ohne Franchisewahn erfolgreich sein kann. Die Geschichte um Hicks und Ohnezahn wurde zwar auch aufgrund der TV-Serien so richtig berühmt, die Haupttrilogie um Wikinger, Drachen und die Angst vor dem Erwachsenwerden begeisterte auf der großen Leinwand aber immer wieder durch Liebe zum Detail und erzählerischer Ruhe. Und warum auch nicht? Viel Veröffentlichungsstress macht sich das Team um Dean DeBlois (Lilo & Stitch) nicht. Die Vision scheint stets der Mittelpunkt zu sein, Geschichte und Animationen sollen nachvollziehbar und konstruktiv vorangebracht werden, ohne den kreativen Rhythmus unaufhörlich mit Prequels und Spin-Offs zu stören. Das ist seltener geworden als man denkt.

Mit Drachenzähmen leicht gemacht 3: Die geheime Welt schließt das Kreativteam um Dean DeBlois die Saga um Hicks (im Original gesprochen von Jay Baruchel - Das ist das Ende) und Ohnezahn nun zunächst ab. Das bedeutet zwar nicht, dass wir in Zukunft keine neuen Abenteuer aus dem Drachenzähmen-Universum sehen werden, der übergreifende Bogen um die Freundschaft eines Jungen zu seinem Drachen und die damit wachsenden Aufgaben und Verantwortungen wird hier aber zu Ende geführt. Und durchaus erfolgreich: Erneut tropft hier eine unheimliche Liebe zur Materie aus der Leinwand, die Figuren und die Geschichte liegen nicht nur den Fans, sondern auch ihren Schöpfern so sehr am Herz, dass man trotz einiger inhaltlicher Einbußen gar nicht anders kann als mit den liebgewonnenen Figuren mitzufiebern.

Mit ein paar inhaltlichen Stolpermomenten hat der dritte Teil der Drachenreihe nämlich durchaus zu kämpfen. So wird die Geschichte nach den Ereignissen des zweiten Teils zwar nachvollziehbar weitergeführt, echte Tiefe mag zunächst aber nicht mehr aufkommen. So wird Hauptfigur Hicks erneut mit einem packenden und tiefschürfenden Konflikt konfrontiert, in dem er einerseits seiner Freundin Astrid (im Original gesprochen von America Ferrera - End of Watch) sowie seinem Dorf Berg gerecht werden als auch lernen muss, wie man loslässt, allerdings wird dies zugunsten einiger Slapstickeinlagen der Nebenfiguren ein wenig zu sehr in den Hintergrund geschoben, was den Film in Zügen zu einer seichten Kinderkomödie transformiert. Auch der Bösewicht (im Original gesprochen F. Murray Abraham - Robin Hood) mag erneut wenig zu begeistern, da gerade bei seinem Charakter zu viele Aspekte aus den Vorgängern kopiert werden. Irgendwie hat man das alles schon einmal gesehen.

Glänzen kann Drachenzähmen leicht gemacht 3: Die Geheime Welt jedoch bei der Oberfläche. Die Animationen sind schlichtweg atemberaubend und gehören zum Schönsten, was man im Animationsgenre überhaupt je auf der Leinwand sehen durfte. Ob unscheinbare Animationen wie unheimlich echt wirkende Haare und mimische Ausdrücke oder große, epische Landschaftsaufnahmen, Drachenzähmen 3 bewegt den Zuschauer ein ums andere Mal zum leisen „Wow“. Auch inhaltlich und in Bezug auf die Figuren darf es zum Ende hin wieder richtig packend werden. Die 104-Minuten rasen in bester Ohnezahn-Manier nur so am Zuschauer vorbei und gerade das wunderschöne Ende hinterlässt einen bleibenden Eindruck. Die neun Jahre Entwicklungszeit haben sich also auf jeden Fall gelohnt, schwingt sich Drachenzähmen leicht gemacht auch mit Hilfe seines Abschlusses zu einer der besten Animationstrilogien überhaupt auf. 

Fazit

"Drachenzähmen leicht gemacht 3: Die Geheime Welt" bringt das Franchise nach neun Jahren zu einem emotional aufgeladenen, runden Ende und zementiert die Trilogie nachhaltig als eine der besten und (im kreativen Sinne) aufrichtigsten Animationstrilogien überhaupt. Zwar fokussiert sich der Film ein wenig zu sehr auf kindgerechten Slapstick und erreicht  inhaltlich nicht ganz die Tiefe der anderen Teile, aufgrund der atemberaubenden Animationen und einigen denkwürdigen Schlussminuten entlässt aber auch dieser Eintrag ins Franchise mit einem geradezu bittersüßen Hochgefühl.

Kritik: Thomas Söcker

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