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Quelle: themoviedb.org

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In einem abgelegenen Polizeirevier werden zwei Männer am selben Abend wegen Bagatellen in gegenüberliegende Zellen gesperrt. Schnell stellt sich heraus, dass dies kein Zufall ist: der Mafiosi Murretto ist auf der Flucht vor Killern und erhoffte sich durch die Verhaftung einen Unterschlupf. Doch der Mann gegenüber namens Viddick ist einer von ihnen. Er wird allerdings nicht der einzige bleiben und schnell verwandelt sich das Revier in eine Leichenhalle.

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Quelle: themoviedb.org

Kritik

Dem Teufel immer einen Tag voraus…

Mit seinem düsteren Cop-Thriller Narc hinterließ Joe Carnahan vor 20 Jahren einen starken ersten Eindruck, den er seitdem nicht bestätigen konnte. Am ehesten überzeugt noch The Grey – Unter Wölfen, in dem er Liam Neeson gegen ein hungriges Wolfsrudel antreten ließ. Hingegen blieben die pseudo-coole ADHS-Ballerorgie Smokin‘ Aces, die missratene Serien-Adaption Das A-Team und zuletzt der ziemlich mittelmäßige Boss Level deutlich hinter den Erwartungen zurück. Letztere dürften dementsprechend für die aktuelle Netflix-Premiere Copshop nicht allzu hochgesteckt sein und so viel kann jetzt schon verraten werden: mit einem geringen Anspruch an den Film heranzugehen wird dringend empfohlen. Dann lässt sich mit diesem ziemlich rüden Wüterich eine eigentlich ganz kurzweilige Zeit verbringen.

Diese staubig-bluttriefende Räuberpistole mit Western-Anleihen erinnert in seiner Mischung aus bis an die Schmerzgrenze überzeichneten Figuren, Over-The-Top-Shootouts und zusammengebastelten Story-Bausteinen aus dem Best-Of-Genre-Katalog zwar ziemlich deutlich an den ziemlich ätzenden Smoking‘ Aces, doch diesmal kriegt Carnahan noch halbwegs die Kurve. Das Assault On Precinct 13-Setting und Gerüst funktioniert auch nach der x-ten Variation immer wieder erstaunlich effektiv und besonders zu Beginn läuft das Ganze ohne Ermüdungserscheinungen oder überflüssigen Ballast wie am Schnürchen. Die toughe Alexis Louder (The Tomorrow War) dient hervorragend als emanzipierter Empowerment-Puffer zwischen den beiden Testosteron-Bombern Frank Grillo (Killer’s Bodyguard 2) und Gerard Butler (Greenland), die in ihrem affektierten Alphamännchen-Gehabe diesmal weniger auf den Sack gehen als gewohnt, sondern beinah schon wie ein gewollte Selbst-Parodie agieren. Dazu scheppert es ihr mitunter gewaltig. Das bei Carnahan ordentlich Blei durch die Luft fliegt gehört praktisch zum guten Ton, ein paar äußert grimmig-derbe Momente bleiben aber sogar im Gedächtnis hängen, wenn der ganze Pulverdampf verflogen ist.

Wenn Copshop auf die Kacke haut, dann mit Volldampf. Zwar erliegt das ganze Geschepper im Schlussdrittel schon wieder einer nicht zu leugnenden Redundanz und offenbart sich trotz der vielleicht aufkeimenden Hoffnung auf mehr dann doch nur als ganz stumpfes, prolliges Actiongeholze. Die inzwischen handelsüblich gewordene Überlänge selbst bei solchen Streifen hätte ihm definitiv das Genick gebrochen, denn mit seinen 108 Minuten ist er hier gerade noch an der Grenze, bevor es schon wieder an Knackigkeit einbüßen würde. Joe Carnahan macht nach wie vor unreif vor sich hin pubertierende große Jungs-Filme für anspruchslose Mannsbilder, mit diesen kantigen Grindhouse-Allüren und einer für das schmale Budget im siebenstelligen Bereich verdammt guten Präsentation trifft er diesmal aber überraschend oft ins Schwarze. Immer noch für den holen Zahn, aber auch der muss ja ab und an gefüllt werden.

Fazit

Spielfreudige Darsteller, ein stimmiges Setting und verdammt viel knüppelharte Actioneinlagen sind das große Plus eines Films, über den Feingeister und Arthouse-Only Cineasten mit Sicherheit blasiert die Nase rümpfen werden. Kann man auch machen, dafür gibt es sicher genug Gründe. Unter den zahlreichen Baller-Vehikeln aus der No-Brainer-Truhe ist das hier aber wenigstens einer mit ordentlich Saft und sichtlich Spaß daran, der sich auch bei akuter Gegenwehr des höheren Anspruchsdenkens irgendwann überträgt. Irgendwo sind wir doch immer noch Höhlenmenschen. Manchmal.

Autor: Jacko Kunze

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