Aus Heim-Videos, alten Fotos, Puppenspiel, Miniatur-Sets und animierten Sequenzen bastelt Anna Fitch ein psychopathologisches Pendant ihrer verstorbenen Freundin. Ein Szenario reif für einen Horrorfilm, aber dennoch seltsam rührend in seiner Hingabe und aufrichtigen Betroffenheit. Im Kontrast dazu zeigen die Aufnahmen der realen Yo, die mit ironischer Direktheit über ihre Vergangenheit spricht, vor laufender Kamera Marihuana dealt, und ungerührt ihr absehbares Ableben diskutiert, berührende Fragmente eines faszinierenden Lebens. Trauer wird greifbar als produktiver Prozess der wortwörtlichen Konstruktion von Erinnerungen.