Die nüchternen Monochrom-Aufnahmen Fernando Eimbckes süßlicher Mär von traurigen Kinderaugen, dem angeblich in jeder Frau schlummernden Fürsorgeinstinkt und Geldnot als narrativem Motor emotional bereichernder Episoden stehen in eigenwilligem Kontrast zur sentimentalen Story. Deren dröge Mischung Konventionalismus und Konservativismus kann selbst die hervorragend spielende Teresita Sánchez nicht aufwiegen. Zähes Tempo, lethargische Kameraeinstellungen und ein betont unaufgeregter Rhythmus folgen den selben stilistischen Mustern Eimbckes vorangehender Werke. Die rudimentäre Handlung erschöpft sich weitgehend im Aufbau der Grundkonstellation des Figuren-Trio, das hier zueinander findet. Eine filmische Eintagsfliege.
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