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"A Family" - Kritik/Review

Sportello745

Von Sportello745 in Berlinale 2026 - Ein Eröffnungsbericht

"A Family" - Kritik/Review Bildnachweis: Berlinale 2026 | © Jasper Wolf
Mit engen Bildkompositionen und reduzierter Tiefenschärfe unterstreicht Jasper Wolfs konzise Kameraführung die seelische Isolation der kindlichen Hauptfiguren Mees Peijnenburgs dramatischen Dyptichs. Dessen Titel verweist auf den soziologischen Subtext der mittelständischen Milieuskizze, die weniger die individuellen Auswirkungen familiärer Konflikte beklagt, als die Erosion traditioneller Gesellschaftsstrukturen. „Eine Familie“ ist „die Familie“, deren Zerfall mit sparsamen Stilmitteln und zurückgenommener Optik dargestellt wird. Handwerklich sorgfältige Inszenierung und überzeugendes Schauspiel tragen die schlichte Erzählung, der es jedoch an sittenkritischer Substanz und gesellschaftlicher Aktualität fehlt.  

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