Mit „Meine Frau weint“ hat Angela Schanelec ein verfremdendes und in jeder Minute bedingungslos forderndes Beziehungsdrama geschaffen. Vollkommen einer eigenwilligen und formal perfektionierten Bildsprache verschrieben, muss man bei diesem Film auf Identifikation und Immersion zugunsten einer betörenden Reflexion über den brutalen und fehlerhaften Prozess menschlicher Kommunikation verzichten. Wer diesen Schritt wagen kann, wird mit einem fordernden und an Impressionen reichen Filmerlebnis belohnt.
Mit deiner Zustimmung verwenden wir Google Analytics, um zu verstehen, welche öffentlichen Inhalte gelesen werden. Dabei werden Informationen über deinen Besuch an Google übermittelt und Analyse-Cookies gesetzt. Ohne Zustimmung wird Google Analytics nicht geladen.
Deine Entscheidung ist freiwillig und kann jederzeit über „Analyse-Einstellungen“ geändert werden. Mehr zum Datenschutz