{{ tweet.login }}

{{{ tweet.body | format }}}

Wird geladen...

×
×

Erwähnungen

×

Benachrichtigungen

"Everyone’s Sorry Nowadays" - Kritik/Review

Sportello745

Von Sportello745 in Berlinale 2026 - Ein Eröffnungsbericht

"Everyone’s Sorry Nowadays" - Kritik/Review Bildnachweis: © Berlinale 2026 | © De Mensen
So erfreulich es ist, queere Storys im Jugendprogramm der 76. Berlinale, wo Frederike Migoms beschwingte Bestseller-Verfilmung Premiere feiert, zu sehen, so enttäuschend ist der mangelnde Tiefgang des konventionellen Kinderfilms. Das erfrischende Spiel mit metatextuellen Elementen und perspektivischer Doppelung bleibt inszenatorisch unausgegoren. Die materiellen und sozialen Privilegien der Figuren geben deren Bedürfnis nach wörtlichem und emotionalem “Gesehen werden” noch banaler erscheinen. Formal solide, aber unspektakulär, konstruieren Kameraführung, Schnitt und Musik die Erwachsenenversion einer Jugendperspektive, voller verkrampfter Coolness.

Wird geladen...