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"Die Blutgräfin" - Kritik/Review

Sportello745

Von Sportello745 in Berlinale 2026 - Ein Eröffnungsbericht

"Die Blutgräfin" - Kritik/Review Bildnachweis: Berlinale 2026 | © Amour Fou Vienna, Amour Fou Luxembourg, Heimatfilm, Ulrike Ottinger Filmproduktion / P. Domenigg
Wer Namen wie Theobastus Bombastus, Nepomuk Nachbiss und Inspektor Unglaube zum Totlachen findet, wird an Ulrike Ottingers bieder-bürgerlicher Blutsauger-Burleske helle Freude haben. Morbide Monotonie regiert den papierdünnen Plot, dessen theatralische Tableaus nur ein kaum dramaturgischer Vorwand sind, um eine famose Isabelle Huppert in phantastischen Roben auftreten und in Deutsch, Französisch und Russisch von Elfriede Jelinek mitverfasste Dialoge rezitieren zu lassen. Dieses Philister-Panoptikon  ist weder so clever noch amüsant wie es sich gibt. Eine scheintote Schauer-Oper, blasiert und blutleer.

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